Beendet
Slalom
Cortina d'Ampezzo
Cortina d'Ampezzo
1.
Mikaela Shiffrin
Mikaela Shiffrin1:39.10
2.
Camille Rast
Camille Rast+1.50
3.
Anna Swenn-Larsson
Anna Swenn-Larsson+1.71
Schweizer Fans fiebern bei Rasts Silberfahrt mit
0:38
Glücksgefühle in Cortina:Schweizer Fans fiebern bei Rasts Silberfahrt mit
18.02.2026, 09:47 Uhr
18.02.2026, 14:41 Uhr

Bis zum nächsten Mal!

Das war es dann auch schon von den Alpin-Wettbewerben dieser Spiele! Die Olympia-Action geht in den nächsten vier Tagen natürlich noch weiter und für die alpinen Damen geht es dann in einer guten Woche mit einem Speedwochenende in Soldeu weiter. Tschüss und bis zum nächsten Mal!

18.02.2026, 14:38 Uhr

ÖSV-Duo klettert auf 5 und 6

Für Österreich hat es nicht zu einer Medaille gereicht. Katharina Truppe und Katharina Huber lieferten im zweiten Run zwar stark ab, doch der Rückstand aus dem ersten Lauf war einfach zu gross. Unter dem Strich stehen die Plätze fünf und sechs für die beiden. Katharina Gallhuber kam auf Platz 22, Lisa Hörhager auf 25.

18.02.2026, 14:36 Uhr

Rast rast zu Silber

Camille Rast hat hier einmal mehr bestätigt, dass sie hinter Mikaela Shiffrin aktuell die beste Slalomfahrerin ist. Im zweiten Durchgang konnte die 26-Jährige nochmal zulegen und sich vom vierten auf den zweiten Rang vorarbeiten. Wendy Holdener hätte fast auch noch ihre dritte Slalom-Medaille bei Olympia gewonnen, wird aber letztlich nur Vierte hinter der Schwedin Swenn-Larsson. Ein tolles Schweizer Mannschaftsresultat wird komplettiert von Melanie Meillard auf Rang sieben.

18.02.2026, 14:33 Uhr

Aicher in den Top Ten

Die Hoffnungen waren gross im deutschen Lager vor diesem Slalom. Und auch nach dem ersten Lauf war noch alles drin. Emma Aicher konnte letztlich aber nicht so abliefern wie im Weltcup zuletzt und muss sich am Ende mit Rang neun begnügen. Dennoch hat die 22-JÄhrige mit zweimal Silber natürlich gigantische Spiele absolviert. Lena Dürr hingegen wird an diesem Rennen zu knabbern haben. Schon im Riesenslalom vergab sie spät eine Medaille und diesmal wurde ihr auf Silberkurs liegend im Finale tatsächlich das allererste Tor zum Verhängnis. Ein ganz, ganz bitterer Nachmittag für Lena Dürr.

18.02.2026, 14:31 Uhr

Shiffrin brilliert bei Dürr-Drama!

Mikaela Shiffrin hat ihre Goldmission auf beeindruckende Art und Weise zuende gebracht und sich erneut zur Slalom-Olympiasiegerin gekrönt! Die grosse Dominatorin des Weltcups fuhr auch hier in ihrer eigenen Liga und liess der Konkurrenz absolut keine Chance. Silber geht in die Schweiz an Camille Rast und Bronze nach Schweden an Anna Swenn-Larsson. Lena Dürr hatte als Zweite des ersten Laufs alle Chancen auf Edelmetall, patzte aber im Finale gleich am allerersten Tor!

18.02.2026, 14:28 Uhr

Mikaela Shiffrin (USA)

Und Mikaela Shiffrin? Die nimmt über eine Sekunde auf Rast mit auf die Piste und fährt den Kurs ganz cool und mit absoluter Sicherheit herunter. Von Nervosität keine Spur! Shiffrin zaubert einen atemberaubenden Ritt in den Schnee und baut ihren Vorsprung auf den Silberrang sogar nochmal aus. Mit anderthalb Sekunden Vorsprung holt sich die Slalom-Queen aus den UDSA hochverdient ihren dritten Olympiasieg!

