Simon Ehammer gewinnt im Weitsprung zum zweiten Mal nach 2023 den Final der Diamond League. Der 25-jährige Appenzeller kommt auf dem Sechseläutenplatz in Zürich im dritten Versuch auf eine Weite von 8,32 m, womit er den zweitplatzierten Italiener Mattia Furlani um zwei Zentimeter distanziert.
Ehammer hat bei Diamond-League-Meetings in der Schweiz (in Zürich und Lausanne) noch nie die acht Meter übersprungen. Nun gelingt ihm das gleich zweimal in Folge.
«Das ist auf jeden Fall ein grosses Karrierehighlight. Ich durfte ja schonmal gewinnen, was sehr schön war, aber das war in Anführungszeichen ‹leider› in Eugene (USA) und nicht in Zürich. Jetzt zu Hause vor Heimkulisse gewinnen zu dürfen, ist unglaublich», sagt Ehammer im Siegerinterview mit SRF. «Es war nah an der Perfektion. Ich habe gut auf dem Balken gearbeitet, ihn aber nicht getroffen. Ich habe 15 Zentimeter verschenkt. Da würde man sich freuen, zu sehen, was passiert, wenn ich ihn einmal treffen würde. Es war supercool, ein super Wettkampf.»
Angesprochen auf das Pech, das ihn in der Vergangenheit teilweise zu verfolgen schien, sagt der Appenzeller: «Ich nehme das Pech in Madrid, London und überall, wenn ich jetzt in Zürich gewinnen darf und hoffentlich an der WM in der gleichen Form bin. Wenn ich dort das Glück auf meiner Seite habe, bin ich happy.»
Moser im Stabhochsprung Vierte
Angelica Moser erreicht im Stabhochsprung Platz vier. «Einige Sprünge waren okay, andere weniger. Ich war noch ziemlich müde», sagt die Europameisterin nach dem Wettkampf im SRF. «Die Schweizer Meisterschaft am Sonntag dauerte lange, dann am Montag folgte noch ein strenges Training und erst am Dienstag erfuhr ich, dass wir schon am Mittwoch statt am Donnerstag springen.»
Die Beine seien entsprechend nicht zu einhundert Prozent erholt gewesen, der Kopf vielleicht auch nicht, so die Athletin des LC Zürich. «Natürlich hilft dieses Publikum, sich dennoch zu pushen. 4,65 Meter mit diesen Beinen ist in Ordnung. Für die WM bin ich aber absolut guter Dinge. Die 4,80 Meter von der SM nehme ich gerne mit aus der Vorbereitung.»
Duplantis weit weg vom Weltrekord
Der Stabhochsprung-Weltrekordhalter Armand Duplantis gewinnt auch in Zürich. Jedoch überspringt der Schwede auf dem Sechseläutenplatz «nur» die Sechs-Meter-Marke. Am 12. August in Budapest gelang ihm mit 6,29 erneut sein 13. Weltrekord.
Weil der Grieche Emmanouil Kafralis für die 6,00 jedoch drei Versuche braucht und Duplantis nur einen, siegt der Favorit trotzdem.
Der erste Wettkampftag im Ticker zum Nachlesen:
Ehammer siegt
Mattia Furlani misslingt der letzte Sprung. Ehammer steht als Sieger fest. Zugleich holt er sich den Diamond-League-Gesamtsieg im Weitsprung. Beim letzten Srung unter dem Jubel der Zuschauer auf dem Zürcher Sechseläutenplatz trifft Ehammer, der schon als Sieger feststeht, den Balken nicht.
Ehammer hat bei Diamond-League-Meetings in der Schweiz (in Zürich und Lausanne) noch nie die acht Meter übersprungen. Nun gelingt ihm das gleich zweimal in Folge.
Ehammer weiter vorne
Der Italiener Mattia Furlani springt in seinem fünften und zweitletzten Versuch auf 8,30 und bleibt damit nur zwei Zentimeter hinter Ehammer zurück. Der füfnte Sprung des Appenzellers ist – wie schon der zweite – ungültig.
