Darum gehts
- Dramatische Schiesserei in San Diego nahe einer Moschee, mindestens ein Toter
- Polizei meldete um 13 Uhr, dass der Schütze «neutralisiert» wurde
- Gebiet gesperrt, Grossaufgebot vor Ort, Bevölkerung soll Gegend meiden
Dramatische Szenen in San Diego. Am Montagmittag (Ortszeit) fielen in der Stadt an der Westküste Schüsse. Zwei junge Angreifer töteten drei Menschen im Bereich einer Moschee. Die Bedrohung wurde laut Polizei kurz darauf «neutralisiert».
Laut der «New York Post» hatten zwei Schützen im Alter von 17 und 19 Jahren die Moschee angegriffen. Sie hätten sich nach der Attacke in der Nähe des Tatorts selber erschossen. Die Zeitung sprach von einem «hate crime», einem «Hassverbrechen» gegen Muslime. Offenbar fand die Polizei antimuslimische Botschaften auf einer Tatwaffe.
Auf Helikopteraufnahmen war vor der Moschee eine tote Person mit schusssicherer Weste zu sehen. Dabei könnte es sich um den getöteten Wächter handeln.
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Der Bürgermeister von San Diego, Todd Gloria (48), forderte die Bevölkerung auf X dazu auf, das betroffene Gebiet zu meiden. «Wir haben derzeit erhebliche Ressourcen vor Ort», schrieb er weiter dazu.
Die Polizei konzentriert sich bei den Ermittlungen auf ein antimuslimisches Motiv für den Angriff. Man werde jeden Stein umdrehen, sagte der zuständige FBI-Agent.