Darum gehts
- Rolls-Royce enthüllt die exklusive Nightingale-Serie mit nur 100 elektrischen Exemplaren
- Das Luxuscabrio kostet vermutlich einen zweistelligen Millionenbetrag, bietet aber nur Platz für zwei
- 5,76 Meter Länge, Art-déco-Design, 24-Zoll-Räder, schalldämmendes Kaschmir-Filz-Dach, Elektroantrieb
Eigentlich wäre der in einem Monat stattfindende spektakuläre Concorso d’Eleganza in Italien am Comer See der passende Ort gewesen, um das Projekt Nightingale (deutsch: Nachtigall) einem erlauchten Kreis potenzieller Kunden vorzustellen. Doch Rolls-Royce bleibt in diesem Jahr – etwas überraschend – dem edelsten aller europäischen Autoevents fern und überlässt die imageträchtige Plattform der Villa d’Este dem offiziellen Aufschlag der neuen BMW-Markentochter Alpina.
Dabei hätte dort die Enthüllung des Rolls-Royce Nightingale vermutlich allen anderen Fahrzeugen die Show gestohlen. Denn die Nightingale-Serie ist die erste offizielle Coachbuild-Collection (siehe Box) des britischen Autoherstellers – oder mit anderen Worten: das exklusivste Elektrofahrzeug der Welt, aufgelegt in einer limitierten Kleinserie von immerhin 100 Fahrzeugen.
Wem ein Rolls-Royce ab Stange zu konventionell ist, bedient sich beim Programm Coachbuild Collection. Dort entstehen in streng limitierter Auflage nach Kundenwunsch in Handarbeit massgeschneiderte Rolls-Royce-Karosserieaufbauten, die vollständig homologiert und offiziell strassenzugelassen werden.
Das Design, die Anzahl der produzierten Exemplare und deren Ausstattung sowie die technische Umsetzung eines Modells aus dieser Kollektion sind nicht starr festgelegt, sondern werden von Rolls-Royce individuell auf die Vision jeder Kollektion abgestimmt. Feststeht einzig, dass jede Coachbuild Collection stückzahlmässig limitiert ist und nie wiederholt wird.
Offen steht das Programm nur Freunden des Hauses Rolls-Royce – also Kunden, mit einer besonderen Affinität zur Marke. Initiiert werden die Projekte über das globale Netzwerk der Private Offices von Rolls-Royce, die sich in Dubai, Seoul, Shanghai, New York und am Stammsitz im britischen Goodwood befinden.
Mit den Modellen Sweptail (vorgestellt 2017), dem Boat Tail (2021) und dem Droptail (2023) zeigte Rolls-Royce bereits auf, wie solche Sammlerstücke aussehen können. Nun folgt mit dem jetzt gezeigten Nightingale das erste offiziell zu kaufende Modell aus der neuen Kollektion.
Wem ein Rolls-Royce ab Stange zu konventionell ist, bedient sich beim Programm Coachbuild Collection. Dort entstehen in streng limitierter Auflage nach Kundenwunsch in Handarbeit massgeschneiderte Rolls-Royce-Karosserieaufbauten, die vollständig homologiert und offiziell strassenzugelassen werden.
Das Design, die Anzahl der produzierten Exemplare und deren Ausstattung sowie die technische Umsetzung eines Modells aus dieser Kollektion sind nicht starr festgelegt, sondern werden von Rolls-Royce individuell auf die Vision jeder Kollektion abgestimmt. Feststeht einzig, dass jede Coachbuild Collection stückzahlmässig limitiert ist und nie wiederholt wird.
Offen steht das Programm nur Freunden des Hauses Rolls-Royce – also Kunden, mit einer besonderen Affinität zur Marke. Initiiert werden die Projekte über das globale Netzwerk der Private Offices von Rolls-Royce, die sich in Dubai, Seoul, Shanghai, New York und am Stammsitz im britischen Goodwood befinden.
Mit den Modellen Sweptail (vorgestellt 2017), dem Boat Tail (2021) und dem Droptail (2023) zeigte Rolls-Royce bereits auf, wie solche Sammlerstücke aussehen können. Nun folgt mit dem jetzt gezeigten Nightingale das erste offiziell zu kaufende Modell aus der neuen Kollektion.
Bereits aufgrund ihres zu erwartenden Preises (wohl im zweistelligen Millionenbereich) ist die britische Nachtigall kein Fahrzeug für jedermann. Der Luxushersteller Rolls-Royce bietet seine Coachbuild-Kollektionsware nur solchen Kunden an, die schon eine langjährige Affinität zur britischen Marke haben, sprich: die bereits eine Reihe weiterer Fahrzeuge mit der legendären Emily auf der Kühlerhaube besitzen.
Technische Basis ist der Spectre
Doch was bietet das neue Rolls-Cabrio Nightingale? Technisch baut es auf der Architektur des Elektrocoupés Rolls-Royce Spectre auf. Auch der Nightingale verfügt folglich über einen rein elektrischen Antrieb, ist mit imposanten 5,76 Metern allerdings nochmals 28 Zentimeter länger als der Viersitzer Spectre, bietet aber lediglich Platz für zwei Personen. Der offene Doppelsitzer verzaubert die Betrachtenden mit seinen nahezu endlos scheinenden Hauben vorne und hinten. Unterbrochen werden sie von der dazwischenliegenden Fahrgastzelle im bekannt exklusiven Rolls-Royce-Style als mobiles Refugium für zwei.
Doch nicht nur die Proportionen des Nightingale mit den gewaltigen 24-Zoll-Rädern sind eindrucksvoll, auch seine Karosserie mit Anlehnungen an das Art-Deco-Styling der 1920er-Jahre. Dazu kommen viele filigran gearbeitete Details wie die schmalen LED-Augen vorne oder das sanft auslaufende Heck mit Finnen und LED-Leuchtbändern. Die Windschutzscheibe und die kleinen Dreiecksfenster kennen wir so bereits vom Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé. Noch edler gefertigt als beim inzwischen nicht mehr gebauten offenen Viersitzer ist dagegen das Stoffdach des Nightingale: Auf der Innenseite des Verdecks sorgt ein schalldämmendes Material aus Kaschmirwolle, Hochleistungsfilz und hochfesten Leichtbaukomponenten für eine standesgemässe Geräuschdämmung.
Technische Details zum Antrieb oder zum Batteriepaket des Nightingale verrät Rolls-Royce noch nicht. Kein Wunder, die jüngst kommunizierte Technikpartnerschaft zwischen Rimac und der Rolls-Mutter BMW Group beim Hochvoltspeicher des überarbeiteten BMW-Elektromodells i7, welcher in wenigen Tagen an der Auto China vorgestellt wird, verspricht für die kommenden zwei Jahre noch einiges an Innovation. Und so lange dauert es sicher noch, bis die ersten fertig gebauten Nachtigallen an ihre schwerreichen Besitzer in den Emiraten, an den US-Küsten, an der Côte d’Azur und mit Sicherheit auch in der Schweiz ausgeliefert werden. Denn jedes der 100 von Hand gebauten Einzelstücke entsteht in enger Abstimmung zwischen Kunden, Designabteilung und der Entwicklung im britischen Goodwood.
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