Es ist wahrlich lange kein Fussball-Leckerbissen, den die Türkei und Rumänien im Playoff-Halbfinal für ein WM-Ticket anbieten. In der ersten Halbzeit spielt eigentlich nur die Türkei. Weil die Rumänen aber sehr solide hinten stehen, kommen die Türken nur zu wenig nennenswerten Chancen. Die Beste gehört Real Madrids Arda Güler nach rund einer halben Stunde. Der Schuss des 21-jährigen Youngsters zischt aber knapp über die Latte.
Auch nach dem Seitenwechsel ändert sich am Gezeigten nicht viel. Rumänien mauert, die Türkei rennt an. Doch nach über 50 Minuten ist der Bann dann gebrochen. Güler spielt einen herrlichen Pass in den Lauf von Ferdi Kadioglu, der problemlos zur Führung einschiebt. Die Reaktion der Rumänen lässt nicht lange auf sich warten. Ianis Hagi schliesst aus guter Position ab, sein Schuss landet nur im Aussennetz.
Rumänen mit Aufbäumen
Nach dem kurzen Aufreger geht es wieder auf die andere Seite. Yildiz scheitert mit seinem Schuss am Querbalken. In der Folge sind es die Türken, die näher am zweiten Tor sind, als die Rumänen am ersten. Zehn Minuten vor Schluss hätten die Rumänen beinahe den Lucky Punch gelandet. Doch Nicolae Stanciu schlenzt den Ball nur an den Pfosten. Den Abpraller kann Florin Tanase auch nicht verwerten – dieser wäre aber sowieso im Abseits gestanden. Es ist der Startschuss für ein letztes Aufbäumen der Rumänen, wirklich Zählbares schaut aber nicht mehr raus.
So wahrt sich die Türkei dank des Mini-Siegs die Hoffnungen und zieht in den Playoff-Final ein. Dort gehts um das heissbegehrte WM-Ticket, für Rumänien ist der Traum endgültig geplatzt. Der Final steigt am 31. März. Dort treffen sie auf den Kosovo.





