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Söldnerinnen-Check
Piubel stellt Titelfavorit ein Bein – Debüt für Bachmann

Während gleich mehrere Nati-Spielerinnen in England ein erfolgreiches Wochenende hinter sich haben, müssen zwei Schweizerinnen in der Bundesliga unten durch.
Publiziert: 01.04.2025 um 13:12 Uhr
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Aktualisiert: 01.04.2025 um 13:26 Uhr
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West Ham und Seraina Piubel (links) überraschen beim 2:2 gegen Chelsea.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Chelsea stolpert gegen West Ham mit Seraina Piubel
  • Arsenal gewinnt mit Lia Wälti und verkürzt Rückstand zur Spitze
  • Meriame Terchoun trifft für Dijon gegen Nantes
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Lucas WerderReporter Fussball

Chelsea stolpert gegen Piubel-Klub

Wird das englische Meisterrennen noch einmal spannend? Leader Chelsea kommt gegen West Ham nicht über ein 2:2 hinaus. Shekiera Martinez (23) sorgt mit ihrem Treffer in der Nachspielzeit dafür, dass Chelsea in der Meisterschaft zum ersten Mal seit über einem Jahr zu Hause sieglos bleibt. Nati-Angreiferin Seraina Piubel (24) wird bei West Ham eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt. Weil Arsenal (mit Lia Wälti in der Startelf) zeitgleich mit 4:0 gegen Crystal Palace gewinnt, beträgt das Polster von Chelsea nur noch sechs Punkte. Aufgrund des verhältnismässig einfachen Restprogramms in den verbleibenden vier Spielen sind die Blues aber weiterhin klarer Favorit auf den Meistertitel.

Kapitaler Sieg für Maritz

Es ist bislang eine alles andere als einfache Saison für Aston Villa. Nach zuletzt sechs Pleiten in Serie war Schlusslicht Crystal Palace bis auf einen Punkt an den Klub aus Birmingham herangerückt. Umso wichtiger ist der 2:1-Auswärtssieg gegen Liverpool, den das Team von Noelle Maritz (29) am Sonntag einfährt. Die Nati-Verteidigerin spielt 90 Minuten durch.

Potsdam-Schweizerinnen brauchen ein Wunder

Turbine Potsdam muss nach der letztjährigen Rückkehr in die Bundesliga weiter unten durch. Gegen Hoffenheim kassiert der Traditionsklub eine 0:7-Klatsche. Mia Schmid (19) steht bei Turbine wie gewohnt in der Startelf, Flavia Lüscher (21) kommt nicht zum Einsatz. Um den Ligaerhalt in den letzten vier Runden doch noch zu schaffen, braucht das Team der beiden Schweizerinnen ein kleines Fussballwunder. Aus den bisherigen 18 Saisonspielen gab es erst einen einzigen Punkt zu holen. Einziger Hoffnungsschimmer: In den ausstehenden Partien geht es noch gegen die direkten Konkurrenten Köln und Carl Zeiss Jena, die jeweils sieben Zähler auf dem Konto haben.

Terchoun trifft, Dijon marschiert

Es ist fast eine 1:1-Kopie ihres letzten Treffers in der Première Ligue: Nach einem Sprint über den halben Platz trifft Meriame Terchoun (29) in der Nachspielzeit eiskalt zum 3:0-Endstand gegen Nantes. Es ist das vierte Ligator der Dijon-Angreiferin in dieser Saison. Und weil der fünftplatzierte FC Fleury wenig überraschend bei Leader Lyon mit 0:4 verliert, macht die Nati-Spielerin mit ihrem Klub einen grossen Schritt Richtung Meisterschafts-Playoffs. Für die qualifizieren sich die ersten vier Teams der Liga. Drei Runden vor Schluss hat Dijon sechs Punkte Vorsprung auf die Verfolger.

Saisondebüt für Bachmann

Am dritten Spieltag der amerikanischen NWSL ist es endlich so weit. Beim 0:0 gegen Gotham kommt Ramona Bachmann (34) eine halbe Stunde vor Schluss zu ihrem Saisondebüt für Houston Dash. Bei Seattle Reign steht Ana Maria Crnogorcevic wie immer in der Startelf, einen Sieg kann aber auch die Nati-Rekordspielerin nicht einfahren. Das Gastspiel bei Angel City geht 1:2 verloren.

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