FC Zürich
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2:1
FC Thun
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Beendet
2:1
FC Thun
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Reverson 15'
Cavaleiro 77'
Bertone 39'
FCZ-Cavaleiro beendet Thuns Mega-Serie per Kopf
3:32
Highlights im Video:FCZ-Cavaleiro beendet Thuns Mega-Serie per Kopf
18.03.2026, 14:07 Uhr

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21.03.2026, 20:00 Uhr

90. Minute (+7)

Für beide Mannschaften geht es nach der Länderspielpause mit Spielen Anfang April weiter. Der FC Zürich gastiert am 6. April beim FC St.Gallen. Der FCZ gastiert am 4. April beim FC Lugano.

21.03.2026, 19:59 Uhr

Wichtiger Sieg für den FC Zürich. Der FCZ kann den Vorsprung auf den Barrage-Platz und den Stadtrivalen GC um 3 Punkte vergrössern. Für den FC Thun ist es die erste Niederlage nach 13 Spielen. Die Thuner werden es verkraften können – der Vorsprung auf den ersten Verfolger bleibt riesig.

21.03.2026, 19:57 Uhr

(+7)

In den Schlussminuten verteidigt der FC Zürich clever, lässt die Zeit verstreichen und hält Thuns letzte Offensivaktionen in Schach. Thun wirft alles nach vorne, doch der FCZ bleibt abgeklärt und sichert sich so den knappen 2:1-Sieg.

21.03.2026, 19:56 Uhr

Der FC Zürich gelingt nach der Pause überraschend die Führung durch Cavaleiro nach einer Berisha-Flanke, erneut aus dem Nichts wie schon beim ersten Treffer. Thun reagiert sofort mit frischen Kräften, drängt nach vorne, kommt aber zunächst nicht zum Ausgleich. Der Tabellenführer verliert an Spritzigkeit, während der FCZ defensiv stabil und kontrolliert agiert.

21.03.2026, 19:55 Uhr
Gelbe Karte
Gelbe Karte

90. Minute (+8)

Gelbe Karte J. Perea (FC Zürich)

21.03.2026, 19:55 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+8)

Spielende (2:1)

21.03.2026, 19:54 Uhr

90. Minute (+7)

Einmal fliegt der Ball noch in den Zürcher Strafraum. Heule schlägt die Flanke. Dähler ist mit dem Kopf dran. Der Ball fliegt aber deutlich am Tor vorbei.

21.03.2026, 19:52 Uhr

90. Minute (+6)

Kein Spielfluss in dieser Nachspielzeit. Immer wieder wird die Partie wegen kleinen Fouls unterbrochen. Dem FCZ ist es recht.

21.03.2026, 19:51 Uhr
Gelbe Karte
Gelbe Karte

90. Minute (+5)

Gelbe Karte D. Hediger (FC Zürich)

21.03.2026, 19:50 Uhr

90. Minute (+4)

Auch der Tabellenführer muss nun zur Brechstange greifen. Die Bälle fliegen hoch in Richtung Zürcher Strafraum. Der FCZ hat bis anhin aber alles im Griff.

Thuner Mega-Serie gerissen
Der FCZ holt Big Points im Abstiegskampf

Die Thuner verlieren erstmals seit Dezember. Der FC Zürich holt wichtige Punkte gegen den Abstieg, obwohl der Gegner mehr vom Spiel und die besseren Chancen hat.
1/6
Der FCZ holt gegen den Leader drei Punkte gegen den Abstieg.
Foto: keystone-sda.ch

Die Schiris

Na, das ist mal eine Überraschung. Als Lukas Fähndrich nach einer Stunde zum Bildschirm an der Seitenlinie marschiert, wird ihm dort gezeigt, wie der Ball Sebastian Walker an den ausgestreckten Arm geht. Aber er sieht auch, wie überrascht Walker davon ist, dass der Ball überhaupt bis zu ihm durchkommt – und entscheidet darum nicht auf Handspenalty. Ist das konsistent mit den anderen Entscheidungen in der Liga? Eher nicht. Ist es richtig, weil der Penalty eine viel zu grosse Bestrafung für die Aktion gewesen wäre? Eher ja.

