Darum gehts
- 50 Jahre Prix Walo feierlich im Kongresshaus Zürich mit Prominenz gefeiert
- Kabarett-Legende Margrit Läubli fälschlicherweise als verstorben gezeigt
- Zoë Më gewinnt Prix Walo als beste Newcomerin
50 Jahre Prix Walo! Am Samstag, 2. Mai 2026, versammelt sich die nationale Showprominenz zum Jubiläum der Verleihung des bekanntesten Schweizer Entertainment-Preises im Kongresshaus in Zürich. Moderator Nik Hartmann (53) wurde ein Jahr nach seinem «Happy Day»-Vorgänger Röbi Koller (68) als Publikumsliebling ausgezeichnet. Veranstalter-Legende Freddy Burger (80) bekam den Ehren-Prix Walo fürs Lebenswerk.
Getuschelt wurde aber über ein anderes Thema: Als die verstorbenen Prix-Walo-Preisträger gewürdigt wurden, wurde auch Margrit Läubli (98) mit dem Todesdatum 17. Dezember 2019 eingeblendet. Dabei ist die Kabarett-Legende gemäss Informationen von Blick noch am Leben.
Monika Kälin entschuldigt sich für Fehler
«Das tut mir unfassbar leid», sagt Prix-Walo-Präsidentin Monika Kälin (71) nach der Gala. «Mir war nicht bewusst, dass dieses Bild reingerutscht ist. Und jenen, die es visioniert haben, war es auch nicht bewusst. Darum möchten wir uns entschuldigen, das ist natürlich ein grosser Fehler.»
Der Fauxpas trübte die Stimmung am Anlass nicht. «Hier ist die gesamte Showszene versammelt. Meist treffen wir ja die Leute aus der Musikbranche», sagt Musiker Stefan Buck (44), der mit seiner Band Hecht mit dem zweiten Prix Walo in der Kategorie «Pop/Rock-Band» ausgezeichnet wurde. «Beim ersten Mal wollten wir eigentlich gar nicht kommen, weil wir schon so viele Shows gespielt haben und Ruhe brauchten. Aber Monika Kälin rief uns am Nachmittag vor der Gala an, als ich noch in der Badi war. Also haben wir Kinderbetreuung und alles organisiert und konnten am Abend unseren ersten Prix Walo entgegennehmen. Das war legendär.»
ESC-Involvierte zwei Mal geehrt
In die Welt des Eurovision Song Contest gingen gleich zwei Auszeichnungen. Erstens wurde die Crew der letztjährigen Ausgabe in Basel mit dem Preis in der Kategorie «TV-Produktion» ausgezeichnet, und zweitens bekam die damalige Schweizer Vertreterin Zoë Më (25) den Prix Walo als beste Newcomerin. «Meine Heimatstadt Fribourg ist gerade Schweizer Meister im Hockey geworden, und jetzt bekomme ich diesen Preis. Ein schöner Zufall», sagt sie.
In der Kategorie Schlager wurde Linda Fäh (38) ausgezeichnet. «Eine tolle Würdigung und Bestätigung, dass ich nach meinem Miss-Schweiz-Titel eine gute Entscheidung getroffen habe und meine Schlagerkarriere lancierte», sagt sie.
Freundin von Vincent Gross hatte Gala-Premiere
Nominiert in der Kategorie Schlager war auch der Basler Musiker Vincent Gross (29), der direkt aus Griechenland zur Gala kam und eine Premiere feierte: Zum ersten Mal zeigte er sich mit Freundin Sara (23) auf einem roten Teppich. «Ich bin bei solchen Dingen immer sehr aufgeregt. Aber wenn ich Vincent mit dabei habe, ist es halb so schlimm», sagt Sara. Dass Vincent Gross am Ende den Prix Walo nicht gewonnen hat, war für den «Ouzo»-Interpreten halb so schlimm. Gross: «Ich war zum ersten Mal für einen Preis in der Schweiz nominiert. Das bedeutet mir schon sehr viel.»
Nach der Verleihung gab es für die Gala-Gäste Zürcher Kalbsrahmgeschnetzeltes und Semmelknödel zum Znacht. Und dann wurde sich bis weit nach Mitternacht ausgetauscht. «Meist gehe ich erst um drei Uhr nach Hause», sagt Monika Kälin. «Und dann geht es gleich weiter mit der Planung der nächsten Ausgabe. Ganz nach dem Motto: Ewig Prix Walo!»
Publikumsliebling: Nik Hartmann
Pop/Rock Band: Hecht
Pop/Rock Gesang: Stephan Eicher
Schlager: Linda Fäh
Newcomer: Zoë Më
Kabarett/Comedy: Secondhand Orchestra
Bühnen-Produktion: «Dinner for WAM»
Film-Produktion: «Heldin»
TV-Produktion: Eurovision Song Contest
Schauspiel: Marcus Signer
Ehren-Prix-Walo fürs Lebenswerk: Freddy Burger
Publikumsliebling: Nik Hartmann
Pop/Rock Band: Hecht
Pop/Rock Gesang: Stephan Eicher
Schlager: Linda Fäh
Newcomer: Zoë Më
Kabarett/Comedy: Secondhand Orchestra
Bühnen-Produktion: «Dinner for WAM»
Film-Produktion: «Heldin»
TV-Produktion: Eurovision Song Contest
Schauspiel: Marcus Signer
Ehren-Prix-Walo fürs Lebenswerk: Freddy Burger