18.02.2026, 14:26 Uhr

Lena Dürr (GER)

Jetzt gilt es für Lena Dürr! Kann die deutsche Slalom-Expertin auch im zweiten Lauf mal abliefern und sich eine Medaille sichern? Nein! Und das kann doch wohl nicht wahr sein! Dürr geht aus dem Starthaus und fädelt tatsächlich am allerersten Tor ein. Dafür gibt es leider keine Worte. Der Medaillentraum ist aus!

18.02.2026, 14:23 Uhr

Cornelia Öhlund (SWE)

Cornelia Öhlund konnte ihr Glück nach dem ersten Durchgang kaum fassen. Die Junioren-Weltmeisterin steht mit ihren 20 Jahren tatsächlich vor einer olympischen Medaille. Halten jetzt im Finale die Nerven? Am Start wirkte die Schwedin nervös, doch auf der Strecke ist davon zunächst nichts zu sehen. Öhlund hält den Vorsprung, doch dann bricht ihr erst ein Stock und dann rutschen ihr auch noch die Bretter weg. Letztlich kommt Öhlund nicht mal ins Ziel. Bitter für die Schwedin und eine sichere Medaille für Camille Rast!

18.02.2026, 14:21 Uhr

Camille Rast (SUI)

Jetzt kommt Camille Rast! Kann die Schweizerin die Führung übernehmen und vielleicht sogar nochmal Druck auf Shiffrin und Dürr machen? Zunächst sieht es so aus, denn Rast fährt früh zwei Zehntel raus, muss dann aber einmal korrigieren und fällt leicht zurück. Im Zielhang zündet die Weltmeisterin aber nochmal den Turbo und fliegt an die Spitze!

18.02.2026, 14:19 Uhr

Anna Swenn-Larsson (SWE)

Kann Anna Swenn-Larsson Holdener gleich kontern? Die Schwedin ist ziemlich gleichauf mit der Schweizerin, fährt aber immer ein bisschen gegen die Spuren an und muss viel arbeiten. Erst im letzten Drittel nimmt Swenn-Larsson Rhythmus auf und wird immer schneller. Muit zwei Zehnteln Vorsprung geht es an die Spitze!

Schweizer Ski-Frauen erlöst
Slalom-Silber – Rast macht unser Medaillen-Dutzend voll

Schweizer Medaillen-Jubel im Slalom. Camille Rast holt Silber – nur Saisondominatorin Mikaela Shiffrin ist besser. Zwei weitere Schweizerinnen fahren in die Top 7. Zu einer zweiten Medaille reichts nicht.
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Camillle Rast jubelt über Silber.
Foto: SVEN THOMANN

Die Medaillen

GOLD Mikaela Shiffrin (USA) 1:39,10
SILBER Camille Rast (Sz) +1,50
BRONZE Anna Swenn-Larsson (Sd) +1,71

Das Rennen

Medaille Nummer 12 für die Schweiz! Im letzten Rennen erlöst Camille Rast die Ski-Frauen – sie fährt im Slalom zu Silber. Die Entscheidung ist an Spannung nicht zu überbieten. Als sich Weltmeisterin Rast aus dem Starthäuschen katapultiert, ist Anna Swenn-Larsson in Führung. Sie liefert sich ein packendes Duell mit der Schwedin und setzt sich 21 Hundertstel vor ihr an die Spitze. 

Rast greift nach der Medaille – und kann schon wenig später jubeln. Cornelia Öhlund, die 20-jährige Schwedin, die zur Halbzeit völlig überraschend auf Podestkurs ist, versagen die Nerven. Sie scheidet aus. Damit steht Rast auf dem Podest – und Wendy Holdener zittert als Dritte. Nur noch zwei Athletinnen stehen oben. Lena Dürr greift als nächste an. Und kommt kein Tor weit. Die Deutsche wird zur tragischen Figur der Entscheidung, fädelt beim ersten Tor ein. Nur noch Saisondominatorin Mikaela Shiffrin kann zwei Schweizer Medaillen verhindern. Schon zur Halbzeit hat sie acht Zehntel und mehr Vorsprung. Und das lässt sie sich nicht mehr nehmen.

