Darum gehts
- Youtuber John McAllister macht Greyhound-Busfahrt von New York nach Los Angeles
- Er leidet unter Sitzschmerzen, lobt aber die Mitreisenden und Busfahrer
- 4500 Kilometer in 65 Stunden mit einem Umstieg und ohne Zwischenaufenthalte
Lange Busreisen sind nichts für schwache Nerven. Nur richtige Abenteurer lassen sich nicht von den unzähligen Horrorgeschichten abschrecken, die im Netz kursieren. Man liest von defekten Toiletten auf holprigen Fahrten, engen Sitzplätzen und zwielichtigen Endstationen. Aber stimmen die Vorurteile wirklich?
Das findet der Youtuber John McAllister jetzt bei einem ultimativen Härtetest heraus. Um 1 Uhr morgens (Ortszeit) stieg er am Donnerstag in New York in einen Fernbus der Firma Greyhound ein. An seinem Ziel soll er voraussichtlich am Samstag um 15.50 Uhr (Ortszeit) ankommen – das kalifornische Los Angeles liegt am anderen Ende der USA. In einem Post auf X verkündete er den Start seines 4500 Kilometer langen Roadtrips.
Lange Reise mit umstrittenem Busunternehmen
Seine Follower halten den Plan für absolut verrückt und reagieren mit ironischen Kommentaren auf seinen Beitrag. «Dir steht eine schreckliche Zeit mit interessanten Menschen bevor, hab Spass!», witzelt ein User. Ein anderer wünscht ihm viel Glück und prophezeit: «Es wird auf jeden Fall eine Erfahrung.» Neben der ganzen Ironie merkt man aber auch, dass die Aktion von seinen Zuschauern gefeiert wird – alle warten gespannt auf Folgeberichte.
Dass McAllister sich ausgerechnet für Greyhound entschieden hat, sorgt für viel Schmunzeln. Laut den Kommentaren ist das Busunternehmen für Verspätungen und ominöse Mitreisende bekannt. «Wie hoch war der Preis für ein Flugticket, der diese Entscheidung rechtfertigen soll?», will eine Userin von dem jungen Mann wissen.
Sein Po leidet, aber die Leute sind nett
Trotz der bösen Vorahnungen seiner Follower scheint es bis jetzt glatt zu laufen. Der Reise-Influencer postet regelmässig kurze Updates auf X. Zuletzt meldete er sich am Freitagmorgen aus dem US-Bundesstaat Missouri. In St. Louis wartete er auf den zweiten Reisebus. Für die gesamte Strecke muss er nur einmal umsteigen: Auf Zwischenaufenthalte verzichtet er komplett.
Da er sich nur während kurzen Raststätten-Stopps seine Beine vertreten kann, leidet sein Hinterteil. Nach 12 Stunden gab er an, bereits jegliches Gefühl in seinem Po verloren zu haben. Ansonsten fühlt er sich bei Greyhound gut aufgehoben. «Die anderen Passagiere sind alle total angenehm und auch die Busfahrer sind super», schwärmt er in dem Post.