Darum gehts
- In Tschappina GR zerstörte ein Brand am Montag ein Bauernhaus
- Ein Leser filmte den Brand mit einer Drohne aus der Luft
- Feuerwehreinsatz dauerte bis in die Nacht, Kapo informiert am Dienstag
Brand in Tschappina GR: Am Montagabend brach in einem Bauernhaus des Bündner Bergdorfes ein Feuer aus. Das Gebäude wurde dabei vollständig zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Laut Kantonspolizei Graubünden gab es keine Verletzten.
Ein Blick-Leser filmte den Brand und den Feuerwehreinsatz. «Ich sah am Nachmittag eine Rauchsäule am Dorfeingang und flog mit der Drohne hin», berichtet er. «Das Haus stand bereits in Vollbrand.»
Die Drohnenbilder zeigen den Löscheinsatz aus einer ungewohnten Perspektive. Die Feuerwehrleute bekämpfen das Feuer von verschiedenen Seiten und mit zwei Drehleitern von oben. Der Einsatz dauerte bis nach Einbruch der Dunkelheit.
Bewohner konnten Gebäude rechtzeitig verlassen
Wie die Kantonspolizei Graubünden am Dienstag mitteilt, ging gegen 17.40 Uhr die Meldung über einen Brand bei der Polizei ein. Die Feuerwehr Heinzenberg/Oberheinzenberg traf einen Schuppen in Vollbrand an. Die Flammen waren bereits auf das angebaute Wohnhaus übergesprungen. Die Bewohnenden des Hauses, eine Frau und ihre drei Kinder, konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Sie wurden vorsorglich durch je ein Team der Rettung Mittelbünden sowie der Rettung Chur zur Kontrolle ins Spital nach Thusis überführt.
Die 27 Angehörigen der Feuerwehr Heinzenberg/Oberheinzenberg wurden durch 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr Thusis sowie je ein Team mit Grosstanklöschfahrzeug (GTLF) der Feuerwehr Albula und der Werkfeuerwehr der Ems-Chemie unterstützt. Gegen 22.00 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die Feuerwehr richtete für die Nacht eine Brandwache ein.
Grosser Sachschaden
Der Schuppen brannte vollständig nieder. Trotz des raschen Einsatzes der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus nicht verhindert werden. Dieses wurde ebenfalls zerstört und ist nicht mehr bewohnbar. Für die Familie organisierte der Gemeindepräsident eine Unterkunft. Die Kantonspolizei Graubünden hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.