Fähndrich erklärt nach der Partie im TV bei Blue seinen Gedankengang. Sein Hauptpunkt: «Für mich war entscheidend, dass ich nicht das Standbild nehme für den Entscheid, sondern den Ablauf. Der Verteidiger hat die Hand dort draussen, weil er im Zweikampf ist. Er rechnet mit einem abgelenkten Ball und will die Hand zurückziehen, als er merkt, dass dies nicht der Fall ist. Für mich ist das ein natürlicher Bewegungsablauf.» Fähndrich sagt zudem: «Ich verstehe den VAR, dass er interveniert hat, weil der Arm weit ausgestreckt war und es in dieser Saison schon vergleichbare Situationen gegeben hat.» Trotzdem ist Fähndrich auch nach Konsultation der Bilder bei seinem Entscheid geblieben.

Das Spiel

Der FCZ beendet die Thuner Mega-Serie. Seit drei Monaten haben die Berner Oberländer nicht mehr verloren – 13 Spiele in Folge. Zwölf davon haben sie gewonnen. Nun verliert der Leader im Letzigrund 1:2.

Es beginnt alles wie erwartet. Der FC Thun kommt wie die Feuerwehr aus der Kabine, verpasst es aber, seine Möglichkeiten in etwas Zählbares umzumünzen. Allein Sturmtank Brighton Labeau vergibt dreimal. 

Ganz anders der FCZ: Mit der ersten Szene vor dem Tor der Gäste gehen die Zürcher in Führung. Der Leader lässt sich vom Gegentreffer aber wie gewohnt nicht beirren. Die Thuner drücken weiter, kommen immer wieder zu Abschlüssen – allerdings nicht mehr ganz so gefährlich wie noch vor dem Rückstand. So braucht es Mittelfeld-Anführer Leonardo Bertone, der schon zum vierten Mal in dieser Saison sehenswert trifft. 

Beinahe nimmt Thun wie schon in den letzten drei Spielen gegen St. Gallen (2:2), YB (2:1) und GC (5:1) erneut nach Rückstand noch etwas mit. Doch diesmal kommt es anders, weil der FCZ auch nach der Pause aus dem Nichts trifft. 

In der zweiten Halbzeit geht es weniger heiss zu und her. Für Spannung sorgt lange einzig eine VAR-Intervention: Nach einem langen Einwurf von Bertone springt Walker der Ball an den Arm, Schiedsrichter Lukas Fähndrich wertet die Szene nach langem Videostudium als nicht penaltywürdig.

Dann schlägt Cavaleiro zu und beschert dem FCZ einen schmeichelhaften Sieg. Das dürfte die Zürcher herzlich wenig kümmern. Weil Stadtrivale GC parallel in Genf unter die Räder kommt, kriegt das Team von Dennis Hediger im Abstiegskampf nun viel Luft.

Bertone über erste Niederlage nach 13 Spielen
1:19
«Wollen jedes Spiel gewinnen»:Bertone über erste Niederlage nach 13 Spielen

Die Tore

15. Minute, Damienus Reverson, 1:0. Nach dem Thuner Startfurioso wirds bei einer FCZ-Ecke brenzlig. Nachdem die Berner Oberländer die erste Gefahr gebannt haben, flankt Berisha aus dem linken Halbfeld auf den weiten Pfosten, wo Reverson per Kopf zur Stelle ist.

38. Minute, Leonardo Bertone, 1:1. Weil die Top-Chancen nicht genutzt werden, muss es ein weiteres Bertone-Traumtor richten. Der Thuner Kunstschütze zieht von der linken Strafraumgrenze per Dropkick einfach mal ab und trifft in die weite Torecke. Er hat in dieser Saison schon mehrmals sehenswert getroffen. 

