Beendet
Kombination
Cortina d'Ampezzo
Cortina d'Ampezzo
1.
Raedler/Huber AUT2
Raedler/Huber AUT22:21.66
2.
Weidle-Winkelmann/Aicher GER
Weidle-Winkelmann/Aicher GER+0.05
3.
Wiles/Moltzan USA2
Wiles/Moltzan USA2+0.25
10.02.2026, 10:31 Uhr
10.02.2026, 15:07 Uhr

Morgen folgt der nächste Wettkampf

Das war es mit der Team-Kombination der Frauen bei den Olympischen Spielen 2026. Nach diesem Spektakel haben die alpinen Frauen morgen einen Tag Pause, bevor am Donnerstag der Super G wartet. Morgen um 11:30 Uhr sind in Bormio bereits die Männer mit dem Super G dran. Vielen Dank für ihr Interesse und bis zum nächsten Mal!

10.02.2026, 15:04 Uhr

Swiss Ski doppelt unter den besten Zehn

Mit einem starken Slalomlauf konnte sich Wendy Holdener für Schweiz 2 am Ende noch auf einen guten sechsten Rang vorarbeiten, doch nach Platz 13 von Jasmine Flury in der Abfahrt war für die 33-Jährige nicht mehr drin. Camille Rast konnte nicht ganz mit ihrer Team-Kollegin mithalten und wird am Ende mit ihrer Partnerin Corinne Suter Neunte.

10.02.2026, 15:00 Uhr

Österreich jubelt über Gold

Im Schatten vom eigentlich stärker eingeschätzten Team Österreich 1, sichern sich Ariane Rädler und Katharina Huber sensationell die Goldmedaille. Die Basis dafür legte Rädler mit einem starken zweiten Rang in der Abfahrt. Als Huber auf Rang eins ins Ziel kam war das Podium bereits sicher und nachdem Patzer von Shiffrin dann schliesslich die Sensation perfekt. Team Österreich 1 verpasst eine Medaille am Ende als Fünfter und Österreich 3 wird immerhin noch guter Siebter.

10.02.2026, 14:56 Uhr

Zweite Alpin-Medaille für Deutschland

Einmal mehr zeigte Emma Aicher, dass sie bei ihren ersten Olympischen Spielen schon zu den ganz Grossen gehört und perfekt mit dem Druck umgehen kann: Nach einem guten sechsten Platz von Kira Weidle-Winkelmann in der Abfahrt, zeigte die 22-Jährige die schnellste Slalom-Fahrt von allen Läuferinnen und verbesserte das Deutsche-Duo noch auf den Silberrang. Für Aicher ist es nach Abfahrtssilber bereits die zweite Medaille bei diesen Olympischen Spielen und Weidle-Winkelmann gewinnt heute die erste ihrer Karriere.

10.02.2026, 14:52 Uhr

Überraschungsgold für Österreich, Shiffrin versagen die Nerven

Team Österreich 2 hatte im Kampf um Gold niemand so richtig auf dem Zettel, doch nach dem starken zweiten Platz von Ariane Rädler in der Abfahrt, konnte auch Katharina Huber mit einem Super-Slalom an die Leistung anknüpfen und fährt am Ende sensationell zu Gold. Nachdem vier Hundertstel in der Abfahrt zu Gold fehlten, waren es heute fünf Hundertstel, um die Emma Aicher ihren ersten Olympiasieg verpasst. Doch Aicher hat heute zusammen mit Kira Weidle-Winkelmann defintiv Silber gewonnnen und nicht Gold verloren. Die sicher geglaubte Goldmedaille für Mikaela Shiffrin und Breezy Johnson wurde es am Ende nicht und der Slalom-Superstar musste sich heute als Vierte geschlagen geben. Damit setzt sich für Shiffrin das Olympia-Trauma von Peking fort, nachdem sie vor vier Jahren schon ohne Medaille blieb. Davon profitieren heute die Landsfrauen Wiles und Moltzan, die sich so noch über Bronze freuen dürfen.

10.02.2026, 14:48 Uhr

USA 1

Und nun beschliesst die grosse Mikaela Shiffrin den Wettkampf. Auf Huber bringt sie nur ein Mini-Polster von sechs Hundertstel mit und darf sich nun deshalb keine Fehler leisten. Der US-Superstar braucht oben ein paar Tore, um in den Lauf zu kommen und deshalb fällt sie knapp hinter Huber zurück. Und auch danach kommt sie nicht so richtig ins Fahren und im Ziel ist sie tatsächlich geschlagen: Ist das bitter für Johnson und Shiffrin, die tatsächlich noch auf Rang vier zurückfallen. Damit darf sich Team USA 2 doch noch über Bronze freuen.

10.02.2026, 14:45 Uhr

Österreich 2

Zwei Teams stehen nur noch oben und Katharina Huber bringt 68 Hundertstelsekunden Vorsprung auf das Deutsche-Duo mit. Sie beginnt aber zu vorsichtig und büsst oben schon eine halbe Sekunde ein. Huber kommt gut über die Welle und verteidigt noch drei Zehntel. Unte rettet sie fünf Hundertstel ins Ziel und hat damit ebenfalls eine Medaille. Team Österreich jubelt ausgelassen und darf sich schon mindestens über Silber freuen.

