Der Rosenkrieg zwischen Johnny Depp (58) und Amber Heard (35) geht weiter. Der Oscargewinner hat die Schauspielerin wegen Rufschädigung auf 50 Millionen Dollar verklagt, weil diese sich selbst in einer Gastkolumne in der «Washington Post» als Opfer von häuslicher Gewalt beschrieb. Daraufhin habe er, laut Klage, seine Rolle in «Pirates of the Caribbean» verloren. Heard konterte mit einer Gegenklage über 100 Millionen Dollar – ebenfalls wegen Rufschädigung.
Die Schauspielerin kündigte auf Instagram an, dass sie wegen der Verhandlung für ein paar Wochen «offline» sein wird: «Johnny verklagt mich, obwohl ich ihn namentlich nicht genannt habe.» Weiter schreibt sie: «Ich hoffe nach Ende des Prozesses, kann ich mit meinem Leben fortfahren und Johnny kann es auch. Ich spüre meine Liebe für ihn bis heute, und es schmerzt mich sehr, die Details unseres früheren Lebens vor der Welt noch einmal aufarbeiten zu müssen.»
Amber Heard hofft auf die Unterstützung ihrer Fans
Dann bedankte sich Heard bei ihren vier Millionen Fans für ihre Unterstützung und deutet an, dass «ich in den nächsten Wochen um so mehr auf diese Unterstützung angewiesen sein werde.»
Depps Anwaltsteam will im Prozess beweisen, dass Heard bei ihren Aussagen von häuslicher Gewalt durch Depp gelogen hat. Entscheidend könnten dabei die Aussagen von vier Beamten der Polizei von Los Angeles und deren Bodycam-Aufnahmen werden. Heard schwor in den Scheidungsunterlagen, dass Depp beim letzten grossen Streit in seinem Appartement in Los Angeles ihr ein Telefon ins Gesicht geworden hatte. Ausserdem soll er die Küche ihres gemeinsamen Penthouse verwüstet haben.
Aufnahmen und Zeugenaussagen widerlegen Heards Vorwürfe
Doch die Polizisten, die vor Ort waren, haben vor Gericht ausgesagt, Heard habe keine sichtbaren Verletzungen gehabt und das Haus sei ebenfalls nicht verwüstet gewesen.
Untermauert wird das von einem zweiten Cop-Duo, das 60 Minuten später eintraf. Diese hatten Body-Cams an ihren Uniformen. Laut «Daily Mail» zeigen die dreiminütigen Aufnahmen aus Depps und Heards 1,5 Millionen Dollar teuren Domizil, dass es keine Anzeichen von Verwüstung gab.
Heard hatte später ein Foto von sich vor dem Obersten Gerichtshof von Los Angeles eingereicht, das Gesichtsverletzungen bei ihr zeigt, die ihr Depp zugefügt haben soll.
Johnny Depp verlor Prozess gegen «The Sun»
Depps Anwalt Benjamin Chew verkündete kürzlich: «Das LAPD stellte bei Frau Heard keine Verletzung und keine Zerstörung des Penthouses fest. Frau Heard und ihre Freunde fabrizierten dann Fotos, mit denen Heard eine einstweilige Verfügung und eine Scheidungsvereinbarung in Höhe von sieben Millionen US-Dollar erwirkte.»
2020 hatte Heard im Prozess in London ausgesagt, den Depp gegen die britische Boulevardzeitung «The Sun» führte. Der Schauspieler unterlag in dem Verfahren gegen die Zeitung, die ihn als «Ehefrauen-Schläger» bezeichnet hatte. (cth/sda/bang)
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