Wladimir Putin (69) wird seit der russischen Invasion in die Ukraine von Staatsoberhäuptern weltweit aufs Schärfste kritisiert. Auch beim WEF ist der russische Präsident nicht mehr willkommen.
Er wird aber nicht nur gemieden – viele trachten Putin nach dem Leben. Wie der ukrainische Geheimdienst jetzt mitgeteilt hat, soll Russlands Präsident vor zwei Monaten ein Attentatsversuch überlebt haben.
Attentat soll «absolut erfolglos» gewesen sein
Kyrylo Budanow (36), der Leiter des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes, sagte gemäss Informationen der Zeitung «Ukrainska Pravda», dass es einen Versuch gegeben habe, Wladimir Putin nach seinem Einmarsch in die Ukraine zu töten.
Gemäss Budanow waren Vertreter aus dem Kaukasus, also aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Teilen Südrusslands, für den Anschlag auf Putin verantwortlich – bei einem Besuch des Kremlchefs in ebendieser Region. Doch die Aktion schlug fehl. Für Budnaow nicht überraschend. «Es war ein absolut erfolgloser Versuch, aber es ist wirklich passiert.» Ob es tatsächlich zu dem Attentatsversuch auf Putin gekommen ist, lässt sich nicht unabhängig überprüfen.
Putin wird auf Schritt und Tritt von Scharfschützen begleitet
Auch wenn Putin bei einem möglichen Attentat ungeschoren davongekommen sein sollte, heisst das nicht, dass der russische Präsident seine eigene Sicherheit auf die leichte Schulter nimmt.
Denn der Kremlchef stand schon oft im Visier von Attentätern. Dem US-amerikanischen Filmemacher Oliver Stone berichtete Putin 2017 in der Dokumentation «The Putin Interviews», dass er seit seinem Amtsantritt im Jahr 2000 bereits fünf Attentate überlebt hatte. Er sei nur deshalb noch am Leben, weil er sich persönlich um seine Sicherheit kümmere, so der Kremlchef.
So wird Putin bereits seit Jahren auf Schritt und Tritt von einer Scharfschützengruppe begleitet, deren Aufgabe es ist, mögliche Attentäter aufzuspüren und sie zu töten. (ced)