Beendet
Super G
Soldeu
Soldeu
1.
Emma Aicher
Emma Aicher1:26.72
2.
Alice Robinson
Alice Robinson+0.88
3.
Corinne Suter
Corinne Suter+0.98
Österreicherin Haaser stürzt in Soldeu schwer
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Während Blanc-Interview:Österreicherin Haaser stürzt in Soldeu schwer
28.02.2026, 12:09 Uhr

Auf Wiedersehen!

Wir verabschieden uns vom ersten Super-G in Soldeu. Weiter geht es am morgigen Sonntag in Andorra mit einem weiteren Super-G-Rennen. Wir sind dann wieder live dabei!

28.02.2026, 12:05 Uhr

Drei Schweizerinnen mit Punkten

Auch im Team der Schweizerinnen war die Ausbeute heute gering. Vor allem Suter konnte hier überzeugen. Daneben lieferte auch Malorie Blanc als Elfte eine gute Leistung ab. Stefanie Grob sicherte sich als 26. ebenfalls noch Punkte. Der Rest der Mannschaft ging heute leer aus.

28.02.2026, 12:04 Uhr

Hütter beste Österreicherin

Im Lager der Österreicherinnen sorgte Cornelia Hütter als Zehnte für das beste Ergebnis. Dahinter sammelten auch Mirjam Puchner auf Rang 14, Nadine Fest als 19. und Lisa Grill auf Platz 30 noch Weltcuppunkte. Insgesamt fiel die Ausbeute jedoch eher mager aus. Viele ÖSV-Athletinnen hatten vor allem am oberen Sprung Probleme und verloren dort entscheidend Zeit. Besonders bitter verlief das Rennen für Ricarda Haaser: Sie verlor im Sprung die Balance, knickte bei der Landung mit dem linken Knie ein und rutschte anschliessend mit hoher Geschwindigkeit den Steilhang hinunter, bevor sie liegen blieb. Haaser musste schliesslich mit dem Akia abtransportiert werden. Für die 32-Jährige ist das ein harter Rückschlag, denn erst Ende Dezember war sie nach einem Kreuzband- und Innenmeniskusriss, den sie sich bei der Ski-WM in Saalbach zugezogen hatte, in den Weltcup zurückgekehrt.

28.02.2026, 11:59 Uhr

Emma Aicher feiert dritten Saisonsieg

Alle Athletinnen sind unten und damit ist das Ergebnis offiziell. Emma Aicher war der Konkurrenz heute klar überlegen und gewinnt nach einer starken Laufzeit von 1:26.72 Minuten mit satten 0,88 Sekunden Vorsprung in Richtung der ersten Konkurrentin. Den zweiten Platz belegt Alice Robinson aus Neuseeland. Corinna Suter überzeugt nach ihrem Sieg in der Abfahrt auch heute wieder und darf sich über Platz drei im Super-G freuen. Für Kira Weidle-Winkelmann lief das Rennen hingegen nicht wie erhofft. Im Mittelteil verlor die 30-Jährige mehr als eine Sekunde, und somit jede Chance, die Podestplätze anzugreifen. Das wird Weidle-Winkelmann besonders deshalb ärgern, weil sie in den übrigen Sektoren sehr nah an der Bestzeit war. Fabiana Dorigo als dritte deutsche Starterin holte knapp keine Punkte.

28.02.2026, 11:54 Uhr

Nadia Delago (ITA)

Kurz vor Ende des Rennens fliegt Fabiana Dorigo dann doch noch aus den Punkterängen. Nadia Delago aus Italien kommt mit einer soliden Fahrt auf dem 29. Platz durch, damit ist Dorigo nur noch 31.

28.02.2026, 11:50 Uhr

Daria Zurlinden (SUI)

Da Priska Ming-Nufer aufgrund starker Knieschmerzen bereits die Heimreise angetreten hat, ist Daria Zurlinden die letzte Schweizerin, die aus dem Starthaus geht. Aufgrund der vielen Ausfälle ist die Chance auf Punkte durchaus gut, wenn man denn durchkommt. Das gelingt Zurlinden, doch mit dem derzeit vorletzten Platz, wird es dennoch keine Punkte geben.

28.02.2026, 11:43 Uhr

Viele Ausfälle

Es gibt inzwischen relativ viele Ausfälle und erst 30 von 46 Athletinnen haben es bis ins Ziel geschafft. Insbesondere der obere Sprung entwickelt sich zur Schlüsselstelle. Dort haben viele Sportlerinnen nicht die richtige Linie erwischt und waren ausgeschieden.

