Neues Update?
Vatikan will CT-Ergebnisse vom Papst veröffentlichen

Seit Tagen liegt der Heilige Vater, Papst Franziskus, im Spital. Sein Zustand sei ernst, aber stabil, heisst es. Nun hat der Vatikan weitere Schritte angekündigt.
Publiziert: 13:29 Uhr
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Aktualisiert: 13:56 Uhr
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Der Zustand von Papst Franziskus ist ernst.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Auf einen Blick

  • Papst Franziskus in kritischem Zustand. Neue CT-Ergebnisse werden erwartet
  • Vatikan informiert regelmässig über Gesundheitszustand des Papstes. Therapie wird fortgesetzt
  • 88-jähriger Papst liegt seit Mitte des Monats im Krankenhaus
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Der Vatikan wird aller Voraussicht nach am Abend die Ergebnisse der jüngsten Computertomographie von Papst Franziskus veröffentlichen. So heisst es aus der Umgebung des 88-Jährigen, der in kritischem Zustand in Rom in einem Spital liegt.

Von dem neuen ärztlichen Bulletin erhoffen sich viele Aufschluss über den Verlauf der Lungenentzündung und auch die Heilungschancen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird seit Mitte des Monats in der Gemelli-Klinik im Westen von Rom stationär behandelt.

Therapie wird fortgesetzt

Am Morgen hatte ein Vatikansprecher berichtet, dass Franziskus wieder eine «ruhige Nacht» verbracht habe. Später verlautete, dass der Papst aus einem Sessel heraus seine Therapie fortsetze. Dazu gehört, dass er über einen Schlauch durch die Nase zusätzlichen Sauerstoff bekommt. Am Dienstag hatte sich der Papst einer neuen Computertomographie unterzogen, inzwischen der dritten.

Inzwischen liegt der 88-Jährige so lange in der Klinik wie noch nie während seines Pontifikats. Am Abend hatte der Vatikan in einem Bulletin zum Gesundheitszustand erklärt: «Der klinische Zustand des Heiligen Vaters ist weiterhin kritisch, aber stabil.» Seit dem Wochenende habe er keine weiteren Anfälle akuter Atemnot mehr gehabt. Auch die Blutwerte seien stabil. Gemäss Angaben aus seiner Umgebung habe Papst Franziskus trotz anhaltend kritischem Zustand im Spital seine Arbeit teilweise wieder aufgenommen. 

Papst noch nicht ausser Gefahr

Der Vatikan informiert regelmässig morgens und abends in einer schriftlichen Mitteilung aus der Klinik. In einer Pressekonferenz haben sich die behandelnden Ärzte bislang erst ein Mal geäussert. Dabei hiess es am vergangenen Freitag, der Papst sei nach wie vor in Gefahr. Zu der Frage, ob der 88-Jährige die Erkrankung überstehen werde, sagte der leitende Mediziner Sergio Alfieri: «Beide Türen sind offen.»

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