US-Firma Intuitive Machines
Neue Mondmission sucht mit «Athena» am Südpol nach Wassereis

Mit einer Falcon-9-Rakete will Intuitive Machines zu ihrer zweiten Mondmission starten. An Bord der Sonde Athena befindet sich auch ein sogenannter «Hopper».
Publiziert: 17:02 Uhr
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Aktualisiert: 18:17 Uhr
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Die Firma sucht auf dem Mond unter anderem nach Wassereis.
Foto: imago/Rene Traut

Auf einen Blick

  • US-Firma Intuitive Machines startet zweite Mondlandemission
  • Das Landeziel liegt nahe des Südpols
  • «Grace» soll mehrere Hüpfer unternehmen und in Schattenkrater springen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Die US-Raumfahrtfirma Intuitive Machines mit Sitz in Texas steht kurz vor dem Start ihrer zweiten Mondlandemission innerhalb von zwei Jahren. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein in der kommerziellen Weltraumforschung.

Mit einer SpaceX-Falcon-9-Rakete soll die Mission IM-2 am Donnerstag, 27. Februar um 1.17 Uhr (Schweizer Zeit) vom Nasa Kennedy Space Center in Florida abheben. Mit an Bord der Raumsonde Athena befindet sich eine Reihe von wissenschaftlichen Instrumenten zur Erforschung der Mondoberfläche, wie Space.com berichtet. 

«Odysseus» kippte um

IM-2 folgt auf die erste Mondmission von Intuitive Machines, IM-1, die im Februar 2024 landete. Damals kippte der Lander Odysseus teilweise um. Trent Martin von Intuitive Machines erklärte: «Wir endeten auf der Seite und konnten unsere grosse Antenne nicht nutzen, um Daten zur Erde zu senden. Dieses Mal hoffen wir auf eine bessere Landung.»

Das Ziel für IM-2 und Athena liegt nahe dem Südpol des Mondes in der Region des Berges Mons Mouton. Diese Gegend ist für Forscher aufgrund möglicher Wassereisvorkommen, die für zukünftige bemannte Missionen bedeutend sein könnten, von besonderem Interesse. 

Sprung in Schattenkrater

Ebenfalls mit von der Partie ist ein sogenannter «Hopper» namens Grace, benannt nach der Computerpionierin Grace Hopper (1906-1992). Grace ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet und soll mehrere «Hüpfer» auf der Mondoberfläche unternehmen und dann in einen im permanenten Schatten liegenden Krater springen. Dort soll er nach Wasser suchen und dann wieder heraushüpfen.

Nach dem Start wird Athena eine vier- bis fünftägige Reise zum Mond antreten. Eine Landung ist um den 6. März geplant.

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