Darum gehts
- Bahnverkehr Olten-Aarau war wegen Fremdereignis unterbrochen
- Gefährlich: Mann sass auf einem Fahrleitungsmast
- Zugstrecke war rund zwei Stunden unterbrochen
Der Bahnverkehr auf der Strecke Olten – Aarau war am Dienstagnachmittag zwischen Däniken SO und Aarau unterbrochen. Der Grund dafür sei ein Fremdereignis, schreiben die SBB auf ihrer Website. Bilder von Tele M1 zeigen: Das Fremdereignis war ein Mann, der es sich auf dem Fahrleitungsmast gemütlich gemacht hatte.
Betroffen waren diverse Linien: TGV, ICE, EC, IC1, IC3, IC5, IC8, IC81, IR16, IR35, IR37, RE12, S23, S26 und S29. Reisende mussten mit Verspätungen, Ausfällen und Umleitungen klarkommen. Die Zugstrecke war rund zwei Stunden unterbrochen. Anschliessend wurde sie wieder freigegeben. Die SBB boten zeitweise Ersatzbusse auf.
Warum riskierte der Mann sein Leben?
Die Aktion des Mannes ist sehr gefährlich – denn die Fahrleitung steht unter Starkstrom. Die Feuerwehr musste anrücken und den Mann vom Mast herunterholen.
Warum der Mann dort oben hockte, ist unklar. Betroffene Bahnreisende spekulierten gegenüber Tele M1 über eine Demonstration, einen Suizidversuch oder eine «Mutprobe aus Blödsinn». Die Aargauer Kantonspolizei hat den Mann mitgenommen und klärt ab, wieso er sein Leben riskiert hat.