Deutsche rechnen knallhart mit Schweizer Fohlen ab
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Gladbach-Stars unter Beschuss
Deutsche rechnen knallhart mit Schweizer Fohlen ab

Düstere Hinrunde der Gladbacher. Das Medienecho? Miserabel. Das spüren auch die Schweizer Fohlen.
Publiziert: 23.12.2021 um 16:43 Uhr
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Gladbach-Boss Max Eberl hat alle Hände voll zu tun, seine Fohlen stecken im Abstiegssumpf.
Foto: Getty Images

Er sei froh, wenn das Jahr endlich vorbei ist. Max Eberl, Sportdirektor bei Gladbach, spricht das aus, was wohl jeder Gladbach-Fan aktuell fühlt. Die Fohlen haben nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegation-Platz. Zwei mickrige Pünktchen. Dabei hat man bei der Borussia weit grössere Ambitionen, als gegen den Abstieg zu spielen. «Sportlich lief vieles nicht wirklich rund», meint Eberl und hat Recht.

Gladbach hat vier der letzten fünf Partien verloren. Der letzte Sieg? Über einen Monat her. Klar, dass sich die Medien auf die angeschlagenen Fohlen einschiessen. Allen voran die «Bild». Sie rechnet knallhart mit den Spielern ab. Auch die Schweizer Nati-Stars, die bei Gladbach unter Vertrag stehen, bekommen ihr Fett weg.

Nur Sommer genügend

Nico Elvedi (25), der Verteidiger, bekommt vom deutschen Boulevardblatt die deutsche Note 4 – bei uns wäre das eine 3. «Dem Schweizer fehlt die Souveränität der letzten Jahre», so der Kommentar dazu.

Denis Zakaria (25), der Mittelfeldmotor, kassiert gar eine 2 – «er kann so viel – und hat es zu selten gezeigt. Bitter, dass er mit seinem Aussetzer gegen Frankfurt die Pleite einleitete», heisst es.

Breel Embolo (24), der Stürmer, ist wie Elvedi bei einer 3. «Eine Gala-Leistung in Wolfsburg reicht nicht. Rettete in Hoffenheim mit seinem Tor zumindest den Hinrunden-Abschluss», so das Verdikt der «Bild».

Eberl sucht Gespräche

Nur einer ist genügend: Nati-Goalie Yann Sommer (33). Note 5. «32 Gegentore sind natürlich viel zu viel – aber Sommer blieb ohne grosse Patzer und rettete seine Vorderleute immer wieder vor noch schlimmeren Katastrophen.»

Eberl reagiert. Er hat angekündigt, zwischen den Jahren mit den Spielern zu sprechen. Der Fokus soll voll und ganz auf der Rückrunde liegen. «Wir werden Entscheidungen fällen», so Eberl – wohl personelle. Damit Gladbach so schnell wie möglich aus dem Abstiegssumpf rauskommt. (mam)

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