Auf einen Blick
- Deutscher Karnevalist stirbt nach Skiunfall in Arosa GR
- Pasquale B. hinterlässt schmerzliche Lücke im Karnevalsverein seiner Heimatgemeinde
- 58-jähriger Skifahrer verstarb in der Nacht auf Mittwoch im Spital
Vor dem Karneval wollte Pasquale B.* (†58) aus einem Kölner Vorort noch ein paar ruhige Tage in der Schweiz verbringen. Skifahren. Entspannen. Doch von seiner Reise kehrte er nicht mehr nach Hause zurück.
Der Deutsche stürzte vergangenen Dienstag gegen 9.30 Uhr, als er auf der Skipiste in Arosa GR in Richtung Mittelstation fuhr. Er verlor die Kontrolle, «als er auf eine Querung mit einem Fussgängerweg zufuhr», teilte die Kantonspolizei Graubünden mit. B. wurde bei dem Sturz schwer verletzt. Einsatzkräfte konnten ihn zwar reanimieren. Doch der 58-Jährige verstarb in der Nacht auf Mittwoch im Spital.
Er sollte mit Töchtern beim Umzug mitmachen
Ein Schock für seine Familie und Freunde. Und für den Karnevalsverein, in dem sich B. engagierte. «Wir haben die Jungfrau unseres Dreigestirns, Pasquale B., verloren», heisst es auf der Internetseite der kleinen Gemeinde, aus der der Deutsche stammt. Er hinterlasse eine «schmerzliche Lücke».
B. hätte auf einem der Wagen stehen sollen, die während des Karnevals in Deutschland durch die Strassen fahren. Auch seine beiden Töchter hätten dabei sein sollen.
«Wir werden Pasquales Andenken in Ehren halten»
Am Donnerstag beginnt in Köln und anderen rheinischen Karnevalshochburgen mit Weiberfastnacht der Strassenkarneval. Dazu werden wieder Hunderttausende Feiernde erwartet. Höhepunkt des Strassenkarnevals sind die Rosenmontagszüge am kommenden Montag, bevor das bunte Treiben mit dem Aschermittwoch endet.
Jetzt überlege man, wie es weitergeht, sagt die Vereinsvorsitzende zum «Express». Man werde dabei versuchen, es im Sinne von B. zu machen. Und so heisst es auch in der Mitteilung auf der Website weiter: «Wir werden Pasquales Andenken in Ehren halten. In stillem Gedenken.»
* Name bekannt