Kaum zu glauben: Eine Woche, nachdem in den Eishockey-Playoffs im Spiel 7 der Viertelfinal-Serie zwischen Fribourg-Gottéron und den SCRJ Lakers der Puck durch das Aussennetz kurioserweise den Weg ins Tor fand (der Treffer wurde nach dem Video-Check aberkannt), sorgt nun ein genau umgekehrter Zwischenfall in den Schweizer Handball-Playoffs für Aufsehen.
Es läuft die 22. Minute, als Wacker Thuns Benjamin Meschke am Kreis mittels Aufsetzer versucht, gegen den BSV Bern auf 10:11 zu verkürzen. Das gelingt ihm auf den ersten Blick nicht, da der Ball zu stark vom Boden abspringt und über die Latte geht. Das meinen zunächst alle.
Doch nachdem die Schiedsrichter Linus und Simon Hardegger sich mit den BSV-Spielern Mathieu Seravalli und Nik Jauer kurz unterhalten haben, nehmen sie das Tornetz genauer unter die Lupe und begeben sich anschliessend zum Videobildschirm. Danach kommen sie zum Entschluss: Meschkes Treffer zählt – der Fairplay-Aktion der BSV-Spieler sei Dank. Der Ball fand scheinbar auf korrektem Weg ins Tor und flog irgendwie durchs Tornetz.
Spielentscheidend ist diese Szene in der ersten Viertelfinal-Begegnung dieser Best-of-5-Serie nicht. Der amtierende Vizemeister Bern gewinnt zu Hause in Gümligen letztlich diskussionslos mit 31:27. Das zweite Duell steigt am Sonntag in Thun – hoffentlich mit einwandfreien Tornetzen.
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