77. Minute, Ivan Cavaleiro, 2:1. Wieder findet eine Flanke von Berisha – diesmal von rechts – den Kopf eines Mitspielers. Cavaleiro steigt am höchsten und trifft aus rund zehn Metern. 

«Solange es möglich ist, müssen wir nach hinten schauen»
1:55
Huber über FCZ-Situation:«Solange es möglich ist, müssen wir nach hinten schauen»

Die Stimmen (gegenüber Blue)

Dennis Hediger (FCZ): «Ich wollte nicht gerade mit den Knien auf den Rasen rutschen, aber nach sechs Minuten Nachspielzeit, die nochmal verlängert wurde und dem Hintergrund der letzten Wochen, wo es hinten raus schlecht lief, ist es umso schöner, hat es jetzt geklappt. Es hätte auch schon letzte Woche so kommen können. Aber gegen Thun, das eine unglaubliche Saison spielt, und nach dieser Woche, in der die Mannschaft viel Kritik einstecken musste, war das die richtige Antwort.»

Leonardo Bertone (Thun): «Man kann nicht die ganze Meisterschaft durch gewinnen, aus Niederlagen kann man lernen. Man sieht, dass es kein Selbstläufer ist. Wir müssen jetzt die Konzentration und Energie hochhalten, so können wir dann wieder unsere Punkte holen. Vielleicht tut es sogar gut, verliert man mal wieder.»

Alexander Hack (FCZ): «Nach den letzten Wochen, in denen wir gefühlt jedes Spiel in der letzten Minute verloren haben, tut das natürlich gut. Heute war es ein Kampf bis zum Ende. Es war sicher kein schön anzuschauendes Spiel, aber im Abstiegskampf, in dem wir sind, geht es einfach darum, die Punkte zu holen.»

«Von Mentalitätsproblemen kann ich nicht sprechen»
1:45
Sauter nach Sieg:«Von Mentalitätsproblemen kann ich nicht sprechen»

Der Beste

Zwei Assists und eine beruhigende Präsenz im Zürcher Zentrum. Valon Berisha gelingt sein bislang bestes Spiel im Dress des FCZ.

Der Schlechteste

In der 5. Minute ist er im eigenen Strafraum so desorientiert, dass er fast ins eigene Tor köpft. Da hat David Vujevic noch Glück, dass Silas Huber den Ball an den Pfosten lenkt. Aber das rettet den Abend des Zürcher Innenverteidigers nicht, der im Duell mit den Thuner Stürmern ein ums andere Mal den Kürzeren zieht und zu allem Übel nach 70 Minuten auch noch verletzt vom Platz muss.

Das gab zu reden

Letzten Dienstag wurde die sportliche Führung des FCZ in das Familien-Büro der Canepas beordert. Für Präsident Ancillo Canepa «keine Krisensitzung», wie er vor dem Spiel auf Blue sagt. Und doch: Trainer Dennis Hediger greift bei seinem Aufgebot durch. Matthias Phaëton, Chris Kablan und Bledian Krasniqi erhalten kein Aufgebot. Sie hätten sich unter der Woche zu wenig aufgedrängt, erklärt Hediger seine Massnahme. Und siehe da – sie wird mit einem Sieg belohnt.

Die Fans

Jetzt ist es also so weit: Der FC Thun bringt inzwischen so viele Fans mit, dass es für einen richtigen Fanmarsch samt polizeilicher Begleitung reicht. In Zürich zeigt die Zuschauerentwicklung in die etwas andere Richtung. Zwar werden wieder über 10’000 verkaufte Tickets verkündet – 13’234. Aber die Reihen sind wie schon gegen Sion und Lausanne arg gelichtet.


So gehts weiter

Nach der Länderspielpause trifft Thun am Karsamstag auswärts auf Lugano (18 Uhr). Der FCZ reist am Ostermontag zum FC St. Gallen (16.30 Uhr). 

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Stadion
Zürich, Schweiz
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Kapazität
26'104
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