Schweizer Männer waren deutlich erfolgreicher
Hilfe, wir haben plötzlich ein Frauenproblem!

Die Schweizer Männer schlagen zurück. Und wie! Zum ersten Mal seit 2018 haben sie mehr Medaillen gewonnen als unsere Frauen.
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Die Schweizer Männer waren für ein Grossteil unserer Medaillen verantwortlich. Allen voran Franjo von Allmen mit dreimal Gold.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Männer gewinnen 2026 mehr Olympia-Medaillen als Frauen in Mailand Cortina
  • Nur 38,4 Prozent der Medaillen gingen an Schweizer Frauen
  • Camille Rast holte einziges Alpin-Silber, Männer gewannen achtmal Edelmetall
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Daniel LeuStv. Sportchef

Olympia 2024 in Paris? Die einzige Schweizer Goldmedaille holte mit der Schützin Chiara Leone (27) eine Frau. Olympia 2022 in Peking? 10 von 15 Medaillen gingen ans weibliche Geschlecht. Olympia 2020 in Tokio? Dreimal Gold, dreimal von Frauen gewonnen.

Ein Rückblick auf die letzten drei Spiele zeigt eindrucksvoll: Einen Grossteil unseres Erfolgs haben wir den Frauen zu verdanken. Doch in Mailand/Cortina 2026 ist das nun anders.

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Zum ersten Mal seit 2018 haben die Männer wieder die Mehrheit aller Schweizer Medaillen gewonnen. Die Ausbeute der Frauen? «Nur» 38,4 Prozent. Das ist der schlechteste Wert seit 2012.

Abstieg der Alpin-Frauen

Der Hauptgrund für unser plötzlich auftretendes Frauenproblem liegt wohl in erster Linie an den Skirennfahrerinnen. Während die Männer 2026 gleich achtmal Edelmetall gewannen, fuhr mit Camille Rast (Silber im Slalom) nur eine Frau auf ein Alpin-Podest.

Zum Vergleich: Vor vier Jahren gewannen die Schweizer Alpin-Frauen noch sieben Olympia-Medaillen.

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