«Ich habe eine sehr krasse Story», so Joelina Drews (31) in ihrem Podcast «Drews Cordalis Petry – Kids Club». Mit ihren Co-Hosts Lucas Cordalis (59) und Achim Petry (52) spricht sie in der Rubrik «Moment der Wahrheit» offen über einen Vorfall, der sie vor rund zehn Jahren völlig verstört zurückliess.
Drews befand sich damals in Los Angeles, um Songs zu schreiben. Nach einer «Songwriting-Session» sei sie am Abend zum Supermarkt gegangen. «Es war recht dunkel», bemerkt Drews. Um zurück zu ihrem Apartment zu kommen, wollte sie eine Uber-Fahrt buchen. «Ich warte echt 20 Minuten, aber alle Uber sind belegt», erinnert sie sich. «Bis plötzlich so ein Typ auf mich zukam und meinte: Hey, du brauchst doch einen Uber. Ich bin Uber-Fahrer. Wenn du willst, ich fahre dich.»
«Wie komme ich aus dieser Situation raus?»
Drews, die in diesem Moment komplett auf sich allein gestellt war, wurde zunächst skeptisch. Eigentlich muss man Uber-Fahrten über das entsprechende System in der App buchen. Der Mann bot ihr jedoch an, sie für 10 Dollar einfach so zu fahren. «Und ich Vollidiot habe ja gesagt», so Drews. Achim Petry ermahnt: «Alle Alarmglocken müssten bei dir hochgegangen sein! Egal, ob es ein Uber-Driver war oder nicht.»
Als Drews einstieg, sah sie, dass die Rückbank «komplett zugemüllt» war. Allerdings habe der Mann tatsächlich einen Uber-Sticker auf dem Auto gehabt; Drews glaubte also noch, dass er die Wahrheit sagte.
Doch plötzlich, erzählt Drews, sei sie in eine schreckliche Situation geraten. «Während der Autofahrt habe ich aus dem Augenwinkel gesehen, wie der Typ seine Hose aufgemacht hat und etwas ganz Unheiliges neben mir gemacht hat», so die Sängerin. «In dem Moment ist mir mein Herz so in die Hose gerutscht!» Alles, woran sie denken konnte, war: «Wie komme ich jetzt aus dieser Situation raus? Was mache ich jetzt?»
Sie konnte danach nicht mehr schlafen
In Gedanken überlegte sie, wie sie sich mit der Glasflasche, die sie bei sich trug, notfalls zur Wehr setzen könnte. «Ich wäre auch auf dem Highway aus dem Auto gesprungen.» Drews gab vor, zu telefonieren, um den Fahrer abzuschrecken.
Dass sie in das Auto des Fremden gestiegen ist, sei «naiv und dumm» von ihr gewesen. Schliesslich hatte sie Glück: Der Mann fuhr sie tatsächlich zu ihrer Wohnung. Eine Zeitlang konnte sie nach dem schockierenden Erlebnis jedoch nicht mehr einschlafen. «Eines der dümmsten Dinge, die ich jemals in meinem Leben gemacht habe», resümiert Drews.
«Du hast mehr Glück als Verstand gehabt und ich hoffe, du hast daraus gelernt!», so Achim Petry. Und er betont: «Dich trifft keine Schuld.»