Zeidler über seinen Stürmer
«Habe den Eindruck, dass Theo Bair im Stadion schläft»

Lausanne könnte beim Heimspiel gegen GC am Samstagabend (18 Uhr) im neuen Jahr den dritten Sieg im dritten Spiel klarmachen. Ausserdem kehren verletzte Spieler so langsam aber sicher zurück. Und es gibt Neue im Kader. So ist der Stand – mehr im Lausanne-Inside.
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Lausanne-Trainer Zeidler hebt den Ehrgeiz von Stürmer Theo Bair hervor.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Spielt Theo Bergvall schon? Das sagt Zeidler
  • Über Theo Bair lässt er sich einen flotten Spruch entlocken
  • Lausanne teilt seine Tore im Ligavergleich sehr breit auf
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Tim Guillemin, Simon Strimer

Die News der Woche

Neuzugang Theo Bergvall (21) ist zwar spielberechtigt, aber Peter Zeidler sich noch nicht sicher, ob er ihn am Samstag gegen GC aufstellen wird. «Er ist gerade erst angekommen und steht noch am Anfang seiner Vorbereitung, da die Saison in Schweden später beginnt. Wie bei Omar Janneh wollen wir geduldig sein. Es handelt sich um zwei junge Spieler, die in den kommenden Jahren für Lausanne-Sport sehr wichtig sein werden. Geben wir ihnen Zeit, sich zu integrieren.»

Die grosse Frage

Wann werden die Verletzten von Lausanne wieder einsatzbereit sein? «Jamie Roche könnte am Samstag dabei sein, aber das ist noch nicht fix. Gabriel Sigua braucht noch zwei Wochen. Und Theo Bair arbeitet unermüdlich an seiner Rückkehr. Ich sehe ihn jeden Tag im Stadion, ich habe den Eindruck, er schläft dort. Aber er braucht Zeit», antwortet Peter Zeidler. Eines ist sicher: Bryan Okoh wird wieder in die Stammelf zurückkehren, da Karim Sow gesperrt ist. «Er hat eine grossartige Mentalität, Hut ab vor ihm. Es ist nicht einfach, wenig zu spielen, aber er geht sehr gut damit um», versichert der Lausanne-Trainer, angesprochen auf den 22-jährigen Innenverteidiger.

Gesagt ist gesagt

«Wie kann man nach zwei Siegen schon die Bescheidenheit verlieren? Ich habe zwei Ergebnisse für Sie: GC – Lausanne 3:1. YB – GC 2:6. Das sollte ausreichen, um jede beginnende Euphorie für das Spiel gegen GC zu dämpfen», sagt Peter Zeidler. Er möchte, dass seine Mannschaft ambitioniert, aber ohne Übermut spielt. «Niemand hätte gedacht, dass wir bei Servette und YB gewinnen würden. Aber wir haben es geschafft. Ein Sieg gegen GC würde uns aus der Abstiegszone bringen, aber dafür müssen wir sehr stark sein», führt der Deutsche aus.

Mögliche Aufstellung

Letica; Soppy, Mouanga, Okoh, Poaty; Custodio, Beloko, Mollet, Lekoueiry; Butler-Oyedeji, Diakité.

Wer fehlt?

Karim Sow (gesperrt). Gabriel Sigua, Muhannad Al-Saad, Hamza Abdallah und Theo Bair (alle verletzt). Jamie Roche (fraglich).

Neben dem Platz

Das Spiel am Samstag steht ganz im Zeichen der Solidarität mit Crans-Montana. Auch der Kanton Waadt wurde von der Tragödie schwer getroffen. Der benachbarte Verein FC Lutry musste sieben Opfer dieses dramatischen Brandes beklagen. «Es wird eine grosse Solidaritätsaktion zugunsten der Association Flavie organisiert, einer Organisation aus der Westschweiz, die sich für Brandopfer engagiert», kündigt der Verein an. Konkret verspricht Lausanne, den gesamten Erlös aus dem Ticketverkauf für das Spiel an die Organisation zu überweisen. Es wird zwar nicht mit einem ganz grossen Zuschauerandrang gerechnet (zwischen 6000 und 7000 Fans), aber jede Geste zählt.

Hast du gewusst, dass...

... Lausanne bei den Torbeteiligungen sehr breit aufgestellt ist? Nach dem Debüt-Tor von Omar Janneh und dem Assist von Eigengewächs Souleymane N'Diaye haben vom Lausanne-Kader nun 19 Spieler mindestens ein Tor und/oder Assist gebucht. Nur St. Gallen hat in der Liga mit 20 mehr.

Aufgepasst auf

Omar Janneh (19). Der spanische U19-Nationalspieler kam, sah und siegte. Er traf bei seinem Debüt beim 3:1-Sieg in Bern 18 Minuten nach seiner Einwechslung. Ob er nun schon einen draufsetzt?

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Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 20 Runden:

1. Lippo 5,0 (erst 1 Bewertung)
2. Letica 4,3
3. Roche 4,2

Hier gehts zu allen Lausanner Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Piccolo.

Der Gegner

GC-Coach Scheiblehner droht klubintern ein Negativrekord in der ganzen Super-League-Geschichte. Doch eine Hoffnung sind Amir Abrashi und weitere Transfers. Hier gehts zum GC-Inside.

21

Runde

Sa., Lausanne – GC, 18 Uhr
Sa., Lugano – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Sion – Luzern, 20.30 Uhr
So., Thun – YB, 14 Uhr
So., FCZ – Basel, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Servette, 16.30 Uhr

Super League 25/26, Championship Round
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
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