Keine zweite Sternstunde
Shelton-Bezwinger Kym scheitert in Basel im Viertelfinal

Jiri Lehecka ist im Viertelfinal der Swiss Indoors eine Nummer zu gross für Jérôme Kym. Der Shelton-Bezwinger scheidet in zwei Sätzen aus. Drei der vier Halbfinalisten in Basel stehen derweil fest.
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Jérôme Kym muss sich vom Basler Publikum verabschieden.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Jérôme Kym (23, ATP 222) muss sich im Viertelfinal dem Tschechen Jiri Lehecka (24, ATP 21) in zwei Sätzen mit 4:6 und 2:6 geschlagen geben. Nach dem Kraftakt in der Nacht, als er um 0.40 Uhr für die Sensation gegen die Nummer eins des Turniers, Ben Shelton (24, ATP 4), sorgte, ist er am Freitag deutlich unterlegen.

Der Fricktaler kommt aber gut in die Partie rein: Er bringt seine ersten zwei Aufschlagspiele locker durch und erarbeitet sich eine Breakchance zum 3:1. Direkt im nächsten Game schlägt dann aber Lehecka mit seinem ersten und einzigen Breakball im ersten Satz zu. Obwohl Kym zum Ende des ersten Durchgangs noch einmal die Chance zum Servicedurchbruch hat, kann er das 4:6 nicht verhindern.

Auch im zweiten Satz muss Kym im fünften Game den Service abgeben. Doch diesmal passiert ihm das bei 2:4 gleich noch ein zweites Mal – die Entscheidung. Leheckas Halbfinalgegner wird entweder der deutsche Djokovic-Bezwinger Jan-Lennard Struff (36, ATP 47) oder der Portugiese Nuno Borges (29, ATP 53).

Kym stösst in Top 170 vor

Damit verpasst der Schweizer seinen ersten Halbfinal auf Tour-Stufe, wie schon in Gstaad im letzten Jahr, als er am Franzosen Arthur Cazaux (24, damals ATP 116) scheiterte.

Dennoch ist die Woche in Basel für ihn natürlich ein voller Erfolg. Ein Einzug in die Runde der letzten acht auf ATP-500er-Stufe ist ihm zuvor noch nie gelungen. Neben dem Drittrunden-Einzug an den US Open im Vorjahr ist es der grösste Erfolg seiner Karriere, der ihm ab Montag einen Platz unter den Top 170 der Welt sichert.

Rune scheidet aus

Der Däne Holger Rune (23, ATP 1202) scheitert im Viertelfinal der Swiss Indoors. Gegen den Monegassen Valentin Vacherot (27, ATP 31) zieht die einstige Weltnummer vier mit 3:6, 6:3 und 3:6 den Kürzeren.

Der Finalist von 2022 konnte in dieser Woche gegen Quentin Halys (30, ATP 45) und Hubert Hurkacz (29, ATP 28) seine ersten beiden Siege bei Turnieren nach seiner langen Verletzungspause feiern, nachdem er bei seinem Comeback im Davis Cup Anfang September bereits zweimal erfolgreich war. Ein Achillessehnenriss am linken Fuss setzte ihn fast ein ganzes Jahr ausser Gefecht und liess ihn in der Weltrangliste weit zurückfallen.

Fils muss verletzt aufgeben

Im zweiten Viertelfinal muss der als Nummer zwei gesetzte Franzose Arthur Fils (22, ATP 8) beim Stand von 2:6 und 0:2 im zweiten Satz gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz (29, ATP 13) verletzt aufgeben. Grund dafür sind laut Eurosport Rückenprobleme. Fils erlitt im Mai 2025 bei den French Open einen Ermüdungsbruch im Rücken, der ihm monatelang zu schaffen machte. Fritz trifft in der Runde der letzten vier auf Vacherot.

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