«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»
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Nati-Coach Fischer gesteht:«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»

Neue Details zum Skandal
Nati-Coach Fischer war bei Covid-Lüge schon vorbestraft

Für die Olympischen Spiele in Peking 2022 hat sich Hockey-Nati-Trainer Patrick Fischer ein gefälschtes Covid-Zertifikat besorgt. Der Strafbefehl bringt nun weitere Details zutage – auch bezüglich einer Vorstrafe des Nati-Trainers.
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Für die Olympischen Winterspiele vor vier Jahren hat sich Nati-Trainer Patrick Fischer ein gefälschtes Covid-Zertifikat ausstellen lassen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nati-Trainer Patrick Fischer nutzte 2022 für die Reise zu den Olympischen Spielen ein gefälschtes Covid-Zertifikat
  • Er zahlte dafür 400 Franken in Bitcoin und wurde 2023 zu 40’000 Franken verurteilt
  • Fischer wurde vor diesem Vorfall bereits verurteilt (2020) – dies widerspricht seiner Aussage zu rechtstreuem Verhalten
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Der Fall sorgt kurz vor der Eishockey-WM in der Schweiz für grosses Aufsehen: Um in China einreisen zu können, hat sich Nati-Trainer Patrick Fischer vor den Olympischen Winterspielen in Peking vor vier Jahren ein gefälschtes Covid-Zertifikat ausstellen lassen.

Der Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern liegt Blick vor – und verrät: Fischer hatte sich die gefälschte Impfbescheinigung im Herbst 2021, also einige Monate vor den Spielen in Peking, über die App Telegram besorgt. Ausgestellt wurde diese dann von einer unbekannten Person, wobei Fischer ihr per Bitcoin 400 Franken überwies.

«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»
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Nati-Coach Fischer gesteht:«Habe mich verleiten lassen, das Zertifikat zu fälschen»

Fast 40’000 Franken Strafe

Das Zertifikat konnte er im Anschluss in die «Covid Certificate»-App des Bundes hochladen. Damit galt Fischer, der auf eine Covid-Impfung verzichtet hatte, als doppelt geimpft und konnte anschliessend im Februar 2022 in China einreisen, was ohne Zertifikat zu diesem Zeitpunkt nicht möglich gewesen wäre.

Aus dem Dokument geht auch die Höhe der Strafe hervor: Fischer wurde im Juli 2023 wegen Urkundenfälschung zu einer unbedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 480 Franken verurteilt, dazu kamen Gebühren von 510 Franken. Insgesamt musste der Nati-Coach fast 40’000 Franken bezahlen.

Strafbefehl widerspricht Fischer-Statement

Dabei handelt es sich um eine «Gesamtstrafe», denn: Fischer war zu diesem Zeitpunkt auf Bewährung. Gemäss dem Strafbefehl war er bereits im März 2020 zu einer bedingten Geldstrafe von 25 Tagessätzen à je 440 Franken verurteilt worden. Der Grund dafür war gemäss dem Eishockey-Verband eine Geschwindigkeitsüberschreitung.

Dieses Detail ist brisant, hat Fischer in seiner Stellungnahme zur Zertifikatsaffäre am Montag doch betont: «Bis auf diesen Vorfall habe ich mich immer ans geltende Recht gehalten.» Die neuen Erkenntnisse widersprechen dieser Darstellung.

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