10.02.2026, 14:41 Uhr

Italien 2

Martina Peterlini hat nun grossen Druck auf ihren Schultern und soll die Medaille für Italien 2 gewinnen. Da muss der Slalom-Fahrerin jetzt schon ein Traumlauf gelingen. Peterlini ist aber zu verhalten unterwegs und auch sie verpasst die Welle. Die Italienerin scheidet aus und damit haben Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher tatsächlich schon sicher die Bronzemedaille gewonnen.

10.02.2026, 14:39 Uhr

USA 2

Paula Moltzan hat einen der schnellsten Slalom-Schwünge im Weltcup und ist eine Top-Kandidatin auf die Medaillen. Doch Aicher ist eine richtig gute Fahrt gelungen und da muss die Amerikanerin jetzt mithalten. Moltzan geht volles Risiko und ist sogar noch einmal schneller als die Deutsche. Im unteren Teil ist Aicher aber ein furioser Lauf gelungen und den erwischt Moltzan nicht perfekt. Deutschland bleibt vorne und Team USA 2 reiht sich dahinter ein.

10.02.2026, 14:37 Uhr

Österreich 1

Da hat die Deutsche jetzt einen ordentlichen Brocken für Katharina Truppe vorgelegt. Die Österreicherin bringt nur einen knappen Vorsprung mit und der ist nach ein paar Stangen schon weg. Dann kommt sie besser in den Rhythmus, doch Truppe bleibt im Mittelteil an einer Stange hängen und das kostet die Österreicherin bis ins Ziel Tempo. Sie kann Aicher nicht halten und kommt als Zweite ins Ziel.

ÖSV-Duo überrascht
Shiffrin vergibt Gold in Team-Kombi – kein Schweizer Exploit

Grosse Überraschung in der Team-Kombination der Frauen. Die Topfavortinnen auf Gold – Shiffrin und Johnson – fallen in der Entscheidung ganz vom Podest. Die Schweizer Teams können im heissen Kampf um die Medaillen leider kein Wörtchen mitreden.
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Überraschung in der Team-Kombi: Mikaela Shiffrin vergibt als Führende die Goldmedaille.
Foto: Getty Images
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Die Medaillen

GOLD Ariane Rädler/Katharina Huber (Ö) 2:21,66
SILBER Kira Weidle-Winkelmann/Emma Aicher (D) +0,05
BRONZE Jaqueline Wiles/Paula Moltzan (USA) +0,25

Das Rennen

Eigentlich scheint die Goldmedaille bereits vor dem Slalom vergeben: Mikaela Shiffrin startet mit einem Vorsprung in die Entscheidung. Der beträgt aber nur mickrige sechs Hundertstel auf das österreichische Überraschungsduo Rädler/Huber. Und tatsächlich: Shiffrin, die grosse Dominatorin der Slalom-Saison mit sieben Siegen aus acht Rennen, geht ihren Lauf etwas gar verhalten an, verliert in fast jedem Abschnitt etwas Zeit auf die Österreicherin, die unmittelbar vor ihr gestartet ist. So geht Gold an Österreich – und die grossen Favoritinnen fallen am Ende gar auf Platz 4 zurück und bleiben ohne Edelmetall.

Im engen Kampf um die Medaillen können deshalb auch das deutsche Duo Weidle-Winkelmann/Aicher sowie das zweite US-Team aus Wiles/Moltzan jubeln. Nicht mit dabei sind da leider die Schweizerinnen. Obwohl Wendy Holdener im Slalom die zweitbeste Laufzeit zeigt – und Landsfrau Camille Rast (drittbeste Slalomzeit) fast vier Zehntel abnimmt – ist die Hypothek und die Qualität der Konkurrenz zu gross, um noch ein Wörtchen um Edelmetall mitreden zu können. Am Ende fehlt dem Duo Flury/Holdener als Sechste über sechs Zehntel auf Bronzeplatz 3. Eliane Christen und Mélanie Meillard scheiden im Slalom aus.

Platzierungen der Schweizer Teams:
6. Jasmine Flury/Wendy Holder + 0,88
9. Corinne Suter/Camille Rast +1,24
DNF Slalom Janine Schmitt/Mélanie Meillard
DNF Slalom Delia Durrer/Eliane Christen

Ausgangslage vor dem Slalom

Nach der Klatsche in der Spezialabfahrt sind die Erwartungen an die Schweizer Speed-Frauen nicht sehr gross – und leider gelingt dem Quartett um Suter, Flury, Durrer und Schmitt kein Exploit. Den Start machen die jüngeren Schmitt und Durrer, die beide ohne sichtbare Fehler viel Zeit verlieren. Anders sieht es bei ihren routinierten Teamkolleginnen aus. Die legen beide einen schnellen Start hin, verlieren im unteren Streckenteil aber die Linie und büssen für ihre Fehler viel Zeit ein. So laden sie Rast und Holdener eine (zu) grosse Hypothek auf.

