«So etwas hats im ganzen Krieg noch nicht gegeben»
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Kiewerin nach Angriff:«So etwas hats im ganzen Krieg noch nicht gegeben»

Tote und Verletzte bei Grossangriff auf Kiew
Jetzt hat Putin seine Monster-Rakete eingesetzt

Präsident Selenski warnte am Samstagabend vor einem russischen Grossangriff auf die Ukraine. Geheimdienstinfos deuteten auf den Einsatz des Oreschnik-Raketensystems hin. Nun kam es laut Selenski tatsächlich zum Einsatz von Putins «Monsterrakete».
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Selenski bestätigte den Einsatz des Oreschnik-Systems.
Foto: imago

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Selenski warnte vor russischem Raketenangriff mit Oreschnik-System auf Kiew
  • Russland testet die «Superwaffe» häufig, Luftalarm-Signale ab sofort beachten
  • Angriffe in der Nacht auf Samstag
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Janine EnderliRedaktorin News

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski warnte am Samstagabend eindringlich vor einem grossangelegten, russischen Raketenangriff auf sein Land. «Wir haben Geheimdienstinformationen erhalten – unter anderem von amerikanischen und europäischen Partnern – über die Vorbereitung eines russischen Angriffs unter Einsatz des Oreschnik-Raketensystems», schreibt Selenski auf Telegram. Am Sonntag meldet er sich erneut: Das System wurde bei nächtlichen Angriffen offenbar tatsächlich eingesetzt. 

Video zeigt heftige Explosionen in Kiew
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Grossangriff auf die Ukraine:Video zeigt heftige Explosionen in Kiew

«Seit vergangener Nacht arbeiten Einsatzkräfte und alle notwendigen Dienste überall dort, wo es erforderlich ist. Bis jetzt wurden mindestens 83 Verletzte seit Mitternacht bestätigt. Tragischerweise gibt es Todesopfer. Mein Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen.»

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«Sie sind von der Rolle»

Es sei ein schwerer Angriff gewesen. «90 Raketen verschiedener Typen, viele davon ballistische Raketen – insgesamt 36. Es gab 600 Drohnen. Leider wurden nicht alle ballistischen Raketen abgefangen – die grösste Anzahl an Treffern ereignete sich in Kiew.» Neben Schulen sei auch ein Wasserkraftwerk getroffen worden. «Seine Oreschnik hat er gegen Bila Zerkwa abgefeuert. Sie sind wirklich von der Rolle.»

Es handle sich um eine Antwort auf die «terroristischen Angriffe» der Ukraine auf zivile Objekte in Russland, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit. Die Grossstadt Bila Zerkwa liegt im Grossraum Kiew und hat circa 200'000 Einwohner. 

Selenski droht mit Vergeltung

Bereits am 13. Mai griff Russland die Ukraine im ganzen Land an und feuerte mindestens 800 Drohnen ab. In Kiew starben 24 Menschen. 

Darüber hinaus kündigte Selenski an, die ukrainische Luftverteidigung werde weiter verstärkt. Man werde auf jeden russischen Angriff reagieren. Bei einem Gegenangriff in den vergangenen Tagen zerstörte die ukrainische Armee zahlreiche Ölraffinerien in Russland. 

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