Video zeigt die Unfallstelle
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Schwierige Bergungsarbeiten:Video zeigt die Unfallstelle

Zwei Personen im Spital
Mega-Stau nach LKW-Unfall auf der A1

Am Freitagmorgen hat sich auf der Autobahn A1 ein Unfall ereignet. In Richtung Zürich brauchten Autofahrer starke Nerven – am Nachmittag herrscht dann wieder freie Fahrt.
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Wegen eines Unfalls kam es am Freiag auf der A1 zu einem grossen Stau.
Foto: BRK News

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Unfall auf A1 Richtung Zürich blockiert Fahrstreifen seit Freitagmorgen
  • Lastwagen-Anhänger mit Pneubagger umgekippt, Folgeunfall mit zwei Verletzten
  • Stauwarnung vom TCS, Bergungsarbeiten laufen aktuell
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Am Freitagmorgen und -mittag mussten Autofahrer, die auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs waren, mit einem grossen Zeitverlust rechnen. Es kam zu einem Stau auf einer Länge von bis zu zehn Kilometern. Grund ist ein Unfall, der sich zwischen Winterthur-Töss und dem Rastplatz Baltenswil ereignet hat.

Der Touring Club Schweiz (TCS) warnte vor Stau. Der rechte Fahrstreifen war blockiert, die Fahrbahn war auf einen Fahrstreifen verengt. Bilder zeigten den umgekippten Anhänger eines Lastwagens.

Kapo-Sprecher spricht von «Folgeunfall»

Ralph Hirt, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, bestätigt den Unfall auf Anfrage von Blick. «Der Anhänger eines Lastwagens ist umgekippt. Geladen hatte er einen Radbagger», sagt er. Bergungsarbeiten liefen über den gesamten Vormittag und frühen Nachmittag.

«Nach Umkippen des Lastwagens gab es einen Folgeunfall», schildert Hirt weiter. Zwei Menschen, die in einem Lieferwagen sassen, mussten zur Überprüfung ins Spital. «Sie wurden leicht verletzt», ergänzt Hirt. 

Der Unfallhergang stellt sich laut einer Medienmitteilung so dar: Kurz vor 8.45 Uhr fuhr der Chauffeur (33) mit seinem Lastwagen mit Anhänger auf der A1 in Richtung Zürich. Auf Höhe der Ausfahrt vom Rastplatz Baltenswil-Nord musste er verkehrsbedingt abbremsen. Dabei geriet sein Anhänger ins Schlingern und kippte, woraufhin der Radbagger auf die Fahrbahn fiel. 

Zudem löste sich das tonnenschwere Gegengewicht des geladenen Radbaggers. Es rutschte entlang des Zugfahrzeugs nach vorne und kollidierte rund 50 Meter weiter mit dem Anhänger eines Lieferwagens. Die Insassen des Lieferwagens wurden leicht verletzt. Der Chauffeur blieb unverletzt.

Das auch noch: Reifenteile bei Aarau auf der A1

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich komplex: Über der Unfallstelle verlief eine Hochspannungsleitung der SBB. Spezialisten schalteten die Leitung aus Sicherheitsgründen ab und erdeten sie, bevor die eingesetzten Kräne den Anhänger bergen konnten. Die Stromversorgung der SBB blieb trotz dieser Massnahme jederzeit gewährleistet.

Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Zürich untersucht. Neben der Kantonspolizei Zürich standen ein Rettungswagen des Spitals Bülach, mehrere Equipen des Tiefbauamtes, Starkstromspezialisten sowie mehrere private Abschleppunternehmen mit Spezialfahrzeugen im Einsatz. Wie der TCS weiter auf seiner Website schreibt, wurde die Sperrung der beiden Fahrspuren ab 15.15 Uhr aufgehoben. 

Auch im Aargau staute es am Freitag gehörig. Der TCS meldete um 13.09 Uhr auch zwischen Oftringen AG und Aarau-West in Richtung Zürich Gefahr. Gegenstände auf der Fahrbahn konnten Autofahrern dort gefährlich werden. Laut Website handelte es sich um Reifenteile. Und auch zwischen Lenzburg und Mägenwil staute es sich. Nach einem Unfall war dort ein Fahrstreifen blockiert – nun herrscht auch auf den beiden Aargauer Strassen wieder freie Fahrt.

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