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Nach immer lauter werdenden Kritik tritt Borislaw Michajlow als bulgarischer Fussball-Boss zurück.
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Borislaw Michajlow ist als Präsident des bulgarischen Fussballverbandes nach 18 Jahren im Amt zurückgetreten. Das gab der 60-Jährige nach einer Sitzung des Exekutivkomitees bekannt. Fan-Proteste gegen ihn während des EM-Qualifikationsspiels gegen Ungarn in Sofia hatten am Ende sogar zu Ausschreitungen geführt.
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Fans fordern Führungswechsel:Wüste Szenen in Sofia wegen verkorkster EM-Quali
Kritiker hatten seit Jahren den Rücktritt des einstigen Goalies der bulgarischen Nationalmannschaft gefordert. Sie machten Michajlow (Ex-FCZ) als langjährigen Verbandschef für den aktuell miserablen Zustand des bulgarischen Fussballs verantwortlich. Seit der EM 2004 hat das Land nicht mehr an einem grossen Turnier teilgenommen. (SDA/che)