Skicross in Serbien
Smith stürzt im Final spektakulär

Die Schweizer Skicrosserinnen stehen im zweiten Weltcup-Rennen in Kopaonik gleich zu zweit im Final. Während Saskja Lack als Dritte aufs Podest fährt, geht Fanny Smith nach einem Sturz leer aus. Auch im Rodeln und Snowboarden gibts keine Podestplätze.
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Saskja Lack führt in Serbien ihren zweiten Podestplatz dieses Weltcup-Winters heraus.
Foto: PETER KLAUNZER
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Keystone-SDADie Schweizer Nachrichtenagentur

Smith stürzt spektakulär

Skicross – Einen Tag nachdem die Weltcup-Premiere in Serbien ohne Podestplatz des Schweizer Skicross-Teams über die Bühne gegangen war, steigerten sich beim zweiten Auftritt in Kopaonik insbesondere die Schweizer Frauen. Mit Saskja Lack, Fanny Smith und Isabelle Zippert war ein Trio in den Halbfinals vertreten, wobei Lack und Smith als Zweite in den Final einzogen.

Dort reichte es jedoch nicht zum Sprung nach ganz vorne. Es siegte wie am Vortag die Schwedin Sandra Näslund, die mit ihrem 46. Weltcupsieg ihre eindrückliche Saisonbilanz auf 7 Siege bei 11 Starts ausbaute. Platz 2 ging an die deutsche Olympiasiegerin Daniela Maier.

Dahinter fuhr Saskja Lack als Dritte zum zweiten Mal in diesem Weltcup-Winter aufs Podest, während Smith nach einem Verschneider spektakulär von der Piste abflog. Ob sich die routinierte Waadtländerin, die kürzlich an den Winterspielen hinter Mair und vor Näslund die Silbermedaille gewann, verletzt dabei hat, war zunächst nicht klar.

Wie bei den Frauen ging auch bei den Männer der Frührende der Weltcup-Gesamtwetung als Sieger hervor. Es triumphierte der Kanadier Reece Howden, der tags zuvor nach einem regelwidrigen Manöver vom 1. auf den 4. Platz zurückversetzt war. Der Final fand ohne Schweizer Beteiligung statt. Nach Platz 5 am Freitag war der Olympia-Dritte Alex Fiva als Sechster erneut der beste Athlet aus dem Swiss-Ski-Team.

Deschwanden auf Platz 7

Skispringen – Dem 35-jährigen Schweizer Skispringer Gregor Deschwanden läuft es seit der gewonnenen Bronzemedaille an den Winterspielen wieder rund. Deschwanden fliegt im österreichischen Kulm auf Platz 7.

Gregor Deschwanden knackt zweimal die 200-m-Grenze. Im ersten Durchgang belegt er mit 208,5 m den fünften Platz. Im zweiten Durchgang, mit dem er nicht mehr perfekt zufrieden ist, landet der Einsiedler bei 202 m.

Mit Platz 7 egalisiert Deschwanden seine besten Karrieren-Ergebnisse im Skifliegen. Zwei siebente Plätze belegt er vor einem Jahr auch in Vikersund und vor drei Jahren in Planica.

Mit Sandro Hauswirth (22.) und Simon Ammann (27.) qualifizieren sich zwei weitere Schweizer für den Finaldurchgang. Beide schafften keinen Satz auf 200 m und landeten in beiden Durchgängen zwischen der 190- und der 200-m-Marke.

Der Sieg am ersten Skifliegen am Kulm bei Tauplitz geht an den Saison-Dominator und Weltmeister Domen Prevc aus Slowenien. Prevc nimmt im Finaldurchgang der gesamten Konkurrenz neun und mehr Meter ab. Prevc siegt vor vier Österreichern, wobei es der Österreicher Jonas Schuster ausgerechnet bei seiner Premiere auf einer Flugschanze zum ersten Mal auf ein Weltcup-Podest schafft.

Ehepaar Caviezel im Viertelfinal gestoppt

Snowboard – Das Ehepaar Ladina Caviezel und Dario Caviezel hält im Parallel-Riesenslalom in Krynica-Zdroj die Schweizer Fahne hoch. Für beide ist im Viertelfinal Endstation: Ladina unterliegt der Italienerin Alisa Caffont, Dario scheitert an deren Landsmann Maurizio Bormolini. Bereits am Sonntag bietet sich dem Schweizer Team im Südosten Polens die nächste Chance, den dritten Podestplatz in dieser Weltcup-Saison ins Visier zu nehmen.

Natalie Maag beim Heim-Weltcup Sechste

Rodeln – Die Schweizer Rennrodlerin Natalie Maag fährt beim Heim-Weltcup in St. Moritz in den 6. Rang. Der Olympia-Neunten von Cortina gelingt es auf der Naturbahn im Oberengadin nicht, sich im zweiten Durchgang noch weiter nach vorne zu arbeiten – ganz im Gegenteil zu Olympiasiegerin Julia Taubitz. Die Deutsche macht mit einer starken zweiten Fahrt einen Sprung von Platz 5 auf 1 und übernimmt damit von der Österreicherin Lisa Schulte auch die Führung im Gesamtweltcup. Maag belegt vor dem Weltcupfinale am kommenden Wochenende in Altenberg den 8. Platz.

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