Damien Brunner (38) geht ein paar Wochen nach dem Rücktritt wieder in die Offensive – in der neuen Folge des Eishockey-Podcasts «SCHLIIFTS». Wo soll man beginnen? Man könnte Damien Brunner stundenlang zuhören, wir haben 90 Minuten. Eineinhalb Stunden mit Brunner vergehen allerdings ruckzuck, weil der Mann nicht nur auf dem Eis sehr kreativ ist. Oder war.
Brunner erzählt noch ein wenig von der Zeit nach dem Rücktritt, in der er auf die Zeit unmittelbar vor dem Rücktritt zurückblickt. «So geht es nicht weiter», war damals einer seiner Gedanken. Der Aufwand, den Körper in Schwung zu bringen, sei immer grösser geworden, sagt Brunner im Podcast. «Und irgendwann geht es dann nicht mehr.»
25'000 Dollar für eine Grünschnabel-Party
Natürlich erzählt der Zürcher auch ein paar Anekdoten aus seiner Zeit in Übersee. Brunner spielte für Detroit und New Jersey. Er musste das Grünschnabel-Ritual der NHL über sich ergehen lassen. Ein Abend, der 25'000 Dollar kostete und ihn vor die Entscheidung stellte: «Champagnerdusche oder Schlägerei.»
Wer mit Champagner geduscht wurde und wer mit Prügeln drohte, erfährt man im Podcast. Da erfährt man auch, was Brunner an Ex-Kloten-Star Kimmo Rintanen schätzte, was Antti Törmänen am besten konnte, welcher NHL-Spieler den tiefsten Eindruck hinterliess und was er heute über sein schon legendäres «Keine Scheisskameras auf den blauen Linien»-Interview denkt.
Schliifts – reinhören und geniessen.