Bajraktarevic schiesst Bosnien an die WM
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Italien im Tal der Tränen:Bajraktarevic schiesst Bosnien an die WM

Eine ganze Generation, welche die Azzurri nie an einer WM gesehen haben
Italien versinkt in einem Meer von Tränen

Lange musste man nicht auf die ersten italienischen Tränen warten. Es vergossen sie schon Nationaltrainer Gennaro Gattuso und Leonardo Spinazzola im Rai-Interview gleich nach dem epischen Scheitern. Und heute erwacht ein in einem Tränenmeer versinkendes Land.
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Tränen, wohin man schaut: Marco Palestra (l.) in den Armen von Leonardo Spinazzola.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Italien verpasst dritte WM in Folge nach dramatischem Penalty-Aus in Bosnien
  • Trainer Gattuso und Spieler Spinazzola brechen im Interview in Tränen aus
  • Seit 2014 keine Teilnahme: Generation ab 2008 ohne WM-Erinnerung
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Alain KunzReporter Fussball

Grosse politische und riesige wirtschaftliche Probleme. Ein kurzes golden-silbern-bronzen-glänzendes Intermezzo mit den Olympischen Spielen. Und nun die Mutter aller Niederlagen: zum dritten Mal in Folge verpasst Italien, der vierfache Weltmeister, eine Weltmeisterschaft. Etwas, das eigentlich unmöglich erscheint. Italien machts möglich.

Und dann ist es noch ein Scheitern in allerletzter Sekunde. Oder fast zumindest. Weil mit Esposito und Cristante – zu allem Pech scheitert dieser um Millimeter mit einem Wembley-Penalty – gleich zwei der ersten drei Azzurri vom Punkt versagen, braucht er letzte Bosnier gar nicht mehr anzutreten. Goalie Gianluigi Donnarumma, der zuvor sein Team mehrmals am Leben gehalten hatte, ist erst beim vierten bosnischen Penalty in der Nähe des Balles. Mehr aber nicht. Auch dies irgendwie symptomatisch.

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Die Tränen von Spinazzola ...

Leonardo Spinazzola kommt wenige Minuten nach dem Monumental-Out zum Rai-Interview. Die Augen feucht, der Blick glasig und leer: «Es ist ein grosses Bedauern für alle, für uns, für die Gruppe, für unsere Familien, für alle Italiener, für unsere Kinder, für alle Kinder Italiens, die eine nächste Weltmeisterschaft ohne Italien erleben müssen. Es schmerzt, die Kids weinen zu sehen.» Und am Ende bricht seine Stimme.

...und von Gattuso

Trainer Gennaro Gattuso, der in Sion zu Beginn seiner Trainerkarriere gestählte Kalabrier, beendet sein wohl schwierigstes Interview seiner Karriere unter Tränen: «Ich persönlich entschuldige mich bei den Italienern. Ich habe es nicht geschafft. Es tut so weh …» Das Interview ist zu Ende. Man sieht gerade noch, wie die Tränen beim Weltmeister von 2006 zu fliessen beginnen.

Zuvor hatte Gattuso davon gesprochen, dass seine Jungs diesen Nackenschlag für ihre Leistung, für ihr Engagement, für ihre Liebe nicht verdient hätten. «Es schmerzt, weil die Weltmeisterschaft Italien so gutgetan hätte. Ich bin aber stolz auf mein Team. Denn ich habe seit Jahren keine Nationalmannschaft mit solch einem grossen Herzen gesehen.» Gattusos Worte stellen eine Verklärung dar, wie sie im Fall eines epochalen, aber knappen Scheiterns oft eintritt.

Die Azzurri versemmeln mehrere Grosschancen

Nüchtern betrachtet ist Bosnien bei Gleichstand klar besser. Auch lange Zeit mit einem Mann mehr. Es ist eine einzige Abwehrschlacht der Azzurri, in dem sie zeitweise minutenlang eingeschnürt werden. Erst als die bosnischen Kräfte schwinden, beginnt Italien wieder zu existieren. Und verpasst es dann, eine seiner Grosschancen zu verwerten. Bei einem 2:0 wäre das Ding wohl durch gewesen. Das Schicksal sah einen anderen Verlauf vor.

Die WM-lose Generation

Und so erzählt man sich in Italien weiter, dass mittlerweile eine ganze Generation volljährig wird, welche die Azzurri nie an einer WM erlebt hat. Wenn man davon ausgeht, dass man mit etwa im Alter von sechs Jahren kapiert, was man da am Fernsehen sieht, dann sind alle nach 2008 geborenen ItalienierInnen ohne das Bewusstsein, wie WM geht. Denn 2014 war Italien letztmals dabei …

Oder um es kurz und knackig zu sagen, wie es «Tuttosport» süffisant uns schmerzvoll zugleich tut: «Disastro Italia – ein Totalversagen!»

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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1
Mexiko
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0
0
2
Südafrika
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0
0
0
3
Südkorea
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0
0
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4
Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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0
0
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
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3
Katar
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0
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4
Schweiz
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0
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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4
Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
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Niederlande
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2
Japan
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Schweden
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Tunesien
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Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
Mannschaft
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Jordanien
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Gruppe K
Mannschaft
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
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England
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Kroatien
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Ghana
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Panama
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