28.02.2026, 11:39 Uhr

Delia Durrer (SUI)

Delia Durrer reiht sich in der inzwischen langen Liste von Sportlerinnen ein, die oben beim Sprung am Tor vorbeispringen.

28.02.2026, 11:38 Uhr

Jasmin Mathis (SUI)

Gestern konnte Jasmin Mathis bei ihrem ersten Weltcup richtig ein Feuerwerk abbrennen und holte direkt Punkte. Was ist heute möglich? Am Sprung oben hat auch sie Schwierigkeiten, bekommt die Richtung nicht und muss dann abbremsen, um im Rennen zu bleiben. Das schafft sie, doch die Geschwindigkeit ist natürlich raus. Trotzdem wird es noch ein solider 28. Platz.

28.02.2026, 11:35 Uhr

Lena Wechner (AUT)

Schon für einige Athletinnen war beim ersten Sprung die Sache vorbei und auch Lena Wechner hadert bereits an dieser Stelle und muss das Rennen beenden.

Ösi-Sturz überschattet Super-G
Suter fährt innert 24 Stunden zum zweiten Mal aufs Podest

Nächster Schweizer Podestjubel in Soldeu. Und wieder ist Corinne Suter dafür verantwortlich. Sie fährt im Super-G auf Rang 3. Der Sieg geht derweil nach Deutschland.
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Corinne Suter doppelt im Super-G nach.
Foto: AP
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Das Podest

1. Emma Aicher (De) 1:26,72
2. Alice Robinson (Neus) +0,88
3. Corinne Suter (Sz) +0,98

Das Rennen

Beflügelt von ihrem Sieg in der Abfahrt zeigt Corinne Suter eine starke Fahrt. Und landet als Dritte erneut auf dem Podest. Mit der Nummer 1 eröffnet sie das Rennen – und zaubert eine Zeit in den Schnee, an der sich die Konkurrenz lange die Zähne ausbeisst. Erst Alice Robinson mit der Nummer 8 kann die Schwyzerin von der Spitze verdrängen. Sie macht den Unterschied vor allem im dritten Sektor. Weil sie dort einen derart grossen Vorsprung herausfährt, schnappt sie Suter die Führung trotz schwachem Schlussabschnitt haarscharf weg. Zum Sieg reicht das der Neuseeländerin nicht. Denn kurz darauf ist die Reihe an Emma Aicher. An den Olympischen Spielen ist die Deutsche ausgeschieden, nun zeigt sie eine starke Reaktion. Und fährt überlegen zum Sieg. 

Suter kurvt im Super-G von Soldeu auf Rang 3
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Zweites Podest in 24 Stunden:Suter kurvt im Super-G von Soldeu auf Rang 3

Das gab zu reden

Für den Schreckmoment des Rennens sorgt Ricarda Haaser. Nach nicht einmal 20 Sekunden misslingt ihr die Landung nach einem Sprung. Es reisst ihr die Beine auseinander, sie knickt ein und kann den Sturz nicht mehr verhindern. Schreie von Haaser sind zu hören. Sofort eilen Helfer herbei, kümmern sich um die Österreicherin, die kurz darauf mit dem Rettungsschlitten abtransportiert wird. Das hat gar nicht gut ausgesehen. Wenig später folgt die bittere Diagnose. Eine Röntgenuntersuchung ergibt gemäss österreichischem Skiverband eine Fraktur des linken Schienbeinkopfes. Besonders bitter: Haaser hat erst in diesem Winter ihr Comeback gegeben, nachdem sie sich im Super-G an der Heim-WM letztes Jahr bei einem Sturz das Kreuzband gerissen hat. Sie wird nun nach Österreich gebracht und dort weiter versorgt.

An der Stelle, die Haaser zum Verhängnis wird, erwischts danach noch weitere Teamkolleginnen. Auch Nina Ortlieb, am Freitag noch Zweite in der Abfahrt, stürzt. Sie rutscht nach der Landung weg, kann aber abbremsen bevor sie im Netz landet und steht kurz darauf schon wieder. Mit Julia Scheib, Emily Schöpf und Lena Wechner schaffen es danach drei weitere Österreicherinnen nicht an dieser Stelle vorbei.

Die Schweizerinnen

11. Malorie Blanc +1,88
26. Stefanie Grob +3,32
31. Jasmin Mathis +4,54
32. Daria Zurlinden +4,80
DNF Jasmina Suter
DNF Joana Hählen
DNF Delia Durrer
DNS Janine Schmitt
DNS Priska Ming-Nufer

Den letzten Super-G im Weltcup hat Malorie Blanc gewonnen, dieses Mal kann sie nicht um die Spitzenplätze mitreden. Schon auf den ersten rund 25 Sekunden büsst sie über sechs Zehntel auf Emma Aicher ein. Auch danach wächst ihr Rückstand stetig an – obwohl kein grösserer Fehler in ihrer Fahrt auszumachen ist. Am Ende reicht das nicht für die Top 10.