Die Amerikanerin setzt zum Schaulaufen an und gewinnt überlegen Gold. Zwölf Jahre, nachdem sie schon einmal im Olympia-Slalom triumphierte. Beeindruckend, denn sie überwindet so auch ihr Trauma (siehe «Das gab zu reden»). Damit schubst sie Holdener vom Podest. Mit dem Verzicht auf den Riesenslalom hat sie sich voll auf dieses Rennen konzentriert. Ihr Poker geht nicht auf, als Vierte fehlen 22 Hundertstel auf Bronze.

Mélanie Meillard zeigt nach einem fehlerhaften Auftritt im ersten Lauf eine Steigerung. Sie stoppt die grosse Aufholjagd von Paula Moltzan und setzt sich zwischenzeitlich an die Spitze. Lange kann sie diese zwar nicht behaupten, zwei Österreicherinnen setzen sich vor sie. Aber Meillard macht dennoch sieben Ränge gut – und holt als Siebte (+2,15) ein Diplom.

Bitter endet die Olympia-Premiere für Eliane Christen. Am Morgen büsst sie viel Zeit ein, weil sie die Kurven zu sehr zumacht. Und am Nachmittag scheidet sie mit einem Einfädler aus.

Das gab zu reden

2014 hat Mikaela Shiffrin Gold im Slalom gewonnen, vier Jahre später triumphierte sie im Riesenslalom und gewann Silber in der Kombination. Doch seither ist die Olympia-Liebe angeknackst. In acht weiteren Rennen ist die Amerikanerin an den Start gegangen – achtmal ist sie leer ausgegangen. Erlebt sie nach Peking 2022 zum zweiten Mal medaillenlose Spiele? Im ersten Lauf macht Shiffrin eine Ansage. Die Slalom-Dominatorin des Winters (sieben Siege und einmal Zweite in acht Rennen) fährt allen deutlich davon, greift überlegen nach ihrer dritten Olympia-Goldmedaille. Und lässt sich diese am Ende nicht mehr nehmen.

Das gab zu reden II

Wie schon der Kombi-Slalom wird der erste Lauf von einem Österreicher gesteckt. Klaus Mayrhofer, Wendy Holdeners Ex-Trainer, sorgt damit vor dem Rennstart für Verwirrung. Denn er setzt eine Figur, die es in sich hat – man kann sie auf zwei verschiedene Arten durchfahren. Entsprechend wird unter den Athletinnen viel darüber diskutiert. Nur bei den Österreicherinnen nicht. Sie haben diese Tor-Kombi immer wieder trainiert. Letztlich können sie daraus keinen Profit schlagen. Von den Top-Fahrerinnen kommen praktisch alle mühelos durch. Beste Österreicherin ist zur Halbzeit Katharina Huber. Auf dem Kurs ihres Trainers büsst sie auf Shiffrin 1,55 Sekunden ein und liegt auf Zwischenrang 9. Am Ende wird sie hinter Teamkollegin Katharina Huber Sechste.

Das gab zu reden III

Petra Vlhova ist zurück. Zwei Jahre nach ihrem Kreuzbandriss hat die Slowakin an den Olympischen Spielen ihr Comeback gegeben. Im Kombi-Slalom noch ausgeschieden, schafft es die Titelverteidigerin im Slalom ins Ziel. Im Vergleich mit ihrer Dauerrivalin Shiffrin büsst sie 2,86 Sekunden ein. Damit ist sie 29. und darf, weil eine Norwegerin gleich schnell fährt wie Vlhova, die Entscheidung eröffnen. Und schafft es dieses Mal ins Ziel. 3,60 Sekundnen liegt sie letztlich hinter Shiffrin.

Die Bedingungen

Perfektes Wetter in Cortina. Nach einer knackig-kühlen Nacht bei minus 7 Grad strahlt die Sonne vom blauen Himmel. Besser könnten die Bedingungen für die letzte Medaillenentscheidung bei den Frauen nicht sein. Auch die Piste hält der Belastung stand.

So gehts weiter

Olympia ist im Ski alpin mit diesem Rennen abgeschlossen. Alle zehn Medaillensätze sind verteilt. In anderthalb Wochen gehts mit dem Weltcup weiter. Die Frauen bestreiten in Soldeu (And) eine Abfahrt (27. Februar) und zwei Super-Gs (28. Februar und 1. März). Der nächste Slalom steht erst in rund einem Monat am 15. März in Are (Sd) auf dem Programm.

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