Darum gehts
- Myanmar: US-Diplomat in Yangon tot aufgefunden, Fall bleibt rätselhaft, Ermittlungen laufen
- Thailändische Frau verhaftet, war es ein Tötungsdelikt?
- Toter vor etwa zwei Wochen im Sakura Residence & Hotel entdeckt, 1,5 km von der US-Botschaft entfernt
Ein amerikanischer Diplomat ist in Myanmars grösster Stadt Yangon tot aufgefunden worden, wie das US-Aussenministerium am Mittwoch mitteilte. Der Fall ist rätselhaft. Eine Thailänderin wurde im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Tod des US-Diplomaten festgenommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Diplomatenkreise.
Das US-Aussenministerium hält sich zu dem Fall bedeckt. «Aus Respekt vor der Privatsphäre der Familie und der Angehörigen können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen geben», heisst es lediglich zusätzlich zu der Bestätigung des Todesfalls.
Nur einen Steinwurf von US-Botschaft entfernt
Der Tote soll vor rund zwei Wochen tot im Sakura Residence & Hotel aufgefunden worden sein. Die Anlage mit Langzeitmieten ist bei Diplomaten, Geschäftsleuten und anderen internationalen Besuchern beliebt und liegt etwa 1,5 Kilometer von der US-Botschaft entfernt. Laut Diplomatenkreisen soll die Polizei den Fall als mögliches Tötungsdelikt behandeln.
Das thailändische Aussenministerium teilte mit, es habe der inhaftierten Frau konsularische Unterstützung geleistet und ihre Familie benachrichtigt, wollte sich aber nicht weiter dazu äussern. Polizei und Management des Hotels schweigen zu dem Vorfall.