An der Spitze geht es derweil ganz eng zu und her. Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson nimmt Rädler, der mit der frühen Nummer 3 ein starker Lauf gelingt, nur gerade sechs Hundertstel ab. Dahinter bringen sich sechs weitere Teams innerhalb einer halben Sekunde in spannende Ausgangslagen für den Medaillenkampf im Slalom.

Die Stimmen (gegenüber SRF)

Corinne Suter: «Es ist schon eine Überraschung (das Siegerinnen-Duo, Anm. d. Red.), die emotionalen Bilder sind schön. Ich gönne es ihnen von Herzen.»
Über ihre Beinbeschwerden: «Ich kann die Schmerzen im Bein während der Fahrt gut ausblenden. Es ist mehr danach und am Abend, wenn es reagiert und anschwillt, doch beim Fahren beeinflusst mich das, vollgepumpt mit Adrenalin an den Olympischen Spielen ohnehin, nicht. Ich bleibe dran, ich probiers, es will einfach noch nicht so ganz. Irgendwann kommt der Tag, wo es wieder läuft und ich nicht weiss, wieso.»

Camille Rast:
Über den Team-Modus: «Ich war gerade beim Warm-up und auch sehr nervös, als sie gefahren ist. Sie hat es super gemacht, ist gut Ski gefahren, leider passiert ihr dieser Fehler.»
Zur Slalomstrecke: «Eher kurz und flach, nicht so spannend, ehrlich gesagt. Wir müssen mit dem arbeiten, was wir haben, weshalb ich Lösungen finden muss, um bis nächste Woche schneller zu werden.»

Wendy Holdener:«Ich fühle mich gut. Ich machte den Spruch (über die Strecke, Anm. d. Red.), dass wir alles trainiert hätten, ausser weiche Pisten, aber das können wir sowieso (lacht). Ich habe probiert, mit Gefühl zu fahren.»
«Die Highlights sind auch in meinem Bauch jeweils ein Highlight. Ich kann wirklich noch mehr Freude auspacken und habe an der Heim-WM 2017 so viel gelernt. So viel Druck wie damals hatte ich sonst nie.»
«Ich freue mich auf den Spezialslalom. Heute war eine schöne Möglichkeit, die Piste kennenzulernen. Ich finde es cool, einen Grossanlass auf einer neuen Piste zu haben. Das schätze ich und mache das Beste daraus.»

Jasmine Flury:«Ich habe mich bereits gestern gefreut, diese Team-Kombi mit ihr bestreiten zu können. Ich habe mich eigentlich gut gefühlt und hätte ihr gerne mehr Vorsprung mitgegeben. Es war eine Steigerung zur Spezialabfahrt, aber bei der Landung beim Tofana habe ich einen Zwick gespürt, nachher ist es nicht mehr gleich gut gegangen. Beim letzten Rennen ist der rechte Zehennagel weggefallen, heute ist der linke noch dran (lacht).»

Das gab zu reden

Der Frust über die Fehler sitzt bei den Schweizer Teamleaderinnen Suter und Flury nach der Abfahrt dermassen tief, dass sie nicht bei SRF-Moderator Lukas Studer zum Interview erscheinen. «Ich glaube, sie sind ziemlich angefressen», vermutet er im Gespräch mit Expertin Tina Weirather. Die zeigt Verständnis für das Schwänzen des Interviews. «Es ist halt bitter, wenn es schon die ganze Saison nicht läuft. Sie wollen und können schneller und besser fahren, aber es will einfach nicht. Da wäre ich auch angefressen.»

Das gab zu reden II

Nach zwei Jahren Verletzungspause ist sie endlich zurück: Erstmals seit sie sich am 20. Januar 2024 bei ihrem Heimriesenslalom in Jasna das Kreuz- und Innenband im rechten Knie gerissen hat, bestreitet Petra Vlhova ein Rennen auf höchster Stufe. Dabei fährt sie ihren Slalom aber ausser Konkurrenz. Ihre Teamkollegin Katarina Srobova, die eigentlich auch lieber kürzere Torabstände hat und noch nie bei einer Weltcupabfahrt gestartet ist, verliert am Vormittag nach mehreren Fehlern über zehn Sekunden. Und dann das: Vlhova fädelt beim Comeback nach knapp 25 Fahrsekunden ein.

Petra Vlhova fährt erstmals seit über zwei Jahren ein Rennen – fädelt aber nach wenigen Sekunden ein.
Foto: keystone-sda.ch

Die Bedingungen

Einige Wolken und Nebelschwaden legen sich bei der Abfahrt auf den oberen Teil der Strecke, weil die aber nicht tiefer wandern und der erste Teil des Rennens nahtlos durchgeführt werden kann, sorgen die Sichtverhältnisse für keine Probleme. Auf dem nach steilem Starthang eher flachen und weichem Slalomhang bilden sich ein paar Spuren.

So gehts weiter

Im alpinen Ski-Programm steht am Mittwoch der Super-G der Männer an. Los gehts um 11.30 Uhr.

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