Rettung verzögert sich
Bangen um Buckelwal Timmy geht weiter

Der sinkende Wasserstand wird zum Problem für den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee. Die Bergung von Timmy werde darum nicht vor Sonntag durchgeführt werden können.
Kommentieren
1/5
Läuft dem gestrandeten Buckelwal in der Ostsee langsam die Zeit davon?
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wal Timmy seit 25 Tagen in Bucht vor Ostsee-Insel Poel
  • Bronzefigur als Mahnmal für Meeresschutz von Umweltminister angekündigt
  • Über 6000 Nachrichten zu Timmy, 14'000 Franken an Spenden gesammelt
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Angela_Rosser_Journalistin NewsDesk_Ringier AG_2-Bearbeitet.jpg
Angela RosserJournalistin News

Es ist und bleibt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wobei statt eines Wettlaufs eher Warten angesagt ist. Auch an Tag 25 liegt Timmy weiterhin in der Bucht vor der Ostsee-Insel Poel.

Der zwölf Tonnen schwere Wal liegt zwar in einer speziell angelegten Mulde, um Schäden durch sein Gewicht zu verhindern. Aber wie lange er so noch durchhält, ist ungewiss. Wie «Bild» schreibt, sollen am Freitag die Arbeiten an der 110 Meter langen Rinne, die aus dem flachen Wasser führen soll, fortgesetzt werden.

Bergung nicht vor Sonntag

Dass Timmy es aber da rausschafft, ist aktuell unwahrscheinlich. «Man ist weiterhin vom Wasserstand abhängig», erklärte Chef-Taucher Fred Babbel. Die eigentliche Bergungsaktion soll daher erst am Sonntag oder sogar erst am Montag beginnen, hiess es am Freitagmorgen an einer Pressekonferenz.

Die «Bild»-Reporterin vor Ort berichtet aber immerhin, dass sich der Wal zu erholen scheint. «Man hört Timmy heute sehr deutlich schnaufen», sagt sie. Ausserdem wirke er sehr ruhig und schaukle sanft auf den Wellen.

Mahnmal für gestrandeten Riesen

Umweltminister Till Backhaus (67) denkt schon weiter Richtung Zukunft. Er kündigte bei der Pressekonferenz an, dass ein Mahnmal für den gestrandeten Wal geplant sei. Eine Bronzefigur auf der Insel Poel solle die Menschen an den Schutz der Meere und ihrer Bewohner erinnern. 

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Das Interesse an dem Wal und seinem Schicksal bricht nach wie vor nicht ab. Wie das Ministerium Blick am Donnerstag mitteilte, gingen bereits über 6000 Nachrichten zu diesem Thema ein. Vorschläge, wie man den Wal retten könnte, fluten das Postfach. Auch aus der Schweiz erreichten das Ministerium Vorschläge. So etwa von der Unternehmerin Nathalie von Arx (39). Gegenüber Blick erklärt sie, wie sie und ein Experten-Duo die Rettung angehen würden.

Nicht nur Timmy kämpft um sein Leben. Seit Montag liegt die ursprüngliche Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert nach einem medizinischen Notfall im Koma. Durch eine Spendensammlung sollen für sie bereits über 14'000 Franken gespendet worden sein.

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen