Darum gehts
- Ranim H., 36, aus Illinois, wurde im Oktober 2025 Mutter
- Zuvor hatte sie mindestens 20 Fehlgeburten; zwei Kinder starben
- Die Ursache blieb unklar; Emmanuel kam in Woche 37 gesund
Ranim H.* wurde im Oktober 2025 stolze Mutter eines gesunden Sohnes. Davor musste die 36-Jährige viele Schicksalsschläge überstehen – sie erlitt ausschliesslich Fehlgeburten. Bis heute können sich die Ärzte nicht erklären, weshalb so viele Komplikationen bei ihr auftraten. Sie selbst fühlte sich in all der Zeit häufig alleine und isoliert. Mit ihrer Geschichte möchte sie anderen Frauen Mut machen, die in einer ähnlichen Situation sind.
Wie Ranim H. der US-Zeitschrift «People» erzählte, wurde sie im Jahr 2015 das erste Mal schwanger. Voller Freude erwarteten sie und ihr Mann das Baby. Doch bereits damals kam es zu Komplikationen und sie verlor das Kind. Damit startete ein Martyrium, das über zehn Jahre anhalten sollte. Wie sie sagte, erlitt sie insgesamt «mindestens 20» Fehlgeburten – Das Paar war in ständiger Trauer und suchte vergebens nach Antworten.
Sie konnte einfach nicht aufgeben
Da die Ärzte keine Ursache für ihre Komplikationen finden konnten, hielt Ranim H. an ihrem Kinderwunsch fest. «Ich konnte einfach nicht aufgeben, solange sich noch eine Chance bot», erklärte sie gegenüber der Zeitschrift. Nachdem sie im Jahr 2020 eine Tochter während der Geburt verloren hatte, wurde sie von ihrer Frauenärztin an einen Spezialisten überwiesen.
Mithilfe eines Arztes von der Northwestern Medicine aus Chicago erwartete sie bereits im Jahr 2021 wieder ein Baby. Doch auch in diesem Fall sollte es einfach nicht sein – Die Ärzte diagnostizierten in der 14. Schwangerschaftswoche eine seltene Erkrankung bei dem Jungen. Wenige Stunden nach der Geburt verstarb er in ihren Armen.
Die grosse Wende folgte mit der Schwangerschaft, die im Februar 2025 startete. Erneut unter der engen Betreuung von Spezialistinnen und Spezialisten traten diesmal keine Komplikationen auf. Ihr Sohn Emmanuel wurde in der 37. Woche gesund geboren. «Es war das schönste Gefühl der Welt», so Ranim H. Nun sei sie froh darüber, niemals aufgegeben zu haben.
*Name bekannt