Kurzer Auftritt von Jasmina Suter. Nach rund 20 Sekunden stimmt das Timing nicht. Sie verpasst ein Tor und scheidet aus.

Auch Joana Hählen schaffts nicht ins Ziel. Sie zeigt lange eine solide Fahrt und hat dann viel Glück! Sie schrammt an einem Einfädler vorbei, kann einen Sturz in extremis verhindern. Aber das Rennen ist für sie vorbei. Mit Delia Durrer scheidet eine weitere Schweizerin aus.

Stefanie Grob ist mit ungewohntem Material unterwegs. Bei ihrer Anreise vom Europacup ist nicht ihr komplettes Gepäck mitgekommen. Zwar hat sie Ski, Schuhe und Stöcke dabei, nicht aber ihren Helm. Sie fährt mit einem geliehenen – von Breezy Johnson. Sie zeigt eine solide Fahrt, auch wenn sie sich über drei Sekunden Rückstand einhandelt. Trotzdem wird sie sich über das Resultat freuen. Denn nachdem sie zweimal im Super-G 31. geworden ist, gibts erstmals Weltcuppunkte für Grob.

Janine Schmitt verzichtet aus nicht bekannten Gründen auf einen Start. Gleiches gilt für Priska Ming-Nufer. Sie ist gemäss SRF abgereist, da sie am Freitag einen Schlag aufs Knie kassiert hat und das in der Heimat genauer abklären lassen will.

Jasmin Mathis stammt wie Marco Odermatt aus Buochs. Da in Garmisch das Programm angepasst wurde, will es der Zufall, dass die beiden zeitgleich ins Rennen gehen. Ganz so schnell wie Odermatt ist Mathis nicht. Sie bestreitet ihr erstes Weltcup-Wochenende. Nachdem es am Freitag direkt die ersten Punkte gegeben hat, reichts dieses Mal knapp nicht.

Gleiches gilt für Daria Zurlinden. Sie bestreitet ihr drittes Weltcuprennen – nach zwei 45. Plätzen reichts ihr dieses mal deutlich knapper nicht für die Punkte-Premiere. Sie klassiert sich direkt hinter Mathis.

Die Stimmen gegenüber SRF

Corinne Suter nach 15 Fahrerinnen: «Ich hatte zweimal einen blöden Fehler drin, das wollte ich nicht so fahren. Aber der Grundspeed ist da, das stimmt mich zuversichtlich. Super-G mit der Nummer 1 war ein bisschen eine Challenge, aber sonst ist es sicher eine sehr grosse Steigerung im Vergleich zu den bisherigen Rennen.»

Malorie Blanc: «Es war noch nicht ganz optimal. Ich muss meiner Linie mehr vertrauen, ich habe bei den Sprüngen etwas Zweifel gehabt. Das ist schade, weil das Zeit kostet. Ich kann von heute viel lernen, morgen gibts noch eine Chance.»

Das gab zu reden II

«Die Wahrheit ist, dass ich nie ganz genesen werde», sagt Federica Brignone vor den Rennen in Soldeu. Die Olympiasiegerin hat nach ihrer schweren Verletzung immer noch mit Schmerzen zu kämpfen und deutet gar an, dass ihre Karriere mit diesem Winter zu Ende gehen könnte. Nachdem sie auf die Abfahrt verzichtet hat, steht die Italienerin im Super-G am Start. Der Grund: Vor ziemlich genau zehn Jahren, am 27. Februar 2016, hat sie in dieser Disziplin ihren ersten Weltcupsieg gefeiert – in Soldeu. Wiederholen kann sie das nicht, ein grober Fehler kostet viel Zeit. Sie wird 15.

Die Bedingungen

Wie schon am Freitag geht das Rennen in den Pyrenäen bei besten Bedingungen über die Bühne. Der Himmel ist zwar etwas von Wolken durchzogen, dennoch scheint die Sonne. Die Sicht ist gut, die Temperaturen liegen deutlich über null Grad. Erst gegen Ende des Rennens wird die Sicht für die Athletinnen schlechter.

So gehts weiter

Nach dem Super-G in Soldeu ist vor dem Super-G in Soldeu. Am Sonntag gibts an gleicher Stätte (10.15 Uhr) das nächste Rennen.

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