Darum gehts
- Eurovision-Finale 2026 in Wien: 25 Länder kämpften um den Titel
- Schweiz nicht im Finale: Veronica Fusaro scheiterte mit «Alice»
- Bulgarien siegte vor Israel und Rumänien
Der 70. Eurovision Song Contest geht mit dem Sieg von Dara aus Bulgarien mit ihrem Dancehit «Bangaranga» zu Ende. Mit einem «Oh my gooood» nahm die Bulgarin die Trophäe von Vorjahressieger JJ entgegen, die Halle feierte die Sängerin lauthals. Auf Social Media nennt man Dara auch gerne mal die Nina Chuba Bulgariens, so oder so freut sich eine Nation über den ersten ESC-Sieg überhaupt.
Laut Wettbüros lagen Finnland, Australien und Bulgarien ganz vorne. Platz 2 geht an Israel und Noam Bettan mit seinem Song «Michelle». Kurz vor Ende der Punktevergabe lag Israel auf Platz 1 und kassierte dafür Buhrufe in der Halle. Delta Goodrem, die für Australien an den Start ging und ebenfalls als Favoritin gehandelt wurde, musste schlussendlich den undankbaren vierten Platz hinnehmen.
Schweiz ist Siegerin der Herzen
Die Show in Wien bot einen bunten Mix aus echten Pop-Hymnen, Opern-Einlagen und natürlich auch ein paar Schräge Vögel wie etwa Moldau oder Grossbritannien. Die Schweiz verpasste mit Veronica Fusaro den Finaleinzug, aber wie im Vorfeld des Finales bereits klar wurde: Showmässig ist die Schweiz mit ihren sensationellen Hosts vom letzten Jahr Siegerin der Herzen.
Wien hat zwar einen soliden ESC gezeigt, das Moderationsduo mit Victoria Swarovski (32) und Michael Ostrowski (53) überzeugte hingegen nicht. Auch da konnte man in der Schweiz profitieren. SRF-Kommentator Sven Epiney bewies einmal mehr, dass ihm in Sachen ESC keiner etwas vormachen kann und sorgte sogar mit dem einen oder anderen Kommentar für Schmunzler.