Stabhochsprung Männer: Duplantis gelingt keine Top-Höhe
Der Weltrekordhalter Armand Duplantis gewinnt auch in Zürich. Jedoch überspringt der Schwede auf dem Sechseläutenplatz «nur» die Sechs-Meter-Marke. Am 12. August in Budapest gelang ihm mit 6,29 erneut sein 13. Weltrekord.
Weil der Grieche Emmanouil Kafralis für die 6,00 jedoch drei Versuche braucht und Duplantis nur einen, siegt der Favorit trotzdem. Über 6,10 reissen beide Athleten dreimal.
Ehammer in Fühurng
Nach Simon Ehammers ungültigem Versuch im zweiten Sprung gelingt dem Appenzeller im dritten Sprung ein Riesen-Satz. Mit 8,32 übernimmt er klar die Führung. Er springt bis auf 13 Zentimeter an seinen Schweizer Rekord heran. Auch der vierte Versuch ist mit 8,10 stark.
Ehammer kratzt an 8-Meter-Marke
Mittlerweile ist auch Simon Ehammer im Einsatz. Der erste Versuch des Appenzellers im Weitsprung? 7,94 m – also knapp die 8-Meter-Marke verpasst. Das ist momentan gleichbedeutend mit Zwischenrang drei.
Zwei nordamerikanische Siege im Kugelstossen
Beim Kugelstossen der Frauen knackt ein Trio die 20-Meter-Marke. Sarah Mitton (20,67 m) aus Kanada setzt sich vor der Holländerin Jessica Schilder (20,26 m) und der US-Amerikanerin Chase Jackson (20,08 m) durch. Die Schweizerin Miryam Mazenauer (16,91 m) wird Siebte. Bei den Männern geht der Sieg in die USA – dank Joe Kovacs (22,46 m). Sein Landsmann Payton Otterdahl (22,07 m) und der Jamaikaner Rajindra Campbell (21,87 m) landen auf den Rängen zwei und drei. Der Schweizer Stefan Wieland (18,61 m) beendet den Wettkampf als Siebter.
Australierin glänzt im Hochsprung
Die Luft am Zürichsee scheint Nicola Olyslagers und Morgan Lake besonders gut zu bekommen. Olyslagers überspringt erstmals in ihrer Karriere 2,04 m – und das reicht der Australierin dann auch gleich für den Sieg bei Weltklasse Zürich. Zugleich gewinnt Olyslagers zum ersten Mal die Hochsprung-Gesamtwertung. Lake meistert zwei Meter, etwas, das ihr zuvor noch nie gelungen ist. Für die Britin resultiert Rang drei. Zweite wird Yaroslava Mahuchikh (Ukraine) mit übersprungenen 2,02 m.
Wer siegt im Hochsprung?
Die Hochspringerinnen haben ihren Wettkampf auch schon aufgenommen. Aktuell liegt die Latte auf einer Höhe von 1,94 m. Um 17.43 Uhr haben dann auch die Stabhochspringer ihren grossen Auftritt. Dort werden natürlich alle Augen auf Weltrekordhalter Armand «Mondo» Duplantis gerichtet sein.
Kugelstossen läuft
Jetzt übernehmen am Sechseläutenplatz die Kugelstosserinnen und Kugelstosser. Miryam Mazenauer und Stefan Wieland vertreten die Schweiz – beide haben zuletzt bei der SM in Frauenfeld jeweils Gold geholt.
Moser nach Rang 4: «Ich war noch ziemlich müde»
«Einige Sprünge waren okay, andere weniger. Ich war noch ziemlich müde», sagt Europameisterin Angelica Moser nach ihrem vierten Rang bei Weltklasse Zürich und begründet: «Die Schweizer Meisterschaft am Sonntag dauerte lange, dann am Montag folgte noch ein strenges Training und erst am Dienstag erfuhr ich, dass wir schon am Mittwoch statt am Donnerstag springen.» Die Beine seien entsprechend nicht zu einhundert Prozent erholt gewesen, der Kopf vielleicht auch nicht, so die Athletin des LC Zürich. «Natürlich hilft dieses Publikum, sich dennoch zu pushen. 4,65 Meter mit diesen Beinen ist in Ordnung. Für die WM bin ich aber absolut guter Dinge. Die 4,80 Meter von der SM nehme ich gerne mit aus der Vorbereitung.»