Die Nati erkämpft sich das beste Resultat, das sie je gegen Kanada erzielt hat und verliert nur 1:2. Auch im 19. Duell gegen das Top-Team geht sie aber als Verliererin vom Eis.
Das davor beste Resultat hatte sie bei 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi (1:3) erzielt. Damals holte sich die Schweiz gegen Schweden Bronze. Die Skandinavierinnen sind auch dieses Jahr die Gegnerinnen im Spiel um Platz 3. Ein gutes Omen?
Den Unterschied machen die Kanadierinnen im Mittelabschnitt, als Legende Marie-Philip Poulin zweimal trifft.
Erst im letzten Drittel bringen die Schweizerinnen den Mut auf, den Gegner unter Druck zu setzen. Und Rahel Enzler stellt auf 1:2, nachdem Alina Müller den Puck hinter dem Tor erobert hat. Kanada wankt kurz, bringt den Sieg aber ins Trockene und steht am Donnerstag im Final gegen die USA.
Aus. Die Schweiz verliert den Halbfinal gegen Kanada 1:2.
Muller nimmt wieder seine Torhüterein raus. Doch die Zeit läuft ab..
Muller ersetzt Goalie Brändli durch eine sechste Feldspielerin.
Strafe. Gegen die Schweiz. Wey muss für einen Check raus.
Die Kanadierinnen suchen gar nicht den Abschluss, lassen nur die Scheibe zirkulieren.
Flügellauf von Müller. Wer wenn nicht sie, soll es richten?
Den Schweizerinnen läuft die Zeit davon. Sie kommen nicht mehr vors Tor von Desbiens.
Kanada nimmt jetzt keine Risiken mehr, versucht nur noch, die knappe Führung zu verwalten.
Kanada gelingt es jetzt wieder besser, den Puck in der Zone der Nati zu halten.
Müller versucht es mit einem Solo-Vorstoss und mit dem Kopf durch die Wand. Die Boston-Stürmerin kommt zu Fall. Keine Strafe.
Muller dürfte seine besten Spielerinnen, wie schon in der Endphase des Viertelfinals gegen Finnland (1:0), forcieren.
Glück für die Schweiz, dass es keine Strafe für einen Wechselfehler gibt. Wey war aufs Eis gesprungen und gleich an die Scheibe gekommen. Da waren ziemlich sicher sechs Schweizerinnen auf dem EIs.
Der Plan der Schweizerinnen ist offensichtlich. Sie wollen das Spiel gegen die haushohen Favoritinnen möglichst lange torlos halten. Im ersten Abschnitt gelingt das. Kanada kommt nicht auf Touren und die Nati steht nicht wie erwartet unter Dauerdruck. Und was auf ihr Tor kommt, pariert die erneut starke Torhüterin Andrea Brändli.
Nach der ersten Pause schraubt Kanada allerdings das Tempo sofort in die Höhe und spielt so, wie man es schon von Beginn an erwartet hatte. Für die Führung brauchen die Titelverteidigerinnen aber ein krummes Ding. Ein Schuss von Marie-Philip Poulin, der von Naemi Herzig abgelenkt wird, verkommt zum fiesen Aufsetzer, der ins Tor springt. Es ist ein historisches Tor. Mit ihrem 19. Treffer wird die 34-Jährige zur alleinigen besten Torschützin der Olympia-Geschichte vor ihrer Landsfrau Hayley Wickenheiser. Kein Glück braucht Poulin bei ihrem zweiten Treffer, als sie sich entschlossen ins Getümmel wirft und einen Rebound versenkt.
Im letzten Abschnitt, als sie nichts mehr zu verlieren haben, werden die Schweizerinnen mutiger und wagen es, den Gegner mit Forechecking unter Druck zu setzen. Und Rahel Enzler stellt auf 1:2, nachdem Alina Müller den Puck hinter dem Tor erobert hat. Kanada wankt kurz, bringt den Sieg aber ins Trockene und steht am Donnerstag im Final gegen die USA.
Die Nati erkämpft sich zwar das beste Resultat, das sie je gegen Kanada erzielt hat und verliert nur 1:2. Doch auch im 19. Duell gegen das Top-Team geht sie als Verliererin vom Eis. Das davor beste Resultat hatte sie 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi (1:3) erzielt. Damals holte sich die Schweiz darauf gegen Schweden Bronze. Die Skandinavierinnen sind auch dieses Jahr die Gegnerinnen im Spiel um Platz 3. Ein gutes Omen?
Während sich seine Spielerinnen stolz über ihre Leistungen zeigen, ist Trainer Colin Muller enttäuscht, dass man nicht früher mutiger gespielt hat. «Wir haben viel zu spät damit begonnen, zu spielen, wie wir es können.» Mit 8:46 Torschüssen (trotz drei Powerplays) ist sein Team denn auch zu harmlos, um das Wunder zu schaffen.
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