Hier wird der Angreifer von der Polizei festgenommen
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Leserreporter filmt:Hier wird der Angreifer von der Polizei festgenommen

Grosseinsatz beim Bahnhof Winterthur
Schweiz-Türke greift mit Messer an und schreit «Allahu akbar»

Grossalarm am Donnerstagmorgen in Winterthur: Ein Mann attackierte am Bahnhof wahllos Passanten mit einer Stichwaffe. Drei Männer wurden verletzt, einer schwer. Ein Video zeigt den Moment der Flucht.
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Das ist der Angreifer von Winterthur: Nesip Dedeler.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Grosser Polizeieinsatz am Bahnhof Winterthur, Hintergründe noch unklar
  • Absperrung von 100 Metern, Lift zur Unterführung gesperrt
  • Stadtpolizei und Kantonspolizei Zürich bestätigen Einsatz

Panik am Mittwochmorgen in Winterthur! Kurz vor 8.30 Uhr stürmt ein Mann aus der Bahnhofshalle. Nesip Dedeler (31) hält eine Stichwaffe in der Hand, rennt auf die Strasse. Ein Video, das Blick vorliegt, zeigt den puren Horror: Der Täter flieht und brüllt dabei lautstark «Allahu akbar!» (Gott ist gross). Um ihn herum schreien Kinder und Passanten, rennen um ihr Leben.

Hier rennt der Terrorist von Winterthur über den Bahnhofplatz
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Zwischen Schulkindern:Hier rennt der Terrorist von Winterthur über den Bahnhofplatz

«Der Passant hat sich mit Händen und Füssen gewehrt»

Taxifahrer Turhan Muslu (65) steht in der ersten Reihe. Er schildert Blick die dramatischen Sekunden: «Ich sah, wie er aus der Rampe stürmte und versucht hat, auf einen Mann einzustechen.» Sofort sei Panik ausgebrochen.

«Opfer hatte sich mit Händen und Füssen gewehrt»
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Taxifahrer Turhan war Tatzeuge:«Opfer hatte sich mit Händen und Füssen gewehrt»

«Der Passant hat sich mit Händen und Füssen gewehrt.» Schliesslich seien Sicherheitskräfte des Bahnhofes eingetroffen und hätten den Mann überwältigt. «Es ging wahnsinnig schnell. Wenn diese Sicherheitskräfte nicht so rasch aus dem Bahnhof gekommen wäre, ich weiss nicht, was dann passiert wäre.» In wenigen Minuten sei auch die Polizei vor Ort gewesen. «Sie haben alle super reagiert.»

«Ein Mann hatte einen Verband am Hals»

Die Kantonspolizei Zürich bestätigt auf Anfrage: Der Täter verletzte drei Schweizer im Alter von 28, 43 und 52 Jahren. Einer der Männer erleidet schwere Verletzungen, die zwei anderen werden mittelschwer getroffen. Eine Leserin berichtet: «Ein Mann hatte einen Verband am Hals.» «Jemand lag am Boden», ergänzt ein weiterer Augenzeuge. Ambulanzen brachten die Opfer ins Spital.

Die Polizei reagierte blitzschnell. Nur fünf Minuten nach den ersten Notrufen stürmen 10 bis 15 Streifenwagen den Bahnhof. Die Beamten überwältigten den mutmasslichen Täter noch am Tatort. Es handelt sich um einen 31-jährigen Schweizer.

Motiv ist unklar

Die Polizei riegelte das Areal komplett ab, errichtete eine 100 Meter breite Sperrzone. Sichtschutzwände wurden hochgezogen, sogar der Lift zur Bahnhofsunterführung wurde gesperrt.

«Drei Personen haben Stichverletzungen erlitten»
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Polizeisprecher in Winterthur:«Drei Personen haben Stichverletzungen erlitten»

Das Motiv des Täters ist noch völlig unklar. Laut SRF ist der Täter aktiv in der Islamisten-Szene gewesen. Zum Beispiel rund um die inzwischen geschlossene An'Nur-Moschee. Er soll Teil einer Gruppe gewesen sein, die vor Gericht kam und teilweise auch verurteilt wurde. Er soll zwei Brüder haben, die ebenfalls radikalisiert sein sollen. Für eine gewisse Zeit soll der Mann auch in einer psychiatrischen Klinik gewesen sein.

«Wachsam zu sein, Radikalisierungstendenzen melden»

Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZR) meldet sich nach der Wahnsinnstat und verurteilt die Attacke. «Der Islam verbietet Gewalt gegen Unschuldige in unmissverständlichen Worten. Wer vorgibt, im Namen des Islam solch eine Schandtat zu verüben, handelt diametral gegen den Islam und wer dies zulässt oder schweigt, trägt Mitverantwortung.» 

Gleichzeitig ruft der IZR alle Muslime in der Schweiz auf, «wachsam zu sein, Radikalisierungstendenzen in ihrem Umfeld frühzeitig zu melden und aktiv zur Prävention beizutragen».

Warst du vor Ort und hast mitbekommen, was passiert ist? Melde dich unter unserer Whatsapp-Nummer 079 813 80 41 oder über den Leserreporter-Button in der Blick-App bei uns.  

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