«Zwei von den Verunfallten kamen zu mir ins Restaurant»
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Beizer nach Militär-Crash:«Zwei von den Verunfallten kamen zu mir ins Restaurant»

Militärfahrzeug-Crash in Ifenthal mit 9 Verletzten – Beizer Momo Koukane (53) erhebt Vorwürfe
«Behörden müssen etwas machen»

Beim Weiler Ifenthal im Kanton Solothurn hat sich am Donnerstag ein schwerer Unfall ereignet. Beteiligt ist ein Militärfahrzeug. Neun Armeeangehörige wurden verletzt.
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«Wir haben Action erlebt», sagt Gastronom Momo Koukane, der nur einen Katzensprung entfernt sein Restaurant hat.
Foto: Ralph Donghi

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schwerer Unfall mit Militärfahrzeug in Ifenthal, mehrere Verletzte
  • Zwei Rettungshelikopter und mehrere Ambulanzteams im Einsatz
  • Unfallmeldung um 10.47 Uhr, genaue Ursache noch unklar

Schock im Kanton Solothurn: Beim Weiler Ifenthal (Gemeinde Hauenstein-Ifenthal) ist ein gepanzertes Militärfahrzeug schwer verunfallt. Ein Leserreporter meldete Blick ein grosses Polizeiaufgebot sowie einen Rega-Einsatz.

Militärfahrzeug wird von Unfallstelle abgeschleppt
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Nach schwerem Unfall:Militärfahrzeug wird von Unfallstelle abgeschleppt

Auf Blick-Anfrage bestätigt die Kantonspolizei Solothurn den Unfall. Um 10.47 Uhr sei bei der Einsatzzentrale die Meldung eingegangen. Beim Unfall wurden mehrere Personen teils mittelschwer verletzt. Das Unglück passierte auf der Strasse Richtung Belchen SO.

Truppentransporter verunfallt

An dem Unfall ist ein GMTF-Fahrzeug, ein gepanzerter Truppentransporter der Schweizer Armee, beteiligt, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gegenüber SRF bestätigt.

In einer Medienmitteilung am Donnerstagnachmittag gibt die Armee neue Details bekannt. Beim Unfall wurden sieben Armeeangehörige mittelschwer und zwei weitere leicht verletzt. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet. Das GMTF-Fahrzeug ist von der Challhöchi in Richtung Ifenthal fahrend aus noch unbekannten Gründen von der Strasse abgekommen und zur Seite gekippt.

Restaurantbetreiber kann Mittagsgeschäft vergessen

Momo Koukane (53) betreibt in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle das Restaurant Pintli. «Wir haben Action erlebt», fasst er das Geschehene im Gespräch mit Blick zusammen. Zwei Militärfahrzeuge hätten gegen 11 Uhr vor seinem Restaurant parkiert. «Aber sie wollten nicht sagen, was los ist. Nachher habe ich gesehen, dass das Auto ungefähr 100 Meter von uns entfernt umgekippt ist.»

Zwei Helikopter seien gekommen und hätten die schwerer verletzten Personen abgeholt. «Mittagsservice läuft nicht heute», ergänzt Koukane. Die Zufahrtsstrasse zur Beiz sei seit etwa vier Stunden gesperrt. 1000 bis 1500 Franken gehen dem Gastronom durch den Unfall durch die Lappen.

Es ist nicht das erste Mal, dass in Ifenthal ein Unfall passiert. «Vor drei Jahren wollte eine Frau bei uns parkieren und hat Bremse und Gaspedal verwechselt, nachher war sie dann beim Nachbar auf dem Bauernhof», berichtet er. Koukane will, dass die Behörden sich die Strasse ansehen, sie eventuell verbreitern. «Sie müssen etwas machen», sagt er. Den Verletzten wünscht er alles Gute.

Neun Verletzte

Die Verletzten wurden zur medizinischen Betreuung und Kontrolle in verschiedene Spitäler gebracht. Die Angehörigen der Verletzten sowie die Truppe werden bei Bedarf psychologisch betreut.

«Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet»
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Patrick Burkhalter:«Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet»

Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall involviert. Das betroffene Bataillon befindet sich aktuell im Wiederholungskurs und ist Teil Übung «Conex 26».

Mehrere Ambulanzteams sowie zwei Rettungshelikopter waren im Einsatz, um sich um die Verletzten zu kümmern. Der Unfall passierte in einem abgelegenen Gebiet.

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