Hier werden die Hantavirus-Patienten evakuiert
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Vor der Küste von Kapverden:Hier werden die Hantavirus-Patienten evakuiert

Passagiere werden evakuiert
Kreuzfahrtschiff darf Spanien nun doch nicht ansteuern

Hantavirus-Alarm auf Expeditionsschiff vor Kap Verde: Drei Menschen sind tot, 150 Passagiere sitzen fest. Nun werden Passagiere evakuiert, das Schiff darf jedoch weiterhin nicht einlaufen.
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Drei Passagiere wurden evakuiert.
Foto: WHO/X

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hantavirus-Ausbruch auf «MV Hondius»: Drei Tote, 150 Passagiere in Quarantäne
  • Opfer: Ehepaar aus Niederlanden, Deutscher; Verdacht auf weitere Infektionen an Bord
  • Schiff vor Kap Verde; Anlandung auf Kanarischen Inseln für Untersuchungen geplant
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Janine EnderliRedaktorin News

Seit Tagen harren die knapp 150 Passagiere der «MV Hondius» auf dem Luxusliner aus. Zunächst zeichnete sich eine Lösung ab. Der Plan war, die Passagiere auf den Kanaren aussteigen zu lassen. Die Regionalverwaltung der Insel wehrt sich aber gegen diesen Entscheid. 

Das Kreuzfahrtschiff mit insgesamt 61 Crewmitgliedern war vor einigen Wochen von Argentinien in Richtung Kap Verde gestartet. Während der Reise kam es zu mehreren Todesfällen. Bisher sind drei Passagiere der «Hondius» verstorben: ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden sowie ein deutscher Staatsbürger.

Passagiere evakuiert

Drei Patienten mit Verdacht auf eine Hantavirus-Infektion haben sich noch auf dem Schiff befunden. Diese wurden nun evakuiert, wie die WHO mitteilte. Anschliessend sollen sie per Spezialflugzeug in ein geeignetes Spital geflogen werden. Der Schiffsarzt, der auch erkrankt ist, befindet sich in «kritischem Zustand» und soll in den nächsten Stunden ausgeflogen werden. 

«Die WHO arbeitet weiterhin mit den Schiffsbetreibern zusammen, um den Gesundheitszustand der Passagiere und der Besatzung genau zu überwachen, und unterstützt in Zusammenarbeit mit den Ländern die angemessene medizinische Nachsorge sowie gegebenenfalls die Evakuierung.» Die Überwachung und Nachsorge der Passagiere an Bord sowie derjenigen, die bereits von Bord gegangen seien, wurde in Zusammenarbeit mit den Schiffsbetreibern und den nationalen Gesundheitsbehörden eingeleitet.

Untersuchungen in Südafrika sollen nun definitiv ergeben haben, dass der Hantavirustyp Andes für die Erkrankungen auf dem Kreuzfahrtschiff verantwortlich ist. Das schreibt der deutsche Virologe Jonas Schmidt-Chanasit auf der Plattform X. Laut der WHO handelt es sich dabei um eine seltenere, aber schwerere und potenziell tödlichere Version des Hantavirus.

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«Wir wollen einfach nach Hause»

Derzeit befindet sich das Schiff vor dem Hafen von Praia auf Kap Verde. Es könnte in drei bis vier Tagen auf den Kanaren eintreffen – falls die Regionalregierung zustimmt. 

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