Hier feuert der Iran in Richtung Kuwait
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USA wehrt Angriffe ab:Hier feuert der Iran in Richtung Kuwait

USA sprechen von «unprovozierten Aggressionen»
Iran attackiert Golfstaaten und Schiffe

Iran hat in der Nacht Golfstaaten und zivile Schiffe mit Raketen und Drohnen angegriffen. Auch das Terminal 1 des Flughafens in Kuwait wurde beschädigt – zwei Tage nach der Neueröffnung. US-Streitkräfte fingen mehrere Geschosse ab und reagierten mit Gegenschlägen.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Iran griff in der Nacht auf Mittwoch Golfstaaten, Schiffe und US-Ziele in der Region an
  • USA blockierten drei Kamikaze-Drohnen und führten Gegenschläge auf Qeschm aus
  • Bislang 122 Schiffe umgeleitet, weiteres sechstes Schiff gestoppt

Bei einer Serie koordinierter iranischer Angriffe haben US-Streitkräfte mehrere iranische ballistische Raketen und Drohnen abgefangen sowie Gegenschläge auf der iranischen Insel Qeschm durchgeführt. Die Angriffswelle ereignete sich in der Nacht auf Mittwoch während der weiterhin fragilen Waffenruhe in der Region.

Nach Angaben des U.S. Central Command (Centcom) feuerte Iran mehrere ballistische Raketen auf Golfstaaten ab. Zwei auf Kuwait gerichtete Raketen hätten ihr Ziel jedoch nicht erreicht oder seien während des Flugs auseinandergebrochen.

Die kuwaitische Armee warnte die Zivilbevölkerung davor, sich den Trümmern der abgefangenen feindlichen Luftziele zu nähern oder diese zu berühren. Auch vermeldete sie am Morgen auf X, Terminal 1 des Kuwait International Airport sei beschädigt worden – dabei seien auch mehrere Personen verletzt worden. Der Flughafen wurde geschlossen. Der Sachschaden dürfte enorm sein. 

Der Flughafen wurde erst am Montag wiedereröffnet – zu Beginn des Krieges wurde er in während eines Drohnen-Angriffs beschädigt. Am Mittag informierte das Gesundheitsministerium Kuwaits, dass bei den Angriffen 63 Menschen verletzt wurden – sieben davon schwer. EIne Person verlor ihr Leben.

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Alle Angriffe abgewehrt

Drei weitere Raketen in Richtung Bahrain seien laut Centcom umgehend von US-amerikanischen und bahrainischen Luftverteidigungssystemen abgefangen worden.

Die Amerikaner sprechen von «unprovozierten Aggressionen» und weisen iranische Behauptungen zurück, dass das Hauptquartier der 5. US-Flotte in Bahrain sowie eine US-Luftwaffenbasis in der Region mit Raketen und Drohnen getroffen worden seien. «Alle iranischen Angriffe auf amerikanische Streitkräfte schlugen fehl», so das US-Zentralkommando.

Zivilschiffe im Visier

Kurz zuvor schossen US-Streitkräfte zudem drei sogenannte Kamikaze-Drohnen ab, die auf zivile Schiffe in internationalen Gewässern gezielt hätten. Diese «durchquerten rechtmässig regionale Gewässer» so die Amerikaner. Als Reaktion führten amerikanische Kräfte Schläge gegen eine iranische militärische Bodenstation auf der Insel Qeschm durch.

Verletzt wurde laut den Amerikanern kein US-Personal. Die US-Streitkräfte blieben weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft und seien bereit, auf weitere iranische Angriffe während der laufenden Waffenruhe zu reagieren.

Die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus ist gegenwärtig zusätzlich durch eine Sabotageaktion von Hackern gefährdet. Unbekannte manipulieren Positionsdaten und digitale Seekarten, indem sie Schiffe mit provokanten Namen wie «IRGC GAY» oder «LGBTQ CREW» versehen und so gezielt das Lagebild der Schifffahrt verfälschen. Das schafft zusätzliche Risiken für Handel und Sicherheit in der ohnehin stark eingeschränkten Passage.

Weiterer Tanker mit Ziel Iran gestoppt

Stunden vor den iranischen Angriffen hatten US-Streitkräfte einen unbeladenen, unter botswanischer Flagge fahrenden Öltanker gestoppt, der Kurs auf den iranischen Hafen Kharg im Arabischen Golf nahm, schreibt Centcom auf X. Das US-Militär und US-Behörden verwenden in ihren offiziellen Bezeichnungen üblicherweise den Begriff «Arabischer Golf» statt «Persischer Golf».

Das Schiff habe mehrfach Warnungen und Anweisungen der US-Kräfte ignoriert. Schliesslich wurde es durch einen gezielten Angriff eines US-Flugzeugs mit einer Hellfire-Rakete in den Maschinenraum manövrierunfähig gemacht.

Insgesamt wollen die Amerikaner im Rahmen der anhaltenden Waffenruhe bereits sechs Handelsschiffe ausser Gefecht gesetzt und 122 umgeleitet haben.

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