Darum gehts
- Schlagerstar Monika Martin (64) kämpft trotz Karriere mit Mini-Rente in Österreich
- Geerbtes Elternhaus senkt Rente, sie lebt in WG und plant Tournee
- Erste Konzerte nach Rückzug 2025 starten im September, Rente reicht nicht
Monika Martin (64) ist in Österreich eine Schlagerikone. Lieder wie «Angelo», «Das kleine Haus am Meer», «Goodbye Farewell» oder «Komm, setze mein Herz in Flammen» sind dort Kult. Seit über 40 Jahren prägte Martin die Schlagerszene.
Trotz ihrer erfolgreichen Karriere reicht die Rente der Sängerin nicht aus, um ihre Fixkosten zu decken, wie sie im Interview mit «Schlager.de» verrät. «Ja, ich bekomme Rente», sagt sie und fügt an: «Das ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Ich könnte damit nicht meine Fixkosten decken.»
Sie erbte Haus von ihrer Mama
Grund dafür seien Abzüge aufgrund eines geerbten Elternhauses, das sie nicht verkaufen möchte. «Dort hängt noch das Hemd meiner Mama über dem Heizkörper, das sie aufhing, bevor sie ins Spital ging», erzählt sie emotional. Obwohl sie das Haus im Winter heizt und die Blumen dort pflegt, wohnt Martin selbst in einer WG mit zwei anderen Frauen in Graz. Durch den Wert, den die Immobilie hat, schrumpft ihre Rente. «Von meiner Pension kann ich eigentlich nicht leben», sagt sie offen.
Um ihre Einnahmen neben der Mini-Rente zu steigern, hat Monika Martin einen Plan. Die Österreicherin will noch einmal auf Tour gehen. Im September soll es losgehen. Es wären die ersten Konzerte nach ihrem Rückzug aus der Schlagerbranche. 2025 hatte sich die Sängerin aus dem Rampenlicht zurückgezogen, nachdem sie zuletzt in der Sendung «Immer wieder sonntags» von Moderator Stefan Mross (50) aufgetreten war.
Andere Stars sprechen über Rente
Monika Martin ist nicht der Einzige, die in letzter Zeit offen über das Thema Rente spricht. Sänger Sasha (54) sieht sich mit seiner Summe privilegiert. Entertainer und Moderator Harald Schmidt (68) erhält nach eigenen Angaben 1100 Euro gesetzliche Rente. «Ungefähr 800 Euro staatlich und 300 Euro von der bayerischen Versorgungskammer», verriet er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» im Interview.
Bei Moderator Thomas Gottschalk, der sich kürzlich aus dem Samstagabend-Programm verabschiedete, sieht es ähnlich aus. «Ich kriege einen knappen Tausender. Immerhin war ich Redakteur beim Bayerischen Rundfunk», sagte er gegenüber «Bunte».