Leser zum E-Auto-Zwang
«Der Markt regelt die Elektromobilität – nicht die EU!»

In europäischen Firmengaragen könnten sich bald die E-Autos aneinanderreihen. Die EU feilt an einer Quotenregelung, die Unternehmen verpflichtet, mehr elektrische Fahrzeuge anzuschaffen. Sowohl im Gewerbe als auch in unserer Community läuten die Alarmglocken.
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Die EU-Kommission hat einen neuen Plan, um den Absatz von E-Autos zu erhöhen.
Foto: IMAGO/Herrmann Agenturfotografie

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • EU plant Quote für Firmen-E-Autos, betrifft Unternehmen ab 250 Mitarbeitern
  • 60 Prozent aller Autos in Europa sind Firmenfahrzeuge
  • Business Europe fordert Anreize statt Zwang und mehr Ladesäulen
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Alessandro KälinRedaktor Community

Die EU plant einen Stromer-Coup. Im Mittelpunkt des Plans stehen diesmal die europäischen Firmen. Genauer sollen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern mit festen Quoten dazu verpflichtet werden, mehr elektrische Firmenfahrzeuge anzuschaffen. Falls die Massnahme tatsächlich beschlossen wird, könnte das gewaltige Einflüsse auf den Automobilmarkt haben. 60 Prozent der in Europa neu zugelassenen Autos sind Firmenwagen. 

Die Lobbygruppe Business Europe stellt sich gegen die Forderung. In einem Positionspapier fordern sie Anreize statt Zwangsaktionen. Die Gewerbe sind davon überzeugt, dass mehr Ladesäulen und tiefere Strompreise der nachhaltigere Weg in die Elektromobilität ist. Am Montag tagen die EU-Minister zu der E-Auto-Quote.

«Zwang führt nur zu Widerstand!»

Ein Grossteil unserer Leserinnen und Leser spricht sich klar gegen den E-Auto-Zwang aus. Othmar Iten ist stinksauer: «Wenn die EU meint, so könne man das Klima retten, dann ist sie ganz gewaltig auf dem Holzweg!» Hans Stürmer beanstandet: «Die EU bringt Europa schon lange nicht mehr nach vorne. Stattdessen verstrickt sie sich in Verbote und Regelungen, die der Bevölkerung nur noch schaden.»

Markus Semmler ist überzeugt: «Mit solchem stumpfsinnigen Blödsinn wird die EU die Welt nicht retten. Sie wird aber dafür sorgen, dass Firmen alles, was sie können, aus Europa auslagern.» Otmar Müller hebt hervor: «Nur mit Zwang kann man diese E-Autos an den Mann bringen. Damit sollte dann auch allen klar sein, wie gut diese Stromer wirklich sind.» Giuseppe Grimaldi kommentiert: «Zwang führt nur zu Widerstand! Das gibt nur mehr Trotz gegen E-Autos.»

Auch Patrik Küng findet die Aktion bedenklich: «Es ist immer merkwürdig, wenn eine Technologie durchgesetzt werden muss. Man sollte offen sein für alle Technologien und die beste setzt sich durch.» Alfred Haslinger kann nur zustimmen: «Welches das richtige Auto ist, sollte man den Firmen überlassen. Sie bezahlen ja auch die Rechnung. Der Markt regelt die Elektromobilität, nicht die EU!»

«Man muss dem Fortschritt die Tür öffnen, damit er eintreten kann»

Trotzdem lassen sich auch einige Kommentare finden, in denen sich Leserinnen und Leser für die E-Auto-Quote aussprechen. Thomas Vogt ist einer von ihnen: «Solche Ladesäulen sind schnell gebaut. Für Firmen gibt es nur Vorteile, wenn die Flotte elektrisch fährt. Sie müssen fortschrittlich denken.» Christoph Zingg kann nicht verstehen, wieso sich das Gewerbe querstellt: «Ein E-Auto kostet im Betrieb wesentlich weniger als ein Verbrenner. Sonst drehen viele Firmen ja auch jeden Rappen dreimal um, nicht?»

Auch Beat Keller schreibt: «Es ist für mich ganz und gar unbegreiflich, wie man heutzutage auf die Idee kommt, Neuwagen noch als Verbrenner zu kaufen. Vor allem aus Firmensicht.» Philipp Meyer berichtet: «Unsere nächsten Firmenautos werden auch ganz ohne Zwang elektrisch sein. Die sind schlicht wirtschaftlicher und praktischer.»

Roland Zimmer lobt: «Endlich mal wieder eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Massnahme von der EU. Schon lange überfällig!» Auch für Mathias Kasdorf ist die EU-Massnahme vollkommen Sinn: «Man muss dem Fortschritt die Tür öffnen, damit er eintreten kann.»

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