Beendet
Kombination
Bormio
Bormio
1.
Allmen/Nef SUI2
Allmen/Nef SUI22:44.04
2.
Kriechmayr/Feller AUT1
Kriechmayr/Feller AUT1+0.99
2.
Odermatt/Meillard SUI1
Odermatt/Meillard SUI1+0.99
09.02.2026, 09:38 Uhr
09.02.2026, 15:04 Uhr

Team-Kombination der Frauen steht morgen an

Nachdem die neue Team-Kombination eine überaus spannende Angelegenheit war, bei der gleich ein Dutzend von Duos aufs Podium hätte springen können, bleibt lediglich der Hinweis, dass es morgen bereits mit der Team-Kombination der Frauen weitergeht. Auch von dem Event werden wir wieder live berichten. Danke fürs Mitlesen und tschüss, bis morgen!

09.02.2026, 15:02 Uhr

ÖSV weiss zu überzeugen

Neben den Schweizern wusste auch der ÖSV zu überzeugen. Mit den Positionen zwei, vier und acht hat man die Eidgenossen durchaus ärgern können. Der Dreifachsieg des Vorjahres von der Weltmeisterschaft kann somit von der Schweiz nicht wiederholt werden. Einzig Hemetsberger und Schwarz fielen mit Platz elf ein wenig ab.

09.02.2026, 14:57 Uhr

DSV-Duo wird Zehnter

Für Simon Jocher und Linus Strasser reicht es am Ende nur zu Rang zehn. Vor dem Slalom lag man in Lauerstellung, doch im zweiten Durchgang fehlte die Aggressivität, sodass zwar bei Strasser kein grober Fehler zu erkennen war, allerdings agierte er im Vergleich zur direkten Konkurrenz zu zaghaft. Der Rückstand auf die Medaillenplätze betrug am Ende sieben Zehntel, sodass der Rückstand überschaubar war.

09.02.2026, 14:51 Uhr

Zweites Gold für von Allmen

Die Entscheidung auf dem unteren Teil der Stelvio ist gefallen! Franjo von Allmen und Tanguy Nef holen die nächste Goldmedaille für die Schweiz! Während es das erste Edelmetall für Nef ist, kann von Allmen den Doppelschlag aus Abfahrt und Team-Kombination feiern. Dahinter sind die Teams von Österreich 1 und der Schweiz 1 übrigens zeitgleich! Dementsprechend gibt es zwei Silbermedaillen zu verteilen. Vincent Kriechmayr und Manuel Feller schieben sich von Platz sieben nach der Abfahrt auf Rang zwei vor. Marco Odermatt und Loic Meillard können immerhin eine Position gutmachen. Raphael Haaser und Michael Matt verpassen um drei Hundertstelsekunden das Podium.

09.02.2026, 14:47 Uhr

Italien 1 (ITA)

Die Schweiz oder Italien: Wer holt sich das erste Team-Kombinations-Gold bei den Olympischen Spielen? Alex Vinatzer geht mit 0,42 Sekunden Vorsprung auf die Piste. Allerdings wird ein Sicherheitslauf nicht reichen. Die Situation scheint dem Italiener zu gross zu sein und er lässt sich viel Platz zu den Stangen. Bereits oben schlägt die Zeit um und so gibt es einen Rückstand. Im unteren Teil kann er zwar nochmal leicht zulegen, doch es ist zu spät! Mit 1,22 Sekunden gibt es nicht einmal eine Medaille für die Hausherren. Giovanni Franzoni nimmt seinen Teamkollegen in den Arm und beide müssen erkennen, dass es heute nur zu Position sieben gereicht hat.

09.02.2026, 14:44 Uhr

Schweiz 3 (SUI)

Bevor das letzte Schweizer Duo auf die Strecke geht, steht bereits fest, dass die Eidgenossen mindestens zwei Medaillen abräumen werden. Daniel Yule hat gleich zu Beginn mehrere lange Rutschphasen und bekommt die Kanten nicht sauber in den Schnee. Immer wieder staubt es auf und die Zeit läuft ihm davon. Obwohl er sich noch streckt, verliert er über zwei Sekunden auf seinen Teamkollegen und landet nur auf Rang zwölf!

09.02.2026, 14:41 Uhr

Schweiz 1 (SUI)

Wie reagiert Loic Meillard? Der amtierende Weltmeister kommt zwar ordentlich rein, doch er bekommt einfach keinen Zug auf den Ski. Es sind zwar keine klaren Fehler zu erkennen, doch es fehlt die Aggressivität. Am Ende ist es ein Rückstand von 99 Hundertsteln, womit er zeitgleich mit Österreich 1 ist!

09.02.2026, 14:39 Uhr

Schweiz 2 (SUI)

Tanguy Nef geht mit einem Polster von über acht Zehnteln auf die Piste. Zu Beginn kann er den Abstand halten, bevor er im Mittelteil den Turbo zündet! Der Schweizer fliegt in Richtung Ziel und baut seinen Vorsprung nochmal aus. Am Ende ist es beinahe eine komplette Sekunde. Damit setzt er die drei verbliebenen Akteure oben am Start extrem unter Druck.

09.02.2026, 14:37 Uhr

Italien 2 (ITA)

Langsam, aber sicher steht die Entscheidung bevor. Tommaso Sala zeigt eine ansprechende Leistung, ehe ihm im Mittelteil gleich zweimal der Ski wegläuft. Damit verliert er etwas an Zeit und kommt schlussendlich zeitgleich mit den Franzosen ins Ziel. Demzufolge teilt man sich den aktuell dritten Rang.

09.02.2026, 14:35 Uhr

Frankreich 1 (FRA)

Clément Noël kann im oberen Teil mit Manuel Feller mithalten, doch unten heraus werden die Wege ein wenig zu weit. Die Extrameter rächen sich und so verpasst der Franzose mit 0,13 Sekunden nicht nur Platz eins, sondern fällt sogar noch hinter Österreich 3 zurück.

Gold und Silber!
Schweiz bleibt in Team-Kombi unbesiegbar

Die Schweizer jubeln in der Team-Kombi. Dank der Duos Franjo von Allmen/Tanguy Nef und Marco Odermatt/Loïc Meillard gibts einen Doppelsieg. Mit aufs Podest steigen zwei Österreicher.
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Tanguy Nef (l.) und Franjo von Allmen sind Olympia-Sieger in der Team-Kombi!
Foto: Getty Images
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Die Medaillen

GOLD Franjo von Allmen/Tanguy Nef (Sz) 2:44,04
SILBER Marco Odermatt/Loïc Meillard (Sz) +0,99

SILBER Vincent Kriechmayr/Manuel Feller (Ö) +0,99

Das Rennen

Zweite Ski-Entscheidung bei den Männern und wieder jubeln die Schweizer! Und das gleich doppelt. Sie feiern in der Team-Kombi einen Doppelsieg. Die Entscheidung ist an Spannung fast nicht zu überbieten. Nach der Abfahrt siehts aus Schweizer Sicht schon gut aus, die Top-Duos liegen auf den Rängen 2 bis 4. Als sie dann im Slalom ins Geschehen eingreifen, liegen die Österreich-Duos Vincent Kriechmayr/Manuel Feller und Raphael Haaser/Michael Matt in Führung.

Tanguy Nef zeigt einen entfesselten Lauf, geht mit fast einer Sekunde Vorsprung in Führung. Eine Zeit, die nicht mehr unterboten wird. Weltmeister Loïc Meillard beisst sich an ihr ebenso die Zähne aus wie Daniel Yule. Während Letzterer weit zurückfällt, rettet Meillard immerhin Rang 2 ins Ziel – zeitgleich mit dem Duo Kreichmayr/Feller liegen er und Odermatt vor dem letzten Fahrer auf dem Silberrang. Nur noch Alex Vinatzer könnte den Schweizer Sieg verhindern. Tut er aber nicht. Auch er fällt zurück. 

So jubelt Nef gemeinsam mit Franjo von Allmen über Gold. Von Allmen ist damit Doppel-Olympiasieger. Dahinter gibts mit Meillard/Odermatt sowie Kriechmayr/Feller zwei Silber-Duos. Im Pech sind die Österreicher Raphael Haaser/Michael Matt, die so das Podest um drei Hundertstel verpassen. Odermatt holt seine erste Medaille an diesen Spielen – und erstmals eine, die nicht golden glänzt. Und die Schweiz bleibt nach dem Dreifachsieg an der WM 2025 das Mass aller Dinge in der Team-Kombi.

Nicht mithalten können die anderen Schweizer Duos. Alexis Monney und Daniel Yule werden 13. (+1,95) und Stefan Rogentin wird gemeinsam mit Olympia-Debütant Matthias Itten 18. (+3,04).

Die Ausgangslage vor dem Slalom

Stefan Rogentin eröffnet die Abfahrt. Er zeigt eine solide Fahrt, kommt ohne grosse Probleme durch. Und ist am Ende rund eine halbe Sekunde schneller als noch am Samstag. Das reicht aber nicht, um eine gute Ausgangslage für Teamkollege Matthias Iten zu schaffen. 1,84 Sekunden liegen die beiden hinter der Abfahrtsbestzeit. Diese stellt der Italiener Giovanni Franzoni auf. Dahinter bringen sich drei Schweizer Teams in Position. Alexis Monney hat schon früh in seiner Fahrt einen Schreckmoment zu verdauen. Über den ersten Sprung kann er einen Sturz gerade noch vermeiden, handelt sich so aber einen grossen Rückstand ein. Was danach folgt, ist eine fulminante Aufholjagd. Am Ende liegt er nur 0,17 Sekunden hinter Franzoni auf Zwischenrang 2. Eine gute Ausgangslage für Daniel Yule.

Direkt hinter ihm liegt Marco Odermatt. «Ich glaube, das war eine Versöhnung mit der Stelvio», sagt er nach seiner Fahrt ins SRF-Mikrofon. Aus dem Samstag habe er seine Erkenntnisse gezogen und seine Qualitäten nun ausspielen können. Er schickt Loïc Meillard mit 0,28 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit in den Stangenwald. Auch Franjo von Allmen bringt sich und Teamkollege Tanguy Nef in Position. «Ich habs schlimmer erwartet, als ich ins Ziel gekommen bin», gibt sich der Abfahrts-Olympiasieger selbstkritisch. Trotz grossem Fehler ist er schnell, handelt sich nur 0,42 Sekunden Rückstand ein.

Das gab zu reden

Bei einem Wechsel vom Schatten ins Licht kassiert Florian Schieder in der Abfahrt einen Schlag. Weil er zudem nicht richtig in Position ist, kann er einen Sturz nicht verhindern. Bei einem Ski löst sich die Bindung, fliegt wild herum, trifft den Italiener zum Glück nicht. Schieder rutscht ein ganzes Stück die Piste runter, steht dann zum Glück aber schnell wieder auf. Dabei ist zu sehen: Sein Renndress hat den Sturz nicht heil überstanden. An seinem Hintern hats ein Loch. Damit ist die Team-Kombi auch für seinen Slalom-Partner Tobias Kastlunger vorzeitig zu Ende. Schieder ist der einzige Abfahrer, der nicht ins Ziel kommt.

Das gab zu reden II

Die Österreicher wollen nach der Abfahrt eine Reaktion zeigen. Ihr bester Athlet war Vincent Kriechmayr auf Platz 6. Das können sie im ersten Teil der Team-Kombi nicht toppen. Erneut ist Kriechmayr der Schnellste, 1,25 Sekunden Rückstand reichen aber nur für Zwischenrang 7. Auffällig: Seine Teamkollegen fahren alle fast genau gleich schnell wie ihr Teamleader. Raphael Haaser und Daniel Hemetsberger büssen jeweils 1,27 Sekunden auf die Bestzeit von Giovanni Franzoni ein, Stefan Babinsky verliert 1,30 Sekunden. Für Kriechmayr ists ein Déjà-vu. Schon an der WM letztes Jahr handelte er als Ausgangslage für Partner Manuel Feller eine Hypothek von 1,31 Sekunden Rückstand ein. Dieser will ihn aufbauen, aber das gelingt nicht. «Ich war richtig sauer, dass ich da noch eine Sekunde drauf krieg», meint Kriechmayr gegenüber ORF. «Es tut mir leid für ihn, da habe ich ihm keinen Gefallen getan.» Feller nimmt die Herausforderung an und bringt – anders als an der WM – seinen Lauf ins Ziel. Für das Ösi-Duo gibts Silber. Während es für Kriechmayr endlich die erste Olympiamedaille ist, ist es für Feller bereits die Zweite. Vor acht Jahren gewann er in der Mannschaft ebenfalls Silber.

Das gab zu reden III

Atle Lie McGrath fährt den Slalom mit Trauerflor am linken Arm, denn der Norweger hat traurige Tage hinter sich. Während der Eröffnungsfeier ist sein Grossvater gestorben. Er durfte friedlich einschlafen, wie McGrath auf Instagram mitteilt. «Es ist unbeschreiblich schmerzhaft, diese Worte schreiben zu müssen», so der Slalom-Spezialist weiter. «Gleichzeitig bin ich so glücklich, dass ich den besten Grossvater hatte und so viel Zeit meines Lebens mit dir verbringen durfte.» McGrath lässt tief blicken, denn er schreibt auch davon, dass er nicht wisse, wie er die Olympischen Spiele ohne seinen Grossvater schaffen soll. «Es fühlt sich so unwichtig an. Das Einzige, was mich aufrecht hält, ist, dass du immer wolltest, dass ich meine Träume verfolge.» Mit dem Trauerflor gedenkt er während der Fahrt seinem Grossvater. Und dieser wäre bestimmt stolz auf das, was sein Enkel zeigt.

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Die Bedingungen

Bormio präsentiert sich wieder von seiner schönsten Seite. Das Wetter könnte mit blauem Himmel und Sonnenschein nicht besser sein. Da die Nacht klar war, ist die Piste hart. Diejenige der Abfahrt liegt schon bei Rennstart teilweise im Schatten. Und ist ziemlich unruhig, bereits beim ersten Fahrer rattert es heftig. Die Slalom-Piste präsentiert sich ähnlich. Sie ist eher flach, was im Weltcup selten vorkommt. Zudem konnten die Athleten erst bei der Besichtigung erstmals auf die Strecke.

So gehts weiter

Die zweite von fünf Medaillenentscheidungen bei den Männern ist gefallen. Als nächstes steht der Super-G auf dem Programm. Dieser findet am Mittwoch um 11.30 Uhr statt. 

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