«Wir haben eigentlich alles richtig gemacht»
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FCZ gegen Lugano – die Stimmen:Das sagt Zürich-Coach Magnin zum Remis

FCZ-Magnin nach zwölftem Spiel ohne Sieg
«Wir haben eigentlich alles richtig gemacht»

Zürich dreht gegen Lugano das Spiel, aber macht gegen den dezimierten Gegner den Sack nicht zu. Das rächt sich in der Nachspielzeit. FCZ-Trainer Ludovic Magnin ärgert sich.
Publiziert: 27.09.2020 um 13:36 Uhr
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Aktualisiert: 27.09.2020 um 15:18 Uhr
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FCZ-Trainer Ludovic Magnin: Auch gegen Lugano gibts keinen Sieg.
Foto: keystone-sda.ch
Matthias Dubach

Gegen diese kalte Dusche in der Nachspielzeit sind der Dauerregen und der eisige Wind zuvor ein Klacks! Zürich kassiert in der 91. Minute gegen zehn Luganesi den Ausgleich. Und muss sich deshalb nach dem Abpfiff grün und blau ärgern über die fahrlässig verpasste Chance, die Serie von elf Pflichtspielen ohne Sieg zu stoppen.

«Dieses Spiel ist eines der Sorte wo du heimfährst und dich fragst, wie man es nicht gewinnen konnte. Es ärgert mich masslos, dass wir Lugano kaum in unsere Platzhälfte gelassen haben und sie trotzdem zwei Standard-Tore machen», sagt FCZ-Trainer Ludovic Magnin.

Trotz 41-minütiger Überzahl nur einen Punkt. Aber die Zürcher betonen ihre Zuversicht, dass sie mit Leistungen wie gegen Lugano bald wieder siegen werden. «Die Leistung stimmt mich positiv für die Zukunft», sagt Captain Yanick Brecher.

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FCZ macht den Sack nicht zu

Auch Magnin stellt fest: «Wichtig ist, dass meine Mannschaft gut gespielt hat. Der Ball ist gut gelaufen. Wir haben fast die ganze Partie dominiert und eigentlich alles richtig gemacht.»

Den einzigen Vorwurf macht der FCZ-Coach seinen Spielern, dass sie nicht das entscheidende dritte Tor erzielt haben: «Man darf gar nicht in die Lage kommen, am Schluss nochmals den Ausgleich zu bekommen.»

Doch im Laufe der zweiten Halbzeit verpassen Assan Ceesay und Aiyegun Tosin bei seinem Comeback nach drei Monaten Verletzungspause gute Möglichkeiten. Eine weitere hätte ein Penalty sein können: Lugano-Guerrero foult Silvan Wallner durchaus elfer-würdig. Doch Volketswil meldet sich nur im Ohr von Schiri Horisberger um zu melden, dass der VAR nicht eingreift.

Credit Suisse Super League 24/25
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
30
29
52
2
Servette FC
Servette FC
30
9
51
3
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
11
49
4
FC Luzern
FC Luzern
30
8
48
5
FC Lugano
FC Lugano
30
5
48
6
FC Zürich
FC Zürich
30
1
46
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
5
41
8
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
1
40
9
FC Sion
FC Sion
30
-7
35
10
Yverdon Sport FC
Yverdon Sport FC
30
-18
32
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-13
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-31
23
Meisterschaftsrunde
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