Wieder gehts ums Geld
Warum zwischen Goretzka und den Bayern nichts mehr läuft

Man wolle nach der EM die Vertragsverhandlungen mit Leon Goretzka wieder aufnehmen, hiess es von Seiten der Bayern. Doch nichts ist passiert. Zu hoch sollen die Differenzen bei den Gehaltsvorstellungen sein.
Publiziert: 23.07.2021 um 11:47 Uhr
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Die Vertragsverhandlungen um Leon Goretzka sind ins Stocken geraten.
Foto: imago images/FC Bayern München

Eigentlich scheint alles klar: Beide Seiten wollen die Zusammenarbeit verlängern. Jedoch nicht zum selben Preis. 20 Millionen Euro Jahresgehalt soll die Entourage von Leon Goretzka (26) fordern. Die Bayern wollen aber nur 10 bis 12 Millionen Euro pro Jahr locker machen.

Bereits vor der EM wurde in München über ein neues Arbeitspapier des Mittelfeldspielers verhandelt. Während des Turniers sollte Goretzka keine vertraglichen Geschichten im Kopf haben, weswegen man die Gespräche unterbrach. Wieder aufgenommen wurden sie laut «Sport Bild» seither jedoch nicht. Das Goretzka-Lager ist irritiert.

Nicht das erste Mal

Beim deutschen Rekordmeister stocken die Vertragsverhandlungen also einmal mehr des Geldes wegen.

Kingsley Coman (25) fordert aktuell einen ähnlich hohen Lohn wie Goretzka. Im Gegensatz zu Goretzka muss die Reise des Franzosen aber nicht unbedingt in München weitergehen. Zuletzt wollte man sich auch bei David Alaba (29) nicht auf ein Jahresgehalt von 20 Millionen einlassen. Die Folge: ein ablösefreier Wechsel. Gemäss «Sport Bild» knackt nur einer diese magische Gehaltsgrenze: Robert Lewandowski (32). Aber auch beim Polen verliefen die Gespräche damals eher zäh.

Eile ist geboten

Goretzkas Vertrag läuft nur noch bis Sommer 2022. Sollten sich der Nationalspieler und die Bayern nicht einig werden, dürfte Goretzka ab dem 1. Januar 2022 Gespräche mit anderen Klubs führen und im Sommer ablösefrei wechseln. Bereits in diesem Sommer wird der gebürtige Bochumer mit zahlreichen Top-Klubs wie Manchester United, Barcelona oder Real Madrid in Verbindung gebracht.

Manchester United habe sogar bereits Gehaltszahlen für einen Wechsel im Sommer 2022 in Aussicht gestellt, die diejenigen der Bayern übertreffen würden. In der Zeit der Corona-Pandemie müsse man wirtschaftlich vernünftig bleiben, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn kürzlich: «Bei uns gibt es eine Grenze.»

Bayern will einen Fall «Alaba 2.0» verhindern. Um welchen Preis, das wird sich zeigen.

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