Doch Putin will von Ukraine-Austauschliste nichts mehr wissen
Trump verkündet dreitägige Waffenruhe im Ukraine-Krieg

Auf Truth Social gab Trump bekannt, dass im Rahmen der Feierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs eine Waffenruhe im Ukraine-Konflikt herrschen wird. Auch ein Gefangenenaustausch soll stattfinden.
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Trump verkündete die Waffenruhe auf Truth Social.
Foto: keystone-sda.ch

«Ich freue mich, bekannt geben zu dürfen, dass es im Krieg zwischen Russland und der Ukraine einen DREITÄGIGEN WAFFENSTILLSTAND (9., 10. und 11. Mai) geben wird», begann US-Präsident Donald Trump (79) am Freitagabend einen Post auf seiner Plattform Truth Social.

«In Russland wird der Tag des Sieges gefeiert, aber ebenso in der Ukraine, da auch sie eine wichtige Rolle im Zweiten Weltkrieg gespielt hat», führte er weiter aus. Der Waffenstillstand umfasse die «Einstellung aller Kampfhandlungen» über die drei Tage.

Auch ein Gefangenenaustausch kündete der US-Präsident an – jede Seite soll 1000 Festgenommene zurückerhalten. Das bestätigte auch Selenski auf X. Der aussenpolitische Berater von Kremlchef Putin, Juri Uschakow, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Tass am Freitag ebenfalls, dass Russland der Idee des US-Präsidenten zustimme. Doch bei einer Pressekonferenz nach der Parade zum 9. Mai widersprach Präsident Wladimir Putin nun dieser Aussage.

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Putin will von Ukraine-Austauschliste nichts wissen

«Im Auftrag des Präsidenten der Russischen Föderation bestätige ich, dass die soeben vom US-Präsidenten Donald Trump vorgeschlagene Initiative bezüglich eines Waffenstillstands zum Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine für die russische Seite akzeptabel ist», hatte Uschakow gegenüber der Nachrichtenagentur Tass erklärt.

Putin scheint das nun jedoch anders zu sehen. Nach Angaben des Kreml-Chefs habe die Ukraine keine Liste mit Gefangen für einen Austausch vorgelegt. Putin zufolge soll Russland der Ukraine bereits vor Trumps Vorschlag einen Vorschlag für einen Gefangenenaustausch übermittelt haben. Laut Putin hatte Russland der Ukraine eine Liste von 500 in Gefangenschaft befindlichen ukrainischen Soldaten übergeben, doch Kiew sei daraufhin «vom Radar verschwunden».

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«Hoffentlich der Anfang vom Ende»

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump sei der Waffenstillstand seine eigene Idee gewesen. «Diese Bitte wurde direkt von mir vorgebracht, und ich weiss die Zustimmung von Präsident Wladimir Putin und Präsident Wolodimir Selenski sehr zu schätzen». Trump geht sogar noch einen Schritt weiter und erklärte, er hoffe, dies könne «der Anfang vom Ende» dieses Krieges sein.

«Hoffentlich ist dies der Anfang vom Ende eines sehr langen, tödlichen und hart umkämpften Krieges. Die Gespräche über die Beendigung dieses grossen Konflikts, des grössten seit dem Zweiten Weltkrieg, gehen weiter, und wir kommen dem Ziel jeden Tag näher.»

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