Rapper lag nach Überdosis in Schweizer Spital
Erschreckendes Nasen-Foto von Haftbefehl macht die Runde

Der deutsche Rapper Haftbefehl hatte Anfang Oktober einen Drogenrückfall – und musste in der Schweiz ins Spital eingeliefert werden. Nun macht ein Foto seiner Nase die Runde. Blick verzichtet auf die Veröffentlichung des Bildes.
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Nach seinem Drogenrückfall Anfang Oktober soll es dem deutschen Rapper Haftbefehl (hinten) wieder besser gehen. Dieses Bild zeigt ihn in einem Auto – wohl am Zürichsee.
Foto: deanmandile.com via mandile/Instagram

Darum gehts

  • Der Rapper Haftbefehl wurde Anfang Oktober nach einer Drogenüberdosis notfallmässig in Zürich behandelt
  • Online kursiert ein Foto seiner verletzten Nase; dessen Echtheit und Herkunft sind nicht verifiziert
  • Haftbefehl wird laut Bericht aktuell in einer Schweizer Klinik nahe Zürich auf dem Land therapiert
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Qendresa LlugiqiReporterin News

Nach einer lebensgefährlichen Überdosis ist der deutsche Rapper Haftbefehl (40), bürgerlich Aykut Anhan, Anfang Oktober notfallmässig in eine Schweizer Klinik eingeliefert worden. Dies berichtete die «Bild». Sein Bruder Cem Anhan, der auch als Rapper Capo (35) bekannt ist, wandte sich daraufhin über Social Media an die Fans: «Mein Bruder kann gerade selbst nicht zu euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren.»

Entwarnung gab es erst vor wenigen Tagen: Am Wochenende publizierte die «Bild» ein Foto aus Social Media, auf dem zu sehen ist, wie der Rapper mit seinem Bruder und einem guten Freund im Auto sitzt und einen Ausflug an den Zürichsee macht.

Nasen-Foto wird geteilt und gezeigt

Doch jetzt macht ein verstörendes Foto die Runde, das auch Blick vorliegt. Es zeigt einen sehr verletzlichen Moment des Rappers: als er nach seinem aktuellen Kokainrückfall im künstlichen Koma lag. Der Fokus liegt dabei auf der Nase von Haftbefehl. Der Anblick: erschreckend. Die Nase fehlt fast gänzlich.

Auch auf Social Media – wie etwa Telegram – wird das Foto geteilt. Es heisst, dass die Patientenakte von Haftbefehl abfotografiert worden sei. Ob das Bild tatsächlich Haftbefehls Nase zeigt und ob es illegal entstanden ist, liess sich nicht verifizieren.

Eine Klinik, in der Haftbefehl möglicherweise behandelt wurde, ist das Universitätsspital Zürich (USZ). Bestätigt ist aber auch das nicht. USZ-Mediensprecher Moritz Suter betont: «Wir können grundsätzlich keine Aussagen zu konkreten Fällen machen und auch nicht bestätigen, dass die von Ihnen erwähnte Person bei uns in Behandlung war.»

Trotzdem äussert sich Suter zur möglichen Verbreitung eines solchen Bildes: «Wir verurteilen jegliche Verletzungen des Patientengeheimnisses aufs Schärfste. Aus diesem Grund gehen wir Anzeichen einer solchen Verletzung stets konsequent und gegebenenfalls mit rechtlichen Schritten nach.»

Sollte es sich bei der kursierenden Aufnahme tatsächlich um ein echtes Bild von Haftbefehl handeln, so weist Suter darauf hin: «Jegliche Verbreitung solcher Aufnahmen, ob gepixelt oder nicht, oder irgendwelcher anderen Patientendaten würde einen schweren Eingriff in die Persönlichkeit (Intimsphäre) der betroffenen Person darstellen.» Aus diesem Grund sieht auch Blick von einer Veröffentlichung des Bildes ab.

Therapie in der Schweiz

Brisant: Haftbefehl hat sich schon vor seinem Rückfall in der Schweiz aufgehalten. Wie ein Freund gegenüber der «Bild» sagte, sei geplant gewesen, dass der Rapper hier etwas Abstand gewinnen könne. Und: «Damit er nicht mehr mit Drogen in Kontakt kommt.»

Auch sei bereits eine Therapie vorgesehen gewesen. Nur: Bevor diese gestartet werden konnte, war es zum lebensbedrohlichen Rückfall gekommen.

Es geht bergauf

Inzwischen scheint es Haftbefehl den Umständen entsprechend gut zu gehen. Aktuell wird er in einer Schweizer Klinik therapiert. Diese soll nahe Zürich liegen – fernab vom Trubel, in der Natur.

Haftbefehls Nase ist spätestens seit der Netflix-Doku «Babo – Die Haftbefehl-Story», die vor rund einem Jahr erschien, im Fokus. Darin wurde darauf angespielt, dass die Nase des Rappers vom enormen Kokainkonsum stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Während des Drehs präsentierte Haftbefehl sie gar – sie wirkte deformiert. Daraufhin zeigte er sich lange nur mit einer Maske oder verbarg in seinen Social-Media-Beiträgen die Nase jeweils.

Zwar hatte Anfang Jahr wohl eine Rekonstruktionsoperation stattgefunden. Doch der Rapper hatte nach der Doku erneut Drogenrückfälle, wie er selbst gestand.

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