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US-Finanzminister droht:«Wir werden die Schlinge enger ziehen»

«Vom Dollar-System ausschliessen»
USA machen mehr Druck auf Partner als auf den Iran selbst

US-Finanzminister Scott Bessent präsentiert am Montag die «härtesten Sanktionen der Geschichte» gegen den Iran. Die USA wollen das Regime mit einem «wirtschaftlichen D-Day» in die Knie zwingen. Welche Massnahmen Bessent verkündet, liest du im Blick-Liveticker.
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Finanzminister Scott Bessent (r.) verkündet am Montag den Plan der US-Regierung zum Wirtschaftskrieg gegen den Iran.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USA starten am Montag massive Sanktionen gegen den Iran, Bessent spricht von «D-Day»
  • Iran blockiert Strasse von Hormus, Weltwirtschaft leidet unter Schiffsverkehrsstopp
  • Trump droht Unterstützern Teherans, Bessent nennt Sanktionen «grösste finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde»
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Marian NadlerRedaktor News

Die USA läuten am Montagabend die nächste Phase im Iran-Krieg ein: US-Finanzminister Scott Bessent (64) kündigte in einem Post auf der Plattform X einen «wirtschaftlichen ‹D-Day›» in Anlehnung an den 6. Juni 1944 an, als die Alliierten im Zweiten Weltkrieg in der Normandie landeten. Der Tag markierte den Anfang vom Ende der deutschen Besatzung in Westeuropa. Es soll die «grösste finanzielle Offensive, die jemals gegen einen Gegner mobilisiert wurde» werden.

Bessent kündigte an, im Rahmen einer Medienkonferenz die «härtesten Sanktionen der Geschichte» gegen den Iran vorstellen zu wollen. Nachdem ein Sturz der Mullahs militärisch nicht gelungen ist, soll das iranische Regime jetzt wirtschaftlich zum Aufgeben gezwungen werden.

Strasse von Hormus weiter dicht

US-Präsident Donald Trump (80) hatte bereits am vergangenen Mittwoch einen «wirtschaftlichen D-Day» in Aussicht gestellt und Unterstützern Teherans mit drakonischen Massnahmen gedroht. «Unser Ziel ist, jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen, die das tyrannische Regime am Leben erhält, bis Teheran auf sich allein gestellt ist», machte Bessent deutlich.

Die iranische Staatsführung reagierte ihrerseits mit Drohungen. Das Land blockiert nach wie vor weite Teile des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus. Die Weltwirtschaft leidet massiv unter der Abriegelung der wichtigen Meerenge.

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Trump über Iran-Krieg:«Ich erkläre Hormus bald zum US-Territorium»

Irans Präsident Massud Peseschkian (71) sagte laut Deutscher Welle am Wochenende in einer Rede, sein Land sei «mit einem umfassenden wirtschaftlichen, militärischen und sicherheitspolitischen Krieg konfrontiert». Er räumte wirtschaftliche Schwierigkeiten ein und sprach von «erheblichen Ungleichgewichten» in der Wasser-, Strom-, Gas- und Benzinversorgung. Nun droht weiteres wirtschaftliches Unheil. Blick tickert Bessents Medienrunde am Abend live.

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