Comeback nach einstigem Turniersieg
Tennis-Hammer! Djokovic kehrt nach Basel zurück

Grosse Neuigkeiten eine Woche vor den Swiss Indoors Basel: Novak Djokovic hat kurzfristig seine Teilnahme zugesagt. 15 Jahre nach seinem letzten Auftritt in der St. Jakobshalle wird der Superstar zurückkehren.
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«Sali zämme»: Novak Djokovic läuft bald in Basel ein.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Novak Djokovic spielt nach langer Absenz wieder einmal in Basel
  • Superstar hat kurzfristig Teilnahme zugesichert
  • Wegen seines Status nimmt er keinem Schweizer den Platz weg
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Marco PescioReporter Sport

Einen Tag nach der Nachricht, dass Carlos Alcaraz (23) nicht in Basel, sondern in Wien aufschlagen wird, reagieren die Swiss Indoors (24. Oktober bis 1. November) mit einem eigenen Coup: Das ATP-500-Turnier konnte Novak Djokovic (39) für sich gewinnen – und damit das von vielen jungen Wilden geprägte Teilnehmerfeld mit einem Superstar ergänzen.

Wie es vonseiten des Managements gegenüber Blick heisst, hat der 24-fache Grand-Slam-Champion «kurzfristig und sehr gerne» zugesagt. Für den Serben ist es nach 15 Jahren Abwesenheit eine Rückkehr in die St. Jakobshalle. Bei insgesamt drei Teilnahmen von 2009 bis 2011 stand er einmal im Halbfinal sowie zweimal gegen Lokalmatador Roger Federer (45) im Endspiel.

Beide Male kam es dort zu einem umkämpften Dreisätzer, wobei Djokovic 2009 den Titel holte. Es war eine von fünf Final-Niederlagen von Federer in seinem Wohnzimmer – bei wiederum zehn Siegen.

Kürzlicher Peking-Triumph

Auf dem Weg zu seinem Basler Turniersieg schlug Djokovic im Viertelfinal auch Stan Wawrinka (41), auf den er nun in Basel ebenfalls treffen könnte. Der Romand, der seine Karriere per Ende Jahr beendet, wird heuer an den Swiss Indoors mit einer speziellen Abschiedszeremonie gewürdigt.

Djokovic, aktuell die Weltnummer acht, zählt am Rheinknie zu den Mitfavoriten – neben Ben Shelton (23, ATP 4), Felix Auger-Aliassime (26, ATP 5), Taylor Fritz (28, ATP 12) oder beispielsweise Vorjahressieger João Fonseca (20, ATP 29). In Schanghai kassierte er zuletzt eine Startniederlage, davor aber entschied er das 500er-Turnier in Peking für sich.

Affiche mit einem Einheimischen?

Neben Wawrinka könnten noch weitere Schweizer Exponenten zu einem Duell mit dem Grand-Slam-Rekordmann kommen. Henry Bernet (19, ATP 371), Remy Bertola (28, ATP 227), Mika Brunold (22, ATP 261), Jérôme Kym (23, ATP 249) und Dominic Stricker (24, ATP 263) sind allesamt für das Heimturnier vorgesehen. Wer im Hauptfeld mit einer Wildcard zum Handkuss kommt (und wer in der Quali), wird laut Management Anfang nächster Woche bekannt gegeben.

Erfreulich aus eidgenössischer Sicht: Weil Djokovic die Voraussetzungen für eine sogenannte «A+ Wildcard» erfüllt – also eine Einladung für einen absoluten Top-Spieler, die sehr spontan erfolgen kann –, nimmt der Altmeister auch keinem jungen Schweizer einen Platz weg.

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