Halloween-Horror
Kinder finden Nadeln und Magnete in Süssigkeiten

Kinder entdeckten in Deutschland Nadeln und Magnete in ihren Halloween-Süssigkeiten – auch ein Vater aus der Schweiz berichtet von einer Schraube in einem Bonbon.
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Die Polizei in Niederbayern mahnt Eltern, die Beute ihrer Kinder gründlich zu durchsuchen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • In Wintzingerode (D) ermittelt die Polizei wegen Metallnadeln in mehreren Halloween-Süssigkeiten
  • In Appenheim (D) fand ein Neunjähriger zwei winzige Magnete an einem Kaubonbon, niemand wurde verletzt
  • In Schönenwerd SO meldete ein Vater eine Schraube in einem Bonbon, bestätigt ist der Fund nicht
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Halloween endete dieses Jahr für manche Familien in Deutschland und der Schweiz mit einem Schock. Statt Schokolade und Bonbons fanden ihre Kinder gefährliche Fremdkörper in ihrer süssen Ausbeute.

Wie die «Bild» berichtet, ermittelt die Polizei im thüringischen Wintzingerode wegen des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung. Dort stiessen Kinder beim Auspacken ihrer Halloween-Süssigkeiten auf Metallnadeln, die ersten Erkenntnissen nach absichtlich darin platziert wurden.

Magnete im Kaubonbon

In Appenheim im norddeutschen Bundesland Rheinland-Pfalz kam es zu einem ähnlichen Vorfall: Ein neunjähriger Bub entdeckte zwei winzige Magnete an einem Kaubonbon. Seine Mutter hatte ihn zuvor gewarnt und darum gebeten, die Naschware genau anzuschauen – verletzt wurde er daher glücklicherweise nicht. Die Polizei in Niederbayern riet Eltern auf X zur Vorsicht und mahnte, die Süssigkeiten vor dem Verzehr zu prüfen.

Verdacht in der Schweiz

Auch ein Fall in der Schweiz sorgt für Aufregung. Wie das Regionalportal Aarau24 berichtet, veröffentlichte ein Vater aus Schönenwerd SO am Samstagabend in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Schönenwerd, wenn» das Foto einer Süssigkeit, in der eine Kreuzschlitzschraube steckt.

Seine Tochter war zuvor mit einer Freundin im Dorf unterwegs. Beim Auspacken fiel der metallische Gegenstand auf. Der Vater warnte daraufhin andere Eltern im Netz. Wie die Schraube dorthin gelangte und ob es sich um eine absichtliche Manipulation handelt, ist unklar. Eine offizielle oder unabhängige Bestätigung für den Fund liegt bislang nicht vor.

Kein neues Phänomen

Fälle wie diese gab es bereits in der Vergangenheit: Am 31. Oktober 2025 entdeckte eine Mutter im norddeutschen Kiel beidseitig geschliffene Rasierklingen zwischen den Halloween-Süssigkeiten ihrer vier Kinder. Die Kinder blieben unversehrt. Im Netz kursieren nun Videos, wo Eltern zeigen, wie man mit Magneten Süssigkeiten nach Metallteilen